Was sind die besten
Outdoor-Apps?

Outdoor-Apps testen

Teure Navigationsgeräte, Wanderführer, Taschenlampe oder Survival-Literatur: Ist Euer Rucksack bei Outdoor-Trips auch immer so schnell voll? Ob zu Fuß oder mit dem Rad – ist man über mehrere Tage in der Natur unterwegs braucht man so einiges an Ausrüstung, die mit der Zeit nicht selten zur großen Last wird. Wir wissen, wie Ihr Euch schweres Gepäck in Zukunft sparen könnt: Mit den richtigen Outdoor-Apps für Android und iOS an Bord.

Routenplaner, Wetterfrosch, Notfall-Assistent, Problemlöser und Nachschlagwerk – das alles könnt Ihr ganz bequem auf einem Smartphone mitführen. Viele Applikationen haben sich als wahrer Freund und Helfer bei Ausflügen in freier Wildbahn entpuppt. Wir erklären Euch, auf welche Outdoor-Apps Ihr in Zukunft nicht mehr verzichten wollt.

Liste der besten Outdoor-Apps:

Strandbadguide von Das Örtliche

Wenn Ihr im Sommer in Gebieten unterwegs seid, in denen Ihr Euch nicht so gut auskennt, ist diese App ideal: Mit ein paar Klicks findet Ihr das nächstgelegene Frei,- Strand- oder Schwimmbad für eine willkommene Abkühlung. Über 3.000 Wasserstellen aus ganz Deutschland sind der App bekannt. Die möglichen Erfrischungsorte werden mit ihrer jeweiligen Entfernung angezeigt. Mit dabei sind außerdem nützliche Informationen wie Öffnungszeiten und Preise, aber auch Bewertungen der Besucher in Kategorien wie Kinderfreundlichkeit oder Sauberkeit. Damit Ihr die Wasserstellen auch findet, ist die App mit einem Routenplaner ausgestattet.

Runtastic Road Bike

Die „runtastic road bike“ App eignet sich, wenn Ihr den sportlichen Charakter Eurer Tour genauer betrachten wollt: Touren und gefahrene Strecken können aufgezeichnet werden, der Kalorienverbrauch wird angezeigt und Trainingsfortschritte werden in einer Art Tagebuch aufgezeichnet. Ihr könnt mit über 50 Funktionen individuelle Meilensteine erreichen und Eure Erfolge in den sozialen Netzwerken teilen. Damit Trittfrequenz, Durchschnittsgeschwindigkeit und Co. richtig angezeigt werden können, solltet Ihr das Handy mit einer Halterung am Lenker befestigen.

Smartphone nutzen im Wald

Die besten Outdoor Apps ©jacublund/Getty Images International

Outdoor E-Paper

Als Vorbereitung auf den Trip wollt Ihr Euch noch einige Informationen über die richtige Ausrüstung einholen und Produkttest studieren? Dann installiert Euch doch die App „outdoor“ auf dem Smartphone oder Tablet. Auch während der Ausflüge ist das Magazin als E-Paper eine schöne abendliche Lektüre im Zelt. Außer Tipps für Touren, bietet das Magazin auch spannende Geschichten und Portraits bekannter Bergsteiger und nützliche Freizeit- und Abenteuertipps.

World Around Me

Ihr seid auf Euren Touren stets interessiert daran Hintergrundinformationen über Sehenswürdigkeiten, Denkmäler oder Statuen zu sammeln? Dann ist „World Around Me“ genau richtig für Euch. Die App gibt Auskunft zu Restaurants, Tempeln, Kirchen und Co. Einfach die Kamera auf das Objekt halten und die App identifiziert das Objekt im Bild.

Karte von Deutschland

Wer gerne Touren im eigenen Land unternimmt und sich orientieren möchte, für den ist „Karte von Deutschland“ ein Muss. Egal ob Ihr zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto unterwegs seid: Die Karten der App eignen sich optimal zur Weg- und Adressfindung. Zielgerichtet könnt Ihr so Tankstellen, Supermärkte oder öffentliche Verkehrsmittel ansteuern. Einfach die Karten vor Antritt der Reise herunterladen und dann problemlos ohne Internetverbindung aufrufen. Ein weiteres Plus: Die App kann die verbleibende Zeit bis zum ausgewählten Zielort anzeigen und in Nachtmodus umschalten.

Camping Checklist

Ihr vergesst ständig nützliche Utensilien für Eure Ausflüge und merkt es erst wenn ihr schon unterwegs seid? Dann installiert Euch doch die Camping Checklist. In vorgefertigten Listen seht Ihr, was ein gut ausgerüsteter Wanderer immer dabei haben sollte. Natürlich könnt Ihr auch eigene Listen erstellen, mit denen Ihr im Voraus schon einmal virtuell euren Rucksack packt. Ein großer Vorteil gegenüber handgeschriebenen Listen? Ihr könnt die digitale Liste problemlos mit Freunden teilen und euch austauschen, wer für die Beschaffung welcher Gepäckstücke zuständig ist.

Smartphone-Apps

Smartphone Abbildung ©ET-Artworks/Getty Images International


Wetter in Deutschland

Anders als der Name der App vermuten lässt, zeigt „Wetter in Deutschland“ das Wetter nicht bloß für Regionen in Deutschland, sondern für Gebiete in ganz Europa an. In der App wird zwischen Vor- und Nachmittagswetter unterschieden und sie bietet täglich drei Videomeldungen sowie Wetterradare über einen Zeitraum von drei Stunden. Zehn Tage im Voraus ist die App ein präzises Hilfsmittel zur Wettervorhersage. Genau das Richtige, damit Ihr nicht plötzlich im Regen dasteht.

Hilfe im Wald

Für den Fall der Fälle: Mit „Hilfe im Wald“ könnt Ihr ohne Sorgen große Waldgebiete durchkämmen. Nicht bloß für große Wandertouren, sondern auch wenn die Kinder Erkundungstouren unternehmen ist die App ideal. Hat man sich verlaufen kann man per App seine GPS-Koordinaten versenden, um von anderen gefunden zu werden. Für akute Notfälle besitzt die App auch eine Notfallfunktion: Über die hinterlegte Notrufnummer lässt sich schnell Hilfe ordern. Die Standortdaten lassen sich dann am Telefon durchgeben und die zielgerichtete Rettungsmaßnahme kann im Nu starten.

ratiopharm Pollen-Radar

Wenn der Pollenflug wieder einmal einsetzt haben Allergiker auf Wandertouren nicht gut Kirschen essen. Aber mit dem „ratiopharm Pollen-Radar“ im Gepäck erfahrt Ihr schnell und einfach in welche Gebiete Ihr sorgenlos reisen könnt ohne eine laufende Nase oder Niesanfälle zu riskieren. Das Pollenradar zeigt an, in welchen Regionen welche Pollen unterwegs sind und gibt auf einer Skala von eins bis vier an, wie stark das Pollenvorkommen derzeit ist. Außerdem bietet die App Informationen rund um Pollen und Allergien und weist auf Apotheken in der Nähe hin.

Tipp:

Leider verbrauchen die meisten Outdoor-Apps viel Akkuleistung und Datenvolumen. Wir empfehlen Euch daher zunächst einmal die Anwendungen nicht erst während der Tour, sondern zu Hause mit einer stabilen WLAN-Verbindung herunterzuladen. Ergänzend lohnt es sich eine Powerbank oder einen Ersatz-Akku einzustecken. Nicht, dass Ihr plötzlich ohne Orientierung und Karten in der Wildnis steht.

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