Rucksack packen: Die nächste
Tagestour kann kommen

Das Wandern ist nicht nur des Müller’s Lust… – Wir Deutschen verbringen einfach gerne Zeit an der frischen Luft. Und die vielen Feiertage im Frühling sind geradezu perfekt für einen Wanderausflug oder ein Outdoor-Abenteuer mit Freunden. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die Temperaturen klettern langsam aber sicher auch endlich nach oben.

Also nichts wie los: Rucksack packen, ab auf den Rücken und raus in die Natur! Aber was brauchst du eigentlich alles für eine Tageswanderung und was solltest du beim Packen unbedingt beachten? Wir haben einige nützliche Tipps und Tricks für deine Outdoor-Auszeit zusammengestellt.

©Philip Lee Harvey / Getty Images International

Die richtige Vorbereitung ist alles

Bevor du aufbrichst, geht es natürlich erst einmal an die Planung: Wo soll es hingehen? Wie lange bist du unterwegs? Machst du dich allein auf den Weg oder mit Freunden? Sind Kinder dabei? Wie soll das Wetter werden? All diese Faktoren können maßgeblich Einfluss auf die optimale Größe und Art sowie den Inhalt deines Rucksacks nehmen. Entscheidend ist vor allem die Länge deines geplanten Trips. Für eine kleine Tagestour empfehlen wir dir einen Rucksack mit einem Fassungsvermögen von bis zu 40 Litern. Je nach Inhalt, entspricht dies einem Gewicht von vier bis fünf Kilogramm – also absolut ausreichend für einen Tagesausflug.

Ich packe meinen Rucksack und nehme mit …

Du hast deinen Rucksack bislang immer ganz nach dem Motto „Hauptsache, alles ist drin!“ gepackt? Dann müssen wir dich leider enttäuschen: Das ist nicht der richtige Weg. Ein falsch gepackter Rucksack kann sogar zum Sicherheits- oder Gesundheitsrisiko auf einer Wandertour werden.

Allgemein solltest du darauf achten, dass der Schwerpunkt des Rucksacks immer dicht am Körper in Schulterhöhe liegt und sich damit über deinem Körperschwerpunkt (etwa auf Bauchnabelhöhe) befindet. Packst du hingegen schwere Dinge eher nach außen, zieht dich der Rucksack nach hinten und belastet Schultern und Rücken unnötig. So kann eine Wanderung in anspruchsvollem Gelände mit einem falsch gepackten Rucksack schnell mal zur Wackelpartie werden und viel nützliche Energie verschwenden. Hier siehst du, was in deinem Rucksack wo hingehört:

Rucksack richtig packen / © bw-online-shop

Unser Tipp

Du willst wissen, ob dein Gepäck im Rucksack gut verteilt ist? Dann stell den fertig gepackten Rucksack einfach auf den Boden. Wenn er umkippt, solltest du die Last noch einmal umverteilen. Bleibt er stehen, kann’s losgehen!

Und so sollte dein Rucksack sitzen

Alles gepackt? Super – dann können wir uns ja jetzt darum kümmern, dass dein Rucksack auch richtig sitzt. Beginne damit, alle Riemen deines Rucksacks zu lockern. Jetzt kannst du ihn aufsetzen, dich nach vorne beugen und den Hüftgurt schließen. Achte darauf, dass der Hüftgurt den Beckenknochen mittig umschließt, sodass er nicht den Bauch einschneidet oder an der Leiste scheuert.

Jetzt ziehst du die Schultergurte fest: Sie sollten eng anliegen und nicht vom Schulterblatt abstehen. So kannst du auch die Rückenlänge optimal für dich anpassen. Pass beim Schließen des Brustgurtes darauf auf, dass er die Atmung nicht beeinträchtigt. Die Aufgabe des Brustgurtes ist, die Schultern zu entlasten und gleichzeitig die Schultergurte zu stabilisieren.

Einige Rucksäcke verfügen zusätzlich über Lastenkontrollriemen und Hüftgurt-Stabilisierungsriemen, die weiteren Tragekomfort bieten und die Schulter- und Rückenpartie entlasten.

Bonus: Packliste für deine Tagestour

©AscentXmedia / Getty Images International

Worauf wartest du noch?

Wir haben dir gezeigt wie es geht, jetzt bist du an der Reihe: Rucksack packen und ab nach draußen! Und sollte dir noch etwas fehlen, findest du Outdoor-Zubehör und alles rund um deinen perfekten Wanderrucksack bei uns im Bundeswehr- und Freizeitshop. Klick dich durch unser Sortiment und bestell noch heute, was du brauchst. Wir wünschen dir ein paar schöne, frühsommerliche Feiertage.

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