Flugzeuge der Bundeswehr
Kampfflugzeuge, Drohnen und Co.

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Die Luftwaffe der Bundeswehr nutzt verschiedene Luftfahrzeuge zur Abdeckung ihrer Aufgabenbereiche. Je nach Verwendungszweck kommen Kampf- und Transsportflugzeuge, Flugabwehr- und Aufklärungssysteme und weitere Flugmaschinen zum Einsatz.
Wir zeigen euch einige der beeindruckendsten Luftfahrzeuge der Bundeswehr und mit welchen technologischen Entwicklungen die Luftwaffe in Zukunft arbeiten wird:

Kampfflugzeuge der Bundeswehr

Bei der Bundeswehrs sind zurzeit zwei Arten von Kampfflugzeugen im Einsatz: Der MRCA PA-200 Tornado (Multi Role Combat Aircraft) – in der Umgangssprache meist einfach Tornado –  und der Eurofighter.

MRCA PA-200 Tornado

Das Kampfflugzeug Tornado ist bereits seit 1980 Teil der Luftwaffe und damit das älteste Mitglied. In dem gut 17 m langen Luftfahrzeug finden gerade einmal zwei Personen Platz. Es hat eine Spannweite von knapp 14 m. Die Luftwaffe möchte den Tornado-Bestand im Laufe der nächsten Jahre auf 85 Modelle reduzieren, da diese Stück für Stück vom neueren und leistungsstärkeren Eurofighter abgelöst werden sollen.

Eurofighter

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Eurofighter © Bundeswehr/Ulrich Metternich

Das Modell Eurofighter ist seit 2004 im Einsatz. Neben der Verteidigung gegen Luftangriffe wird der Eurofighter auch zur Bekämpfung von Bodenzielen verwendet. Mit einer Länge von knapp 16 m und einer Spannweite von knapp 11 m ist er etwas kleiner als der Tornado. Derzeit hat die Bundeswehr etwa 140 Modelle im Einsatz, der Bestand soll weiter aufgestockt werden.
Neben Deutschland verwenden auch das Vereinigte Königreich, Italien, Spanien, Österreich, Saudi-Arabien, Oman, Kuweit und Katar dieses Kampfflugzeug-Modell.

Transsportflugzeuge bei der Luftwaffe

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Airbus A310 ©Bundeswehr/Andrea Bienert

Transportflugzeuge nutzt die Bundeswehr neben dem Transport von Personen auch für den Frachttransport. Zurzeit sind sechs Transport-Luftfahrzeuge im Einsatz: Der Airbus A310, A319 CJ, A340-300, sowie der Bombardier Global 5000 und der Transall C-160D.
Die verschiedenen Modelle erfüllen unterschiedliche Transportaufgaben. So setzt die Bundeswehr den Airbus A310  vorrangig für den Transport von Verwundeten und die medizinische Versorgung ein, da die Modelle nach aktuellen Standards der Intensivmedizin aufgerüstet wurden. In dem Flugzeug finden insgesamt 44 Passagiere liegend Platz. Eine andere Version des gleichen Modells wurde so umgebaut, dass über 200 Passagiere (keine Verwundeten) dort Platz finden – so eignet dieses Luftfahrzeug optimal zum Transport größerer Passagierzahlen.

Drohnen und unbemannte Luftfahrzeuge

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Heron 1 © Bundeswehr/Sebastian-Wilke

Neben dem Transport- und Kampfbereich betreibt die Luftwaffe auch Aufklärungsarbeiten. Dafür nutzt sie sogenannte „Unbemannte Systeme“. Bereits Anfang der 70er Jahre wurde das erste unbemannte System eingesetzt.
Durch die sich ständig weiterentwickelnde Technologie nutzt die Bundeswehr seit 2010  das Aufklärungsflugzeug Heron 1. Dieses kann Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h erreichen. Dabei beträgt die Flugzeit des 8,5 m langen Flugzeuges maximal 30 Stunden, bis es getankt werden muss. Mit einer Spannweite von 16,6 m kann es in bis zu 10 km Höhe aufsteigen – und dabei vom Boden aus gesteuert werden. Ein unbemanntes Aufklärungsflugzeug wird von einem extra ausgebildeten Drohnenpilot der Bundewehr geflogen.

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