Security Einsatzbereiche: Privater und gewerblicher Schutz

Security-Personal im Einsatz

Bewachen, schützen, sichern: So kann man die Aufgaben von Security-Personal pauschal zusammenfassen. Der Markt für Sicherheitsdienstleistungen ist aber ebenso groß wie vielfältig, wie man bei einem genaueren Blick auf die Einsatzgebiete von Security-Personal schnell bemerkt. Wir vom Bundeswehr und Freizeitshop Camp erklären euch, in welchen unterschiedlichen Arbeitsfeldern Securitymänner und -frauen tätig sind.

Objektschutz für Gebäude

In großen Büro- und Werkgebäuden werden empfindliche Daten gespeichert oder teures Equipment gelagert. Zumeist sind in diesen Gebäuden ausgeklügelte Sicherheitstechnologien installiert. Kameraaufnahmen aus dem Eingangsbereich und an Fahrstühlen, Alarmanlagen und Türsicherungen: Systeme zur Überwachung werden nicht selten in einem Kontrollraum mit Monitoren gebündelt. Sicherheitsleute im Objektschutz überwachen diese Sicherheitssysteme vor Ort. Einbrecher sollen auf diese Weise abgeschreckt werden.

Sicherheitsdienst bei der Arbeit

Sicherheitsdienst bei der Arbeit © Getty Image International / AndreyPopov

In den Bereich Objektschutz fügt sich auch das Einsatzgebiet „Werksschutz“ ein. Das Sichern, Bewachen und Gewährleisten von reibungslosen Betriebsabläufen sowie das Melden von Störungen und Ausfällen zählen zu den Aufgaben im Werksschutz.

Objektschutz an Baustellen

Zum Objektschutz zählt unter anderem auch das wachsende Arbeitsfeld der Baustellenüberwachung. Gewöhnliches Diebesgut wie Smartphones oder Schmuck gibt es dort zwar nicht zu erbeuten, einen hohen Wert für Ganoven haben aber die hochwertigen Baugeräte und -maschinen. Vor allem auf Werkstoffe, wie preislich hoch gehandelte Metalle, haben es Kriminelle abgesehen und damit einen ganz neuen Markt für Security Firmen geschaffen. Je nach Objekt zählen zum Gebiet der Baustellenüberwachung und -sicherung das nächtliche Bewachen und Begehen von Gebäuden sowie Patrouillen über das Gelände.

Objektschutz auf Baustellen

Objektschutz auf Baustellen © Getty Image International / pixinoo

Revierschutz

Ein weiteres Security-Einsatzgebiet ist der Revierschutz. Von Revierschutz ist die Rede, wenn Sicherheitspersonal in Wohn- oder Gewebevierteln patrouilliert. Diese Art von Schutz durch geschultes Security-Personal wird in Anspruch genommen, um Personen oder Objekte in Siedlungen zu bewachen. Zusätzlich zum Polizeischutz, wird der Revierschutz durch Sicherheitsdienste in Anspruch genommen, beispielsweise wenn es in Wohnsiedlungen vermehrt zu Einbrüchen gekommen ist. Zur Abschreckung von potenziellen Tätern, führt Sicherheitspersonal Kontrollen in ausgewählten Gebieten durch.

Event-Security

Ein großes Einsatzgebiet im Security-Bereich ist außerdem die Event-Security. Sicherheitspersonal ist hierzu präsent bei Großveranstaltungen aller Art. Ob in Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport: Securitymänner und -frauen, die im Bereich Event-Security tätig sind, sorgen für reibungslose Abläufe und unterstützen die jeweiligen Sicherheitskonzepte als Ansprechpartner und Helfer vor Ort.

Türsteher an einer Diskothek

Türsteher an einer Diskothek © Getty Image International / Robert Daly

Auch der allseits bekannte Türsteher vor Diskotheken und Clubs lässt sich dem Einsatzgebiet Event-Security zuordnen.

Personenschutz

Politiker, wichtige Entscheider in Führungspositionen, Promis, aber auch Privatpersonen: Sie alle können ein Schutzbedürfnis empfinden und einen Sicherheitsdienst beauftragen. Als Personenschützer oder „Bodyguard“ begleiten Sicherheitsmitarbeiter im Personenschutz Personen des öffentlichen Lebens im Alltag oder bei Events. Um sich selbst und andere Personen zuverlässig schützen zu können, sollten Security-Mitarbeiter über eine dem Anlass angemessene Security-Ausrüstung verfügen. Welche Anforderungen an Security-Kleidung und Security-Ausrüstung gestellt werden erfahrt ihr in unserem Beitrag zum Thema „Ausrüstung für Security-Mitarbeiter“.

 

 

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