9 Schritte zum perfekten Feuer –
Anleitung zum Aufbau eines Lagerfeuers

 

Ihr habt mal wieder Lust, euren Abend mit einem knisternden, gemütlichen Lagerfeuer ausklingen zu lassen? Kein Problem, solange ihr vorher die Frage geklärt habt, was bei einem Lagerfeuer erlaubt und was verboten ist. Ist das geklärt heißt es nur noch: Ran an das Holz, stapeln, anzünden und es sich gemütlich machen. Wir erklären euch, wie ihr das perfekte Lagerfeuer aufbaut:

 

  1. Feuer
    • Die Feuerstelle sollte mindestens 10 Meter von Gebäuden und Bäumen entfernt sein. Der Boden muss festen und feuerbeständig sein, damit das Feuer nicht tief in die Erde eindringt. Ihr könnt auch eine kleine Grube graben, in welcher ihr das Lagerfeuer aufbaut

     

  2. Holz
    • Nehmt für euer Lagerfeuer gut abgelagertes Holz. Das heißt, es sollte trocken und vor allem unbehandelt sein, damit es möglichst wenig raucht.  Sammelt genug Material zum Verbrennen– es wäre doch ärgerlich, sich zwischendurch nochmal auf die Suche machen zu müssen

     

  3. Abgrenzen
    • Grenzt die Feuerstelle mit Steinen oder Sand ab. So haben das Feuer und die Glut keine Chance, sich durch Wind oder ähnliches unkontrolliert in der Umgebung auszubreiten. Habt am besten auch einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher griffbereit, falls doch mal ein Funke überspringt

     

  4. Wind
    • Beobachtet den Wind – je stärker der Wind, desto stärker der Funkenflug, dann solltet ihr von eurem Lagerfeuer absehen

     

  5. Zunder
    • Damit euer Feuer schnell anfängt zu brennen, kommt als erstes Zunder auf die Feuerstelle. Das ist das Material, was am leichtesten anfängt zu brennen.  Um den Zunder zusammenzustellen, habt ihr viele Möglichkeiten: Trockenes Laub, Gras, dünne Holzspäne, abgefallene Baumrinde. Der Zunder liegt im Inneren eures Lagerfeuers.

     

  6. Dünne Äste
    • Um den Zunder herum stellt ihr zunächst kleine Äste über den Zunder, auf welche das Feuer schnell überspringen kann. Diese dünnen Äste, oft auch als Reisig bezeichnet, fangen leicht an zu brennen und sind daher optimal, um das Feuer weiter nach außen zu tragen

     

  7. Dicke Äste
    • Dicke Holzscheite platziert ihr außen. Wenn ihr euch bei der Größe und dem Durchmesser des Holzes unsicher seid, orientiert euch ungefähr an der Dicke eures Armes. Verwendet ihr dickere Holzscheite, so entzünden diese sich nur sehr langsam.

     

  8. Kleines Loch
    • Achtet beim Aufstellen des Holzes darauf, ein kleines Loch frei zu lassen – dadurch könnt ihr schließlich den Zunder und letztlich das Feuer anzünden. Dafür könnt ihr beispielsweise einen Feuerstarter (z.B. ein Magnesium Feuerzeug) nutzen

     

  9. Feuer ohne Feuerzeug
    • Feuerzeug vergessen? In unserem „Feuer machen ohne Feuerzeug“-Beitrag, zeigen wir euch, wie ihr trotzdem den Funken zündeln lassen könnt

 

Ihr seid jetzt richtig in Lagerfeuer-Stimmung und wollt am liebsten gleich eins in eurem Garten, im Park oder während eures bevorstehenden Camping-Urlaubs anzünden? Informiert euch in jedem Fall im Vorhinein, wo ein Lagerfeuer erlaubt ist und wo es verboten ist.

 

 

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