Hubschrauberpilot
bei der Bundeswehr

Bei der Bundeswehr den Kampfhubschrauber „Tiger“ fliegen, das klingt für viele wie ein Traum – ist aber als Hubschrauberpilot in der Laufbahn der Offiziere bei der Bundeswehr möglich. Hubschrauberpiloten bei der Bundeswehr fliegen den Kampfhubschrauber Tiger im Einsatz und bei Übungen. Sie tragen Verantwortung für ein komplexes Waffensystem im Hubschrauber und unterstützen das Heer aus der Luft. Bei dem Ausführen von Aufträgen müssen Hubschrauberpiloten bei der Bundeswehr immer die herausfordernden klimatischen Bedingungen und die verschiedenen Gelände hinsichtlich der Sicherheitsbestimmungen im Auge behalten. Dabei wird das Fliegen mit taktischen Fähigkeiten und technischen Kenntnissen zusammengebracht.

Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr © Spondylolithesis / Getty Images International

Aufgaben von Hubschrauberpiloten

Die Piloten haben nicht nur die Aufgabe, den Kampfhubschrauber Tiger zu fliegen und den Kampf aus der Luft zu führen, sondern auch die Missionen selbst vorzubereiten. Sie müssen zum Beispiel Daten und Berechnungen für den Waffeneinsatz wie Anzahl und Anzahl an benötigten Waffen ermitteln. Geflogen werden sowohl Einsätze zu Übungszwecken als auch im Gefecht. Nach jeder Mission müssen das Bord- und Wartungsbuch mit Berichten gefüllt werden. Dort werden Informationen zu durchgeführten Routine-Wartungen zur „Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit“ eingetragen. Außerdem werden darin alle Einsätze protokolliert mit Details zu geflogenen Routen festgehalten. Wenn es zu Landungen des Kampfhubschraubers außerhalb militärischer Sicherheitsbereiche kommt, sind die Piloten für die Bewachung und Absicherung des Fluggerätes zuständig.

Ausbildung zum Kampfhubschrauberpiloten bei der Bundeswehr 

Die Ausbildung geschieht in Form eines dualen Bachelor-Studiums „Aeronautical Engineering“ an der Universität der Bundeswehr in München. Studenten erhalten beispielsweise Unterricht in Aero- und Thermodynamik, Flugmechanik und -regelung, Konstruktion und Flugzeugbau und angewandter Mathematik. Das Studium zum Bachelor of Engineering (B. Eng.) wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. Neben theoretisch erlernten Kenntnissen werden auch praktische Fähigkeiten durch regelmäßigen Flugdienst im In- und Ausland vermittelt.

Hubschrauber der Bundeswehr © VanderWofl-Images / Getty Images International

Was verdient ein Bundeswehr Hubschrauberpilot? 

Das monatliche Einstiegsgehalt für Soldatinnen oder Soldaten auf Zeit beträgt in diesem Bereich etwa 1.800 EUR netto. Durch Beförderungen und damit zusammenhängende Änderung der Dienstgrade steigt dies regelmäßig an, sodass das Gehalt von Hubschrauberpiloten bei der Bundeswehr relativ schnell bei über 3.000 EUR brutto liegt.

Hubschrauberpilot der Bundeswehr: Voraussetzungen

Wer sich für eine Ausbildung zum Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr entscheidet, sollte zwischen 17 und 29 Jahren alt sein. Bundeswehrpilot ohne Abitur zu werden ist kein Problem. Es reicht, wenn ein Bundeswehrpilot mit Realschulabschluss in die Ausbildung startet. Außerdem müssen die Kandidaten die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Die Bereitschaft, sich bundesweit versetzen zu lassen, wird vorausgesetzt. Auch die Teilnahme an Auslandseinsätzen der Bundeswehr ist obligatorisch. Die Dauer der Verpflichtung ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium: Sie richtet sich nach der Qualifizierung und den angestrebten Zielen innerhalb der jeweiligen Laufbahn. In dieser Laufbahn als Soldatin oder Soldat auf Zeit beträgt die Verpflichtungszeit 16 Jahre. Wer Lust auf den Piloten-Beruf bei der Bundeswehr bekommen hat, findet hier passende Fliegerjacken.

Videoquelle: Bundeswehr @ YouTube: https://www.youtube.com/user/Bundeswehr

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