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Unsere Top 13 Outdoor Gadgets

Sonnenaufgang in den Bergen / © Drepicter / Getty Images International

Ein Outdoor-Abenteuer kann mit den richtigen Gadgets noch viel besser werden. Wir haben für euch unsere Favoriten für den Sommer 2019 zusammengestellt:

Mil-Tec Ansitzrucksack mit Hocker

Eine Wanderung oder ein Aufenthalt im Freien wird nach einiger Zeit ermüdend. Wie praktisch wäre es, wenn ihr immer eine Sitzgelegenheit dabeihättet? Ein absoluter Outdoor-Favorit von uns ist dieser Ansitzrucksack von Mil-Tec. Am Rücken ist ein Klapphocker befestigt, der entweder über dem Rucksack aufgeklappt, oder aber komplett gelöst werden kann. Keine Sorge: Am Tragekomfort des Rucksacks ändert der Hocker natürlich nichts.

Rucksack mit Hocker / © bw-online-shop

Mil-Tec First Aid Kit Large

Safety first: Das umfangreiche Erste-Hilfe-Kit von Mil-Tec in einer handlichen Tasche passt perfekt in den Rucksack, ist leicht zu transportieren und enthält alles, was ihr im Fall eines Notfalls braucht: Wattestäbchen, Alkoholtücher, eine Schere, eine Pinzette, Gummihandschuhe, Heftpflaster, ein Beatmungstuch, Sicherheitsnadeln, Dreieckstücher, Multitupfer und Mullbinden.

Erste-Hilfe-Kit / © bw-online-shop

Fire Steel Set

Ihr seid auf der Suche nach einem zuverlässigen Feuerstarter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, mit dem ihr auch bei Wind und Wetter schnell ein Feuer entzünden könnt? Das Set aus Zündstein mit Schaber und Kordel, Brennstofftabletten und Watte kommt in einer kleinen, handlichen Metallbox und ist für Angler, Jäger, Camper und sämtliche Outdoor-Fans geeignet.

Fire Steel Set / © bw-online-shop

Light My Fire Tinder-on-a-Rope

Dieser natürliche Feuerstarter ist extrem effizient und hilft euch bei jedem Wetter, ein Feuer zu entfachen. Das Produkt besteht aus Stümpfen aus kultiviertem Kiefernholz aus Honduras und funktioniert auch im nassen Zustand. Pluspunkt: Das Tinder-on-a-Rope mit bis zu 80 Prozent Harzgehalt ist natürlich und umweltfreundlich.

Tinder-on-a-Rope / © bw-online-shop

FOX Outdoor Stirnlampe Molle

In der freien Natur kann es schnell dunkel werden. Unsere Stirnlampe von FOX Outdoor seid ihr bestens auf die Dunkelheit vorbereitet, auch, wenn das Lagerfeuer mal erlischt. Sie ist mit dem Molle-System kompatibel und dank verstellbarem Gummiband und beweglichem Leuchtkopf der perfekte Begleiter auf Campingtouren und Co.

Molle Stirnlampe / © bw-online-shop

Bundeswehr Esbitkocher gebraucht

Der originale Bundeswehr Esbitkocher ist inzwischen über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und er ist genau das richtige Outdoor-Gadget für eine aufregende Tagestour oder auch längere Ausflüge. Minimalisten schätzen den Esbitkocher für seinen simplen und praktischen Aufbau sowie die selbsterklärende Funktionsweise.

Esbitkocher / © bw-online-shop

Baladéo Faltflasche Kinzig 0,6 ltr.

Mit diesem flexibel einsetzbaren Trinkbeutel aus dreilagigem Kunststoff seid ihr für jedes Abenteuer gewappnet! Die leere Flasche kann einfach zusammengefaltet und mit einem Druckknopf fixiert werden. Dank des Sportverschlusses mit Abdeckkappe könnt ihr Flüssigkeiten und Getränke sicher transportieren.

Faltflasche / © bw-online-shop

Falttasse

Praktisch und platzsparend: Ihr könnt diese Tasse unterwegs bei Bedarf einfach umstülpen und ihre Größe damit halbieren. Das Platzwunder ist für Tagestouren oder auf Reisen der richtige Begleiter.

Falttasse / © bw-online-shop

Getrocknete Chillies

Tütensuppen und Co. können einem schnell auf die Nerven gehen. Wir haben einen Tipp, der euch hilft, ohne großen Aufwand etwas „Feuer“ in eure Outdoor-Küche zu bringen: Getrocknete Chillies geben der Mahlzeit nicht nur Geschmack, sie wärmen auch und machen wach.

Getrocknete Chillies © eyecon / Getty Images International

Light My Fire Sport Original BIO Essbesteck

Schluss mit Einwegbesteck! Der schwedische Hersteller Light My Fire stellt Essbesteck aus BPA-freiem Biokunststoff auf Maisbasis her. Die Löffel-Gabel-Messer-Kombination ist wiederverwendbar, leicht zu reinigen und hitzebeständig.

BIO Essbesteck / © bw-online-shop

Highlander Thermobecher geschlossen 330 ml

Ihr wollt auch unterwegs nicht auf heißen Kaffee, Suppe oder Tee verzichten? Dann empfehlen wir euch diesen Thermobecher von Highlander mit einem Fassungsvermögen von 330 ml. Der Becher mit Schraubdeckel hält Speisen und Getränke stolze 12 Stunden warm und eignet sich für Outdoor-Abenteuer und Wanderungen ebenso wie für den Berufsalltag.

Thermobecher / © bw-online-shop

Light My Fire ReStraw BIO Strohhalm

Umweltbewusstsein ist aktuell ein großes Thema. Wer viel draußen unterwegs ist, produziert oft auch viel Müll. Einweggeschirr, Einwegbesteck und auch Einwegplastik wie Strohhalme gehören für viele einfach dazu. Wir möchten euer Umweltbewusstsein stärken und empfehlen euch diese nachhaltigen und praktischen Strohhalme aus zertifiziertem Biokunststoff auf Zuckerrohr- und Holzfaserbasis.

BIO Strohhalm / © bw-online-shop

FOX Outdoor Mumienschlafsack mit Packsack

Schlafsäcke gibt es in unendlich vielen Variationen. Wenn ihr schon einmal nach einem guten Schlafsack gesucht habt, wisst ihr, das Angebot ist gigantisch. Unsere Empfehlung für euch: der Mumienschlafsack von FOX Outdoor. Dank der zweilagigen Füllung inklusive Kopfteil, einem Wärmekragen entlang des gesamten Reißverschlusses sowie einer Integralkapuze wird eine Nacht im Freien in diesem Schlafsack extra komfortabel.

Schlafsack / © bw-online-shop

Rucksack packen: Die nächste
Tagestour kann kommen

Das Wandern ist nicht nur des Müller’s Lust… – Wir Deutschen verbringen einfach gerne Zeit an der frischen Luft. Und die vielen Feiertage im Frühling sind geradezu perfekt für einen Wanderausflug oder ein Outdoor-Abenteuer mit Freunden. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die Temperaturen klettern langsam aber sicher auch endlich nach oben.

Also nichts wie los: Rucksack packen, ab auf den Rücken und raus in die Natur! Aber was brauchst du eigentlich alles für eine Tageswanderung und was solltest du beim Packen unbedingt beachten? Wir haben einige nützliche Tipps und Tricks für deine Outdoor-Auszeit zusammengestellt.

©Philip Lee Harvey / Getty Images International

Die richtige Vorbereitung ist alles

Bevor du aufbrichst, geht es natürlich erst einmal an die Planung: Wo soll es hingehen? Wie lange bist du unterwegs? Machst du dich allein auf den Weg oder mit Freunden? Sind Kinder dabei? Wie soll das Wetter werden? All diese Faktoren können maßgeblich Einfluss auf die optimale Größe und Art sowie den Inhalt deines Rucksacks nehmen. Entscheidend ist vor allem die Länge deines geplanten Trips. Für eine kleine Tagestour empfehlen wir dir einen Rucksack mit einem Fassungsvermögen von bis zu 40 Litern. Je nach Inhalt, entspricht dies einem Gewicht von vier bis fünf Kilogramm – also absolut ausreichend für einen Tagesausflug.

Ich packe meinen Rucksack und nehme mit …

Du hast deinen Rucksack bislang immer ganz nach dem Motto „Hauptsache, alles ist drin!“ gepackt? Dann müssen wir dich leider enttäuschen: Das ist nicht der richtige Weg. Ein falsch gepackter Rucksack kann sogar zum Sicherheits- oder Gesundheitsrisiko auf einer Wandertour werden.

Allgemein solltest du darauf achten, dass der Schwerpunkt des Rucksacks immer dicht am Körper in Schulterhöhe liegt und sich damit über deinem Körperschwerpunkt (etwa auf Bauchnabelhöhe) befindet. Packst du hingegen schwere Dinge eher nach außen, zieht dich der Rucksack nach hinten und belastet Schultern und Rücken unnötig. So kann eine Wanderung in anspruchsvollem Gelände mit einem falsch gepackten Rucksack schnell mal zur Wackelpartie werden und viel nützliche Energie verschwenden. Hier siehst du, was in deinem Rucksack wo hingehört:

Rucksack richtig packen / © bw-online-shop

Unser Tipp

Du willst wissen, ob dein Gepäck im Rucksack gut verteilt ist? Dann stell den fertig gepackten Rucksack einfach auf den Boden. Wenn er umkippt, solltest du die Last noch einmal umverteilen. Bleibt er stehen, kann’s losgehen!

Und so sollte dein Rucksack sitzen

Alles gepackt? Super – dann können wir uns ja jetzt darum kümmern, dass dein Rucksack auch richtig sitzt. Beginne damit, alle Riemen deines Rucksacks zu lockern. Jetzt kannst du ihn aufsetzen, dich nach vorne beugen und den Hüftgurt schließen. Achte darauf, dass der Hüftgurt den Beckenknochen mittig umschließt, sodass er nicht den Bauch einschneidet oder an der Leiste scheuert.

Jetzt ziehst du die Schultergurte fest: Sie sollten eng anliegen und nicht vom Schulterblatt abstehen. So kannst du auch die Rückenlänge optimal für dich anpassen. Pass beim Schließen des Brustgurtes darauf auf, dass er die Atmung nicht beeinträchtigt. Die Aufgabe des Brustgurtes ist, die Schultern zu entlasten und gleichzeitig die Schultergurte zu stabilisieren.

Einige Rucksäcke verfügen zusätzlich über Lastenkontrollriemen und Hüftgurt-Stabilisierungsriemen, die weiteren Tragekomfort bieten und die Schulter- und Rückenpartie entlasten.

Bonus: Packliste für deine Tagestour

©AscentXmedia / Getty Images International

Worauf wartest du noch?

Wir haben dir gezeigt wie es geht, jetzt bist du an der Reihe: Rucksack packen und ab nach draußen! Und sollte dir noch etwas fehlen, findest du Outdoor-Zubehör und alles rund um deinen perfekten Wanderrucksack bei uns im Bundeswehr- und Freizeitshop. Klick dich durch unser Sortiment und bestell noch heute, was du brauchst. Wir wünschen dir ein paar schöne, frühsommerliche Feiertage.

Outdoor-Kleidung waschen und reinigen:
So geht’s richtig

©Lorado / Getty Images International

Damit ihr eure Touren und Abenteuer in der Natur richtig genießen könnt, solltet ihr euch auf Eure Ausrüstung verlassen können – dazu gehört auch eure Kleidung. Wenn ihr lange etwas von eurer Outdoor-Kleidung haben wollt, solltet ihr sie gründlich pflegen und regelmäßig waschen. Wir zeigen euch, wie ihr das am besten macht und welche Fehler ihr dabei vermeiden solltet.

Outdoor-Kleidung waschen

Darauf solltet ihr achten

Für das Waschen eurer Outdoor-Bekleidung gilt zunächst der Grundsatz „So oft wie nötig, so selten wie möglich“ – das heißt, dass ihr eure Kleidung (wenn sie verschmutzt ist, sich klamm anfühlt oder ihr das Gefühl habt, sie müsste gereinigt werden) natürlich waschen sollt. Verzichtet aber auf einen Waschgang nach jedem kurzen Ausflug, wenn es nicht wirklich notwendig ist. Die Reinigung greift das Material jedes Mal etwas an, sodass ihr eurer Funktionskleidung möglicherweise mehr schadet als ihr etwas Gutes zu tun.

Als Faustregel gilt: Bei „normaler Verwendung“ sollte man die Outdoor-Bekleidung etwa nach zehn bis zwölf Tagen in Gebrauch waschen.

Wenn ihr die Kleidung wascht, solltet ihr zuerst alle Reißverschlüsse und Abdeckleisten schließen und Bänder wenn möglich entfernen. Wählt nun den Schonwaschgang aus und stellt die Temperatur auf 30-40° Celsius. Am besten eignet sich spezielles Sportwaschmittel, ansonsten könnt ihr aber auch normales Flüssigwaschmittel verwenden.

Aber Vorsicht: Weniger ist hier definitiv mehr! Auf keinen Fall solltet ihr Pulverwaschmittel oder Zusätze wie Weichspüler, Fleckenentferner oder Bleichmittel verwenden, da diese die Mikroporen der Membran in der Kleidung verstopfen und das Material angreifen können. Wenn möglich, stellt den Schleudergang komplett aus oder auf die niedrigste Stufe, da ansonsten unschöne Knitterfalten entstehen können. Dafür solltet ihr aber einen extra Spülgang bei der Reinigung einlegen, damit auch wirklich alle Reste des Waschmittels aus der Kleidung entfernt werden.

Übrigens: Isolationsjacken, die mit Daunen oder Kunstfaser gefüllt sind, solltet ihr VOR der Sommerpause waschen, damit sich Verschmutzungen nicht tiefer in die Jacke „hineingraben“. Achtet dabei darauf, keine rückfettenden Waschmittel zu verwenden, da diese die Fettschicht der Jacke angreifen und lösen.

Outdoor-Kleidung richtig trocknen

  • Erst einmal lasst ihr die Kleidung eine halbe Stunde an der Luft trocknen. Bitte nicht in direkter Sonneneinstrahlung oder neben einer Heizquelle!
  • Anschließend kann die Kleidung in Schongang des Trockners getrocknet werden. Nur Wärme kann die wasserabweisende Imprägnierung des Materials wieder reaktivieren.
  • Bei Daunenjacken: Einmal in der Stunde aus dem Trockner nehmen und die Daunen ausschütteln.
  • Kein Trockner zu Hause? Kein Problem! Ihr könnt dafür auch einfach ein Bügeleisen nehmen. Legt ein Handtuch zwischen Funktionskleidung und Bügeleisen und stellt das Bügeleisen auf die niedrigste Temperaturstufe ohne Dampf-Funktion.

Tipp: Denkt daran, alle Kleidungsstücke in regelmäßigen Abständen materialgerecht zu imprägnieren. Besondere Pflegehinweise eurer Outdoor-Kleidung findet ihr auch auf den Etiketten – diese solltet ihr natürlich beachten!

Urlaub trotz Heuschnupfen:
Tipps für Allergiker

Tränende Augen, laufende Nase, Juckreiz. Wenn du unter Heuschnupfen leidest, kommen dir diese Symptome nur allzu bekannt vor. Mehr als 12 Millionen Deutsche reagieren allergisch auf Pollen, haben also eine Überempfindlichkeit gegenüber Blütenstaub von Bäumen, Gräsern und beziehungsweise oder bestimmten Kräutern. Es ist nicht unbedenklich, einfach mit medizinischen Präparaten oder Homöopathie mit der Selbstbehandlung zu beginnen, schließlich muss jede Person individuell therapiert werden. Solltest auch du an Heuschnupfen leiden und noch keinen Arzt oder Heilpraktiker aufgesucht haben, empfehlen wir dir, dies auf jeden Fall zusätzlich zu tun. Nur so kannst du die bestmöglichen Ergebnisse in Sachen Linderung erzielen. Viele Allergiker verlieren entsprechend die Freude am Urlaub, von Aktiv- oder Campingurlaub ganz zu schweigen. Doch das muss nicht sein! Wir erklären dir, mit welchen 7 Tricks du deine Reise bestmöglich genießen kannst.

Unsere 7 Tipps und Tricks für Allergiker können helfen 

Im Grunde ist alles eine Sache der richtigen Planung. Wenn du einige Tipps beachtest und beispielsweise darauf schaust, wann die Pollenbelastung in welcher Region besonders hoch oder niedrig ist, kannst du auch mit Heuschnupfen beim Campen oder auf Festivals eine gute Zeit haben.

  1. Leg dir einen Pollenkalender zu! Darin kannst du nachlesen, wann die Belastung durch Blütenstaub besonders hoch ist. Speziell im Frühling ist die Pollenbelastung in der Luft hoch, während sich die Lage ab Ende Juni wieder entspannt. Außerdem solltest du regelmäßig die Pollenvorhersage checken.

 

  1. Atme im Freien weitestgehend durch die Nase, um zu verhindern, dass die Pollen in deine Bronchen vordringen.

 

  1. Wenn möglich, verschiebe Freizeitaktivitäten auf abends, da auf dem Land am Morgen viel mehr Blütenstaub in der Luft liegt als abends. Wenn du jedoch in urbanen Regionen unterwegs bist, sieht’s genau andersrum aus. Dort erreicht die Pollenkonzentration erst Richtung Nachmittag ihren Höhepunkt.

 

  1. Regelmäßige Nasenspülungen können auch unterwegs helfen, die Nase zu befreien.

 

  1. Verlagere deinen Camping Trip ans Meer oder in Hochgebirge über 1500m. Die wohltuende Seeluft ist in der Regel sehr rein und Hochgebirge sind meist frei von Blütenstaub, weil es die Pollen einfach nicht so hoch schaffen.

 

  1. Während eines Camping Urlaubs mit dem Zelt solltest du getragene Kleidung schon im Vorzelt ausziehen und diese im Idealfall auch dort lassen. Pollen hängen sich nämlich sehr gerne an Textilien und werden beim Ausziehen durch die Gegend geschleudert. Dann gelangen sie schnell in Nasenschleimhäute und Augen.

 

  1. Aus dem gleichen Grund ist es von Vorteil, nach Möglichkeit die Haare vor dem Schlafengehen gründlich zu waschen.

Wildblumen in der Natur © RomanKhomlyak / Getty Images Internatioal

Gute Vorbereitung ist das A und O

Wichtig ist also, sich gut vorzubereiten, die Region sowie Reisezeit entsprechend passend auszuwählen und vor Ort noch auf einiges zu achten. In Ergänzung dazu bieten sich diverse Präparate an, die eine Linderung der Beschwerden versprechen. Dabei hast du freie Wahl zwischen unterschiedlichen Heuschnupfentabletten oder sogar Spritzen, die mehrere Wochen oder Monate halten sollen. Allerdings gibt es kein Allheilmittel und deshalb solltest du probieren, das Beste draus zu machen und dir weder Camping Trip, noch Outdoor Aktivität oder Festivalbesuch durch Heuschnupfen ruinieren zu lassen!

Welches Taschenmesser passt
zu mir? – Berater zum Kauf

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Eins sei vorab gesagt: Welches Taschenmesser das Beste ist, kommt auf Eure individuellen Anforderungen und Wünsche an. Je nachdem, was Ihr von dem Taschenmesser erwartet, wie hoch Euer Budget ist und was für Erfahrungen Ihr schon gemacht habt, passen unterschiedliche Modelle zu Euch.

Taschenmesser Handwerker – Welche Werkzeuge machen Sinn?

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Taschenmesser Handwerker © stock_colors / Getty Images International

Wenn Ihr ein Taschenmesser hauptsächlich als kleinen Helfer für handwerkliche Zwecke benötigt, braucht Ihr natürlich andere Funktionen als bei einem Taschenmesser, das für den Alltag gebraucht wird.
Wichtig sind beim handwerklichen Gebrauch Werkezuge wie ein Schraubendreher, eine (Kombi)zange, eine (Holz)säge, ein Maßstab sowie ein Bithalter- und Schlüssel (schaut euch zum Beispiel mal das Multi Tool Black Cobra an). Mit diesen Werkezeugen lassen sich natürlich keine Wunder bewirken, sie sind aber besonders bei kleineren Arbeiten sehr sinnvoll, wenn man gerade kein anderes Werkzeug zur Hand hat.

Taschenmesser Alltag – Welche Funktionen braucht ein Taschenmesser für den Alltag?

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Taschenmesser im Alltag © energyy / Getty Images International

Wer sein Taschenmesser für den Alltag braucht, für den sind andere Funktionen sinnvoller. Zu den wichtigsten Werkzeugen eines Taschenmessers für den Alltag zählen beispielsweise eine Schere, eine Pinzette, Nagelpfeile und -knipser, und eine LED-Taschenleuchte. Je nach Gebrauch könnt Ihr auch ein Taschenmesser wählen, in dem zusätzlich ein Druckkugelschreiber, ein Flaschenöffner, ein USB-Stick oder eine Lupe integriert ist. Welche Funktionen sinnvoll sind, kann man meistens selbst am besten einschätzen.

Taschenmesser für Wandern & Camping: Funktionen für Taschenmesser im Outdoor-Bereich 

Ob Camping-Wochenende oder Wander-Tour: An ein Taschenmesser für den Outdoor-Bereich gibt es besondere Anforderungen, denn es muss stabil sein, darf aber auch nicht zu wuchtig sein, sodass es sich noch leicht verstauen und mitführen lässt.
Aber welches Taschenmesser brauche ich für meinen Campinggeeignet für den Outdoor-Ausflug sind Taschenmesser mit Funktionen wie einem Dosenöffner, einer (Holz)säge, Flaschenöffner, Pinzette und einem Fischentschupper. Für diejenigen unter Euch, die während Ihres Outdoorabenteuers gerne auf Ihr Handy verzichten möchten, empfehlen wir eine integrierte Digitaluhr, die Ihr unter anderem auch als Wecker oder Countdown, beispielsweise beim Kochen, nutzen könnt. Auch eine Taschenlampe macht viel Sinn bei Outdoor-Bereich.

Taschenmesser als Waffe 

Im Allgemein ist der Erwerb und Besitz eines Messers erst mit 18 Jahren erlaubt, was aber nicht gleichzeitig das Mitführen gestattet. Beim Kauf eines Taschenmessers solltet Ihr nämlich eines beachten: Taschenmesser können als Waffe zählen. Das ist dann der Fall, wenn es sich bei dem Taschenmesser um ein Einhandmesser handelt. Dafür müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein: Erstens muss sich der Klappmechanismus des Messers sich mit einer Hand betätigen lassen. Zweistens muss das Messer eine mechanische Sperrvorrichtung enthalten, die vor dem Einklappen gelöst werden muss. Sind beide Voraussetzungen erfüllt, gilt das Messer laut Waffenschutzgesetz als Waffe. Taschenmesser solcher Art dürfen dementsprechend besessen werden, aber nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. In eurer Wohnung müsst Ihr das Messer für andere unzugänglich sicher lagern. Außerhalb der eigenen Wohnung müssen die Messer in einem geschlossenen Behältnis transportiert werden. Ein Verstoß kann laut Bußgeldkatalog mit bis zu 10.000€ bestraft und der entsprechende Gegenstand abgenommen werden.
Auf öffentlichen Veranstaltungen sind meistens alle Arten von Taschenmesser oder andere Gegenstände, die als Waffe verwendet werden könnten, verboten. Die Veranstalter geben hierbei meistens Richtlinien vor, in denen Ihr entsprechende Informationen findet. Ist das nicht der Fall, empfehlen wir, vorher beim Veranstalter anzurufen und Euch zu erkundigen.

Richtiges Taschenmesser finden

Eine Auswahl an passenden Taschenmesser für jeden Anspruch findet Ihr auch im BW Shop. Egal, ob Ihr eher preisgünstige Modelle für den Alltag sucht, ein Multitool für unterwegs, ein geeignetes Lederetui zum Verstauen oder auch ein Einhandmesser (Warnhinweise beachten!) – in unser Auswahl an Taschenmessern werdet Ihr bestimmt fündig.

Winterwander-Knigge –
Benimmregeln für Wintersportler

Wandern im Schnee ©Johannes86/Getty Images International

Verschneite Wiesen und Berghänge, zugefrorene Seen und die frische Winterluft um die Ohren: Wer schon einmal im Winter sportlichen Urlaub in der Natur gemacht hat, weiß um die Vorzüge der kalten Jahreszeit. Jeder genießt seinen Winterausflug auf eine andere Weise. Der eine stapft am liebsten gemütlich durch den tiefen Schnee auf bekannten Wanderrouten, der andere mag es rasant auf Skiern; wieder andere ziehen ihre Kinder mit dem Schlitten durch die Winterlandschaft.

Damit alle, die es ins weiße Gebirge zieht, die Schneepfade gleichermaßen genießen können, sind Rücksicht und Achtsamkeit das A und O. Hier im BW CAMP erfahrt Ihr, was Ihr als „Verkehrsteilnehmer“ beim Winterwandern unbedingt beachten solltet. Wir haben Euch die wichtigsten Benimmregeln zusammengestellt.

Die richtige Spur benutzen

Bist Du beim Wandern im Winter als Fußgänger mit Schneeschuhen unterwegs? Oder in schnellerem Tempo auf Skiern oder mit dem Schlitten? Ist der Weg, auf dem Ihr unterwegs seid, breit genug, sollte jedes Fortbewegungsmittel seine eigene Spur befahren. So können diejenigen, die schneller unterwegs sind problemlos die langsameren Fahrer überholen und Ihr tut Personen, die zum Beispiel auf Skiern unterwegs sind, den Gefallen, eine gut befahrbare Spur zu erhalten.

Warnschilder ernst nehmen

Hänge und Streckenabschnitte, an denen explizit vor Lawinengefahr gewarnt wird, solltet Ihr nicht betreten. Mögen solche Pisten dank unberührter Natur noch so reizvoll aussehen und mögt Ihr Euch von einer Abfahrt eines solchen Hanges den ultimativen Nervenkitzel versprechen: Das Befahren bzw. Begehen solcher Abschnitte kann lebensgefährlich sein und nicht nur Euch, sondern auch unbeteiligte Personen in Gefahr bringen. Achtet also immer auf Warnschilder, um gefährliche Manöver zu vermeiden.

Winterwandern zu zweit

© Halfpoint/thinkstockphotos.de

Vorfahrtsregeln beachten

Die einen sind talabwärts unterwegs, die anderen wandern in Richtung Bergspitze. Aber wer hat denn nun Vorfahrt? Wenn Ihr auf Schneepfaden unterwegs seid, müsst Ihr mit Gegenverkehr rechnen. Vorfahrt hat immer derjenige, der aus dem Tal kommt. Als Aufsteiger habt Ihr also in der Regel Vorrang.

Die Natur schützen

Lasst der Umwelt zuliebe keine Abfälle oder Verpackungsmüll in der Natur zurück. Auch wenn Müll zunächst im hohen Schnee verschwindet – spätestens wenn dieser schmilzt kommen die Abfälle zum Vorschein.

Umfahrt außerdem die ausgeschilderten Schongebiete und begrenzt Eure Wintersportaktivitäten auf ausgewiesene Strecken, um Flora und Fauna zu schützen. Der Winter ist für einige Tierarten ohnehin eine Belastungsprobe. Ein Grund mehr, den tierischen Waldbewohnern ihre Ruhe zu lassen. Gerade Futterstellen der Tiere solltet Ihr weiträumig umfahren, damit sich das Wild nicht aus Angst vor lauten Geräuschen nicht mehr an das Futter wagt.

Ihr solltet außerdem auf ausgewiesenen Strecken und Wegen bleiben, um junge Bäume und Pflanzen zu schützen, die man durch die dicke Schneedecke nicht sieht.

Schnee in den Bergen

© Zoonar RF/thinkstockphotos.de

Was ist die Höhenkrankheit
und was hilft dagegen?

Trekking in den Bergen

Ob Mount Everest, Mont Blanc oder die Signalkuppe: Hauptsache hoch hinaus, lautet das Motto vieler begeisterter Bergsteiger. Neue Höhenrekorde und persönliche Bestmarken – das ist es wonach die Trekkingfans trachten. Aber Gipfelstürmer aufgepasst! Wer zu schnell, zu hoch hinaus will, den könnte die Höhenkrankheit ereilen. Und dann wird der Höhentrip ganz schnell zur ernstzunehmenden Gefahr. Die Höhenkrankheit, auch Bergkrankheit oder Acute Mountain Sickness genannt, trifft rund 30 Prozent der Wanderer, die sich in Höhen über 2500 Metern bewegen. Ausgelöst wird die Höhenkrankheit, wenn Bergsteiger in zu kurzer Zeit zu viele Höhenmeter überwinden. „Zu viel“, das sind bei einer Höhe von über 2500 Metern Höhenüberwindungen von über 300 Metern pro Tag.

Wodurch wird die Höhenkrankheit ausgelöst?

Ursache für die Höhenkrankheit ist die Tatsache, dass die Luft mit zunehmender Höhe dünner, also sauerstoffärmer wird und der Luftdruck sinkt. Irgendwann kommt es beim Menschen dadurch zu einer Sauerstoffunterversorgung, infolgedessen der Körper die Zellzahl im Blut erhöht. Dadurch steigt das Risiko Durchblutungsstörungen, Thrombosen oder Ödeme zu erleiden um ein Vielfaches an und der Körper reagiert mit verschiedenen Symptomen auf die hohen Anforderungen an den Organismus.

Was sind Symptome der Höhenkrankheit?

Woran Ihr überhaupt merkt, dass Ihr von der Bergsteigerkrankheit betroffen seid? Das lässt sich nicht pauschal sagen, denn die Symptome sind vielfältig und reichen von geringfügigen Beschwerden bis hin zu lebensgefährdenden Zuständen. Je nachdem wie stark Ihr betroffen seid, können im Ernstfall folgende Symptome auftreten:

  • Bewusstseinsstörungen
  • Benommenheit
  • schwerer Kopfschmerz
  • Gangunsicherheit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Leistungsabfall
  • schwerer Husten
  • schneller Puls
  • Schlaflosigkeit
  • schnelle Atmung
  • Atemnot
  • Lichtempfindlichkeit
  • Ausscheidung von dunklem Harn
  • Schwindel
  • Herzrasen
  • Druck auf der Brust

Die Tücke: Die Symptome treten meist erst etwa sechs bis zehn Stunden nach dem Aufstieg auf. Ihr merkt also möglicherweise erst etwas von eurer Krankheit, wenn Ihr schon weitere Höhenmeter hinter Euch gebracht habt.

Höhenkrankheit Arztbesuch

Was hilft gegen die Höhenkrankheit?

Was im Ernstfall zu tun ist? Sobald Ihr merkt, dass erste leichte Symptome einsetzen, solltet Ihr nach Möglichkeit umgehend 500 Meter absteigen und dann in der geringeren Höhe nächtigen. Der Körper muss sich dann erst langsam an die Höhe gewöhnen. Im Idealfall habt Ihr als Bergsteiger Utensilien für eine kurzfristige Sauerstoffbeatmung im Gepäck, zum Beispiel einen Überdrucksack. Das ist eine Art portable Kompressionskammer, mit der Ihr Euch einem höheren Luftdruck aussetzen könnt – eine Art Notfallequipment.

Merkt Ihr, dass Ihr schwerwiegend erkrankt seid, ist es wichtig, dass Ihr Anstrengungen vermeidet. Verzichtet darauf, denn Rückweg selbst anzutreten und lasst Euch besser abtransportieren. Nehmen Eure Beschwerden innerhalb von ein bis zwei Tagen nicht deutlich ab oder nehmen sogar zu, müssen wahrscheinlich medikamentöse Behandlungsmethoden eingesetzt werden, um die Sauerstoffversorgung im Gewebe zu verbessern. Sucht dann schnellstmöglich einen Arzt auf. Denn starke Ausprägungen der Höhenkrankheit können lebensgefährlich sein. Deutet also auch milde Symptome als ernstzunehmendes Warnsignal Eures Körpers.

Wie könnt Ihr der Höhenkrankheit vorbeugen?

Der wichtigste Tipp, um kein Opfer der Höhenkrankheit zu werden: Lasst Eurem Körper genügend Zeit, um sich an neue Höhenlagen zu gewöhnen. Am meisten empfiehlt es sich, nach einigen hundert Höhenmetern zwei Tage zu nächtigen. Bei Bergsteigern hat sich in diesem Zusammenhang der Merkspruch „Go high, sleep low“ etabliert. Dann hat der Körper genug Zeit sich zu akklimatisieren. Beim Aufstieg selbst könnt Ihr den Risikofaktor etwas senken, indem Ihr genügend Flüssigkeit zu Euch nehmt. Mindestens 1,5 Liter pro 1000 Meter werden angeraten. Ansonsten könnt Ihr relativ wenig zur Vorbeugung der Höhenkrankheit tun. Die körperliche Fitness oder das Alter beeinflussen das Eintreten der Mountain Sickness nicht.

Höhenmeter Wandern

Furten beim Wandern –
sicher ans andere Ufer

Furten beim Wandern

Viele Wanderer kennen das Problem. Die Route sieht eine Flussüberquerung vor und was fehlt? Die Brücke. Der Fluss muss also durch Furten überquert werden. Aber wie kommt Ihr sicher an das andere Ufer? Abenteurer, lasst Euch gesagt sein:  Einfach querfeldein durch den Fluss zu streifen kann nach hinten losgehen. Ohne das nötige Wissen über Technik und Ausrüstung erreicht Ihr die andere Seite des Flusses mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht bloß klitschnass, sondern wohlmöglich auch verletzt. Denn ein strömender Fluss ist eine Naturgewalt, die Ihr nicht unterschätzen solltet. Aber wie kommt Ihr denn nun sicher auf die andere Seite?

Die richtige Stelle zum Furten

Zwei Tipps solltet Ihr Euch merken, wenn es daran geht, die richtige Stelle für die Flussüberquerung auszuloten: Die Stelle sollte einen möglichst niedrigen Wasserspiegel und eine möglichst langsame Fließgeschwindigkeit aufweisen. Die Annahme, dass eine Flussüberquerung an der breitesten Stelle am schwierigsten ist, ist ein weit verbreiteter Trugschluss. Denn dort, wo das Gewässer breiter ist, verteilen sich die Wassermassen am besten. Oftmals habt Ihr also gerade an den breiten Stellen die besten Chancen den Fluss trockenen Fußes zu durchqueren.

Schmale Stellen können sich jedoch auch zum Passieren eignen. Sie bieten sich zum Beispiel an, wenn viele Felsbrocken aus dem Wasser ragen, mit Hilfe derer Ihr Euch bis an das gegenüberliegende Ufer balancieren, oder Euch zumindest daran abstützen könnt. Ihr merkt also: Fluss überquerenEs ist ratsam nicht die erstbeste Stelle zur Überquerung zu wählen. Geht lieber einige Meter am Flussufer entlang, um die passende Stelle zu finden. Auf keinen Fall solltet Ihr einen Fluss an einer Stelle mit stark strömendem Wasser überqueren. Es gilt: Strömendes Wasser sollte maximal bis zum Knie reichen, um einem sicheren Übergang zu gewährleisten. Bei ruhigen Gewässern solltet Ihr nicht weiter als bis zum Bauchnabel im Wasser stehen. An einigen viel genutzten Wanderwegen wird es Euch leicht gemacht: gute Furt-Stellen sind manchmal schon mit Farbmarkierungen versehen.

✓ Furten an Stellen mit niedrigem Wasserspiegel
✓ Furten an Stellen mit langsamer Fließgeschwindigkeit des Wassers
✓ Furten an breiten Stellen des Flusses

Der richtige Zeitpunkt zum Furten

Der richtige Zeitpunkt zum Furten variiert ständig. Wenn sich keine geeignete Stelle zum Furten findet, heißt es manchmal schlichtweg: warten. Denn das Fließverhalten eines Flusses ändert sich im Zeitverlauf. Gletschergespeiste Flüsse fließen beispielsweise in der Regel nachts weniger stark als tagsüber. Diese könnt Ihr also am besten morgens überqueren, dann ist der Wasserstand niedriger. Auch wenn es stark regnet ist der Wasserstand dementsprechend höher. Regentage solltet Ihr gegebenenfalls im Zelt abwarten.

✓ Gletschergespeiste Flüsse am besten morgens überqueren
✓ Bei Regen ist der Wasserstand höher
✓ Wenn sich keine geeignete Stelle findet: Warten

Die richtige Ausrüstung zum Furten

Auch eine angemessene Ausrüstung ist wichtig, um einen Fluss sicher und trocken zu überqueren. Für niedrige Gewässer reichen zum Teil bereits gut isolierte Wanderstiefel um das Wasser zu durchwaten. Wenn der Wasserstand aber etwa bis zum Schuhschaft reicht, solltet Ihr zusätzlich Gamaschen tragen, um trockene Füße zu behalten. Für höhere Gewässer ist auch eine wasserdichte Hose ratsam. Fluss trocken überquerenAber die Ausrüstung sollte nicht bloß für Komfort sorgen, sondern auch für Sicherheit. Mit dabei haben solltet Ihr deshalb unbedingt Trekkingstöcke. Damit könnt Ihr Euch im Fluss langsam vortasten und ausloten, wie tief das Wasser vor und neben Euch ist. Wenn Ihr keine Trekkingstöcke habt, könnt Ihr auch auf einen kräftigen Stock zurückgreifen.

In tieferen Gewässern, die man mit Schuhen nicht überqueren kann, sind Wasserschuhe anzuraten. Sie schützen vor Verletzungen durch spitze Steine oder Scherben im Fluss, die den Fortlauf der gesamten Wanderung gefährden könnten.

✓ Isolierte Wanderstiefel
✓ Wasserdichte Hose
✓ Trekkingstöcke verwenden

Die richtige Vorbereitung beim Furten

Zur Vorbereitung auf die Flussüberquerung solltet Ihr Eure Schuhe, Socken und gegebenenfalls Eure Hose ausziehen und alles verpackt in Plastiktüten in den Rucksack legen, wichtige Gegenstände sind gut in wasserdichten Brustbeuteln aufgehoben. Dann bleiben Eure Sachen auch trocken, wenn Euer Rucksack mit Wasser in Berührung kommt. Hüft- und Brustgurte des Rucksacks solltet Ihr lieber geöffnet lassen, damit Ihr den Rucksack im Notfall abwerfen könnt.

✓ Schuhe, Socken und Hose ausziehen
✓ Kleidung im Rucksack in Plastiktüten packen
✓ Hüft- und Brustgurte des Rucksacks geöffnet lassen

Die richtige Technik zum Furten

Gefurtet wird in der Regel schräg stromaufwärts. Ihr solltet Euch langsam und vorsichtig fortbewegen, stets mit einem Stock die Wassertiefe vor Euch ausloten und tiefe stellen umgehen. Falls vorhanden, sollteRichtig Furtent Ihr große Felsen als Zwischenziele anpeilen, damit Ihr Euch gegebenenfalls ausruhen könnt – denn Furten kann anstrengend werden. Beim Furten in der Gruppe sollten nicht alle Personen gleichzeitig ins Gewässer gehen, sondern einer nach dem anderen. Die Personen, die am Ufer stehen, halten idealerweise ein Rettungsseil bereit und geben hilfreiche Tipps. Merkt Ihr in der Mitte des Flusses, dass die Stelle zum Überqueren ungeeigneter ist als angenommen, solltet Ihr umdrehen und Euch eine neue Stelle suchen.

✓ Gefurtet wird stromaufwärts
✓ Felsen als Zwischenziele anpeilen
✓ Einer nach dem anderen Furten

Packliste:
Wandern mit dem Zelt

Packliste Wandern mit dem Zelt

Wem die Stadt zu hektisch ist oder wer im Alltag schwer zur Ruhe kommt, der sollte einmal das Wandern testen. In der Natur –  ohne Stress und Hektik, ohne Termindruck und Smartphone – kann man sich ausgezeichnet entspannen. Manchen reichen schon wenige Stunden in der Abgeschiedenheit, andere schwören auf tagelange Wandertouren, um Kraft zu schöpfen und gestärkt in den Alltag zurückzukehren.

Ganz gleich, wie lange der Tapetenwechsel andauert: Zahlreiche Studien belegen die positive Wirkung von Grünflächen wie Wäldern oder Wiesen auf das Gemüt. Also – nichts wie los!

Wer zu einer längeren Wandertour aufbrechen möchte, sollte jedoch die Planung nicht zu kurz kommen lassen. Wir haben Euch die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände aufgelistet, damit auch Ihr von Eurer Wandertour motiviert und entspannt heimkehrt.

Download Packliste

Tipp: Alles, was Ihr sonst noch gebrauchen könnt, findet Ihr in unserer allgemeinen Packliste.

Wichtige Reiseutensilien und –dokumente:

  • wasserdichte Hülle für Reiseunterlagen
  • Dokumentengürtel für den Bauch

Während der Reise:

  • Wanderstöcke
  • Wanderrucksack für mehrtägige Touren
  • Kleiner Wanderrucksack für Tagestouren
  • Regenschutzhülle für Rucksack
  • Spannschnüre, Gurte und Schnallen zum Befestigen von Utensilien am Rucksack
  • GPS-Gerät
  • Smartphone
  • Kompass
  • Wanderkarte
  • wasserdichte Schutzhülle für das Kartenmaterial
  • Wanderstöcke
  • Fernglas
  • Wasserflasche (z.B. faltbar)
  • Proviant
  • Taschenmesser, Multifunktionstool
  • Wanderkleidung und -accessoires
    • Funktionskleidung für jedes Wetter (z.B. Kleidung mit Zipper, dünn, leicht, bei Bedarf wärmend/kühlend, wasser- und windabweisend)
    • Kopfbedeckung
    • Sonnenbrille
    • Halstuch/Multifunktionstuch
    • Trekkingschuhe oder –sandalen (leicht, wasserabweisend)
    • Ersatzschnürsenkel

Zelt:

  • Leichtzelt
    • vor der Reise auf Vollständigkeit überprüfen
    • während der Reise Zeltzubehör auf mehrere Wanderer verteilen
  • Reparatur-Set für das Zelt
  • leichte Zeltunterlage

Schlafmöglichkeit:

  • Isomatte, z.B. selbstaufblasbar
  • Ultraleicht-Schlafsack, passend für klimatische Bedingungen am Wanderort
  • Kleines, leichtes Reisekissen

Campingzubehör:

  • Isoliertes Sitzkissen
  • Taschenlampe (z.B. zum Kurbeln), Stirnlampe

Küchenbedarf:

  • Tauchsieder
  • Gaskocher, Benzinkocher (ggf. mit Zubehör)
  • Feuerzeug
  • Kleinen Kochtopf
  • Geschirrtuch
  • Spülschwamm
  • Faltbare Schüssel zum Spülen
  • Spülmittel
  • Plastikbeutel mit Zip-Verschluss
  • Müllbeutel

Geschirr und Besteck:

  • Campinggeschirr
  • Campingbesteck
  • Taschenmesser mit ausreichend Funktionen (z.B. Korkenzieher, Schere)
  • Schneidemesser
  • Kochbesteck (Suppenkelle, Kochlöffel, Pfannenwender)

Medikamente:

  • Blasenpflaster
  • Salbe zur Muskelentspannung oder Wärmepflaster
  • Weitere Tipps in der allgemeinen Packliste

Hygieneartikel:

  • Solardusche

Textilien:

  • Handtuch aus Microfaser, leicht und schnell trocknend
  • Reise-Vakuumbeutel zum platzsparenden Einrollen von Kleidung

Elektro-Bedarf:

  • Ladegeräte (z.B. für Kamera, Smartphone)

Was tun gegen
Blasen am Fuß?

Schuhe lüften

Ihr habt noch 20 Kilometer anspruchsvolle Strecke vor Euch und dann spürt Ihr sie – eine kleine Blase an Eurer Ferse. Jeder Wanderer weiß, wie schnell einem die Übeltäter die Tour vermiesen können. Wir erklären Euch wie Ihr Eure Trekking-Tour mit der richtigen Behandlung getrost ohne Schmerzen fortsetzen könnt und wie Ihr Blasen am Fuß vorbeugen könnt.

Wie entsteht eine Blase?

Eine Blase am Fuß entsteht durch Reibung der Ferse mit der Socke oder dem Schuhwerk. Durch das zeitweilige Aneinanderreiben löst sich eine Hautschicht von der darunterliegenden und ein Hohlraum entsteht, der sich mit Gewebeflüssigkeit füllt. Diese Flüssigkeit ist es, die den unangenehmen Druckschmerz auslöst, weil sie auf die Nervenbahnen drückt. Je tiefer die Hautschichten liegen, die sich voneinander lösen, desto schmerzhafter wird die Blase in der Regel sein.

Stadien der Blase

  1. Wundlaufen: Durch dauerhaften Druck, Reibung und Feuchtigkeit im Schuh ist die Haut gereizt.
  2. Blasenbildung: Die Hautschichten lösen sich voneinander und Gewebeflüssigkeit sammelt sich an.
  3. Offene Wunde: Wenn die Blase aufplatzt kann die Wunde bluten und das Infektionsrisiko steigt.
  4. Verschorfung: Irgendwann trocknet die Wunde aus und es bildet sich eine Kruste. Sie hemmt die Bildung neuer Hautzellen. Der Heilungsprozess dauert deshalb etwas länger.
  5. Heilung: Die Haut hat sich regeneriert.

Blasen am Fuß

Wie Ihr der Blasenbildung vorbeugen könnt

Zu wissen, wie Ihr eine Blase richtig behandelt ist wichtig. Noch besser ist es aber doch, sich erst gar keine Blase zu laufen. Wir geben Euch einige Tipps an die Hand, wie Ihr die Trekking-Tour blasenfrei übersteht:

Schuhe einlaufen

Der Schuh muss einwandfrei sitzen. Bewegt die Ferse sich beim Laufen im Schuh, drohen Scheuerstellen und Blasen am Fuß. Außerdem ist für die Prävention von Blasen essentiell, dass die Schuhe gründlich eingelaufen werden. Nur dadurch kann gewährleistet werden, dass sich das Schuhwerk an die Anatomie des Fußes anpasst und Ihr ein geschmeidiges Laufgefühl habt. Tragt Eure neuen Wanderschuhe am besten eine Woche lang jeden Tag mehrere Stunden, dann seid Ihr auf der sicheren Seite.

Gegebenenfalls Einlegesohlen tragen

Wenn Ihr beim Einlaufen der Schuhe merkt, dass Euer Fuß noch etwas mehr Halt gebrauchen könnte, hängt den Trip nicht gleich an den Nagel. Denkt doch erstmal über eine Einlegesohle nach. Diese lässt sich nach Bedarf individuell anpassen und verringert den unnötigen Freiraum im Schuh.

Haut pflegen

Gut gepflegte Haut hält größeren Belastungen stand. Durch regelmäßige Fußpflege bleibt Eure Haut also gesund und länger blasenfrei.

Die richtigen Socken wählen

Der Schuh mag noch so gut sitzen – Ihr werdet früher oder später Scheuerstellen am Fuß bekommen, wenn Ihr keine geeigneten Socken tragt. Die Socken sollten für mehrstündige Wanderungen aus Funktionsmaterial oder Wolle bestehen. Baumwollsocken sind zum Trekking tabu, denn darin schwitzt der Fuß deutlicher schneller, weil der Feuchtigkeitsabtransport nicht optimal reguliert wird. Feuchtigkeit im Schuh führt dann wiederum zu beschleunigter Blasenbildung. Des Weiteren solltet Ihr dringend darauf achten, dass die Socken faltenfrei sind. Tragt im Zweifel lieber eine Nummer zu klein, als zu groß. Ihr könnt die Reibung auch eindämmen, indem Ihr zwei Paar Socken übereinander zieht.

Schuhe lüften

Ein Tipp für unterwegs: Gönnt Euren Füßen genügend Pausen. Zieht, wenn möglich, Socken und Schuhe während Eurer Rast aus und lasst sie an der Luft trocknen.

Schuhe ausziehen

Melkfett auftragen

Wenn Eure Füße anfällig für Blasen sind, könnt Ihr sie vor dem Antritt der Wanderung mit Melkfett oder Vaseline einschmieren. Dann sind sie weniger anfällig für Reibung. Wendet diesen Tipp aber nur an, wenn Eure Füße noch unbeschadet sind. Keinesfalls solltet Ihr die Fettcremes auf Wunden auftragen.

Wie Ihr Blasen am Fuß behandelt

Wenn sich unterwegs doch Blasen am Fuß gebildet haben, ist es wichtig, dass die Stellen keiner weiteren Reibung ausgesetzt werden. Klebt deshalb am besten ein Blasenpflaster auf die betroffene Haut. Das schützt die Stelle vor Druckbelastungen durch das Schuhwerk. Beim Aufkleben solltet Ihr unbedingt darauf achten, dass Ihr das Pflaster faltenfrei anbringt. Wenn Ihr die Erfahrung gemacht habt, dass sich Blasenpflaster nach einiger Zeit ablösen, könnt Ihr diese auch mit einem Rollenpflaster zusätzlich fixieren. Sicher ist sicher. Entgegen eines weit verbreiteten Irrglaubens solltet Ihr die Blase unterwegs lieber nicht öffnen. Das Infektions- und Entzündungsrisiko steigt dadurch um ein Vielfaches an. Außerdem gewährleistet die Haut über der Blase, das Blasendach, die Wundheilung.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Die meisten Blasen am Fuß sind kein Fall für den Arzt. Wenn große Blasen stark gerötet sind und pochende Schmerzen verursachen oder wenn gelbes Sekret austritt solltet Ihr aber doch lieber einen Fachmann hinzuziehen. Über den Einsatz von Wund- und Heilsalben zur Behandlung gehen die Meinungen der Experten weit auseinander. Kritiker der Wundsalben glauben, dass diese ein idealer Nährboden für Bakterien sind und deshalb Entzündungen fördern.