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Security Bekleidung:
Die richtige Kleidung im Sicherheitsdienst

Die richtige Security Kleidung

Egal ob Konzert, Volksfest oder Festival – die Security ist ungemein wichtig für den ruhigen und stressfreien Ablauf einer Veranstaltung. Daher spielt auch die Bekleidung des Sicherheitsdienstes eine nicht zu unterschätzende Rolle: Nur wer als Sicherheitsfachmann und -frau gut ausgestattet ist, kann auch in gefährlichen Situationen richtig reagieren, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.

Security Stiefel

Die richtigen Schuhe für Security Mitarbeiter sind entscheidend, um Schmerzen in den Füßen und den Beinen vorzubeugen. Bei der Auswahl der richtigen Security-Stiefel solltet ihr diese drei relevanten Punkte nicht außer Acht lassen:

1.Security Stiefel im Winter

Bei Winterstiefeln für Sicherheitspersonal ist es absolut notwendig, dass sie gefüttert sind und die Füße ausreichend warmhalten, da die Arbeit zum großen Teil draußen stattfindet. Bei unzureichend wärmenden Stiefeln können eure Füße daher sehr schnell auskühlen. Aber nicht nur in den kalten Herbst- und Wintermonaten sollten eure Stiefel warmhalten – auch im Sommer kann es mit dem Sonnenuntergang schnell kühler werden.

2. Wasserdichte Stiefel

Nicht nur kalte Füße können schnell zu einer anstrengenden Angelegenheit werden – auch nasse und dadurch ausgekühlte Füße können die Arbeit erschweren. Achtet daher für euer Wohlbefinden auf wasserabweisende oder besser wasserdichte Security-Stiefel – eure Gesundheit wird es euch danken.

3. Stahlkappen-Stiefel

Ebenfalls besonders hilfreich für Security-Fachleute sind Schuhe und Stiefel mit Stahlkappen. Diese bieten in gefährlichen Situationen, denen Sicherheitspersonal oftmals ausgesetzt sind, einen Extra-Schutz für Füße. Weil im Fuß viele kleine und feine Knochen vorhanden sind, brechen diese schnell. Stiefel mit Stahlkappen schützen euch von Angriffen oder schweren Gegenständen, die Verletzungen eurer Füße nach sich ziehen könnten. Die Security Halbstiefel von Mil-Tec mit eingearbeiteter Stahlkappen sind bequem und schützen eure Füße in riskanten Situationen.

4. Bequeme Security-Stiefel

Der letzte Punkt, der bei der Wahl der richtigen Security-Stiefel häufig vergessen wird, ist die Bequemlichkeit. Sicherheitspersonal muss oft stundenlang stehen und laufen. Wer dabei die falschen Schuhe trägt, wird schon nach kurzer Zeit Schmerzen in den Füßen und „schwere Beine“ bekommen.

Einsatzhandschuhe für Security

Um eure Hände während der Arbeit angemessen zu schützen, solltet ihr beim Kauf von Security-Handschuhen einige wichtige Punkte beachten:

1.Schnitt- und stichfeste Handschuhe

Für Sicherheitsfachleute spielen schnittfeste bzw. schnitthemmende und stichfeste Handschuhe eine wichtige Rolle. An manchen Tagen und Abenden kann es zu riskanten Situationen und im schlimmsten Fall zu körperlichen Übergriffen kommen. In solchen Fällen sind die richtigen Sicherheitshandschuhe eine große Hilfe, um etwaigen Verletzungen vorzubeugen. Bei Angriffen mit Messern oder anderen spitzen und scharfen Gegenständen können diese Handschuhe schlimme Verletzungen der sensiblen Struktur in der Hand verhindern. Schnitt- und stichfeste Handschuhe sind meistens dicker, um den Stoß abzudämpfen. Häufig sind sie an der besonderen Polsterung an Finger- und Handknöchel zu erkennen.
Je nach Tätigkeit solltet ihr aber darauf achten, dass die Einsatzhandschuhe nicht zu unhandlich werden, da ihr ansonsten einige Tätigkeiten nicht mehr ausführen könnt.

2. Rutschfeste Einsatzhandschuhe mit dem passenden Sitz

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl der richtigen Handschuhe ist ihre Rutschfestigkeit. Was auf den ersten Blick vielleicht banal erscheint, kann im Einsatz schnell zu einem wichtigen Sicherheitsaspekt werden. Eure Handschuhe müssen gut an euren Händen sitzen. Sie sollten nicht so eng sein, dass sie eure Bewegungsfreiheit einschränken. Sitzen sie dagegen zu locker, kann es schnell passieren, dass ihr nicht mehr richtig greifen könnt. Achtet daher auf einen bequemen, rutschfesten Sitz der Handschuhe.

3. Einsatzhandschuhe mit Knöchelschutz

Die meisten Einsatzhandschuhe verfügen mittlerweile über einen gesonderten Fingerschutz. Ein Bereich, der beim Kauf leider häufig außer Acht gelassen wird, ist der Schutz eures Handknöchels. Einige Modelle von Einsatzhandschuhen sind zu kurz, um euer Handgelenk angemessen zu schützen. Daher solltet ihr unbedingt auf eine entsprechende Länge der Handschuhe an den Knöcheln achten.

4. Quarzsand Handschuhe

Security Handschuhe mit Quarzsandfüllung bieten einen besonderen Schutz: Die mit Quarzsand gefüllten Teile sind spezielle Auspolsterungen an den Fingerknöcheln und dem Handrücken. Dadurch werden die Hände in besonderem Maße vor Verletzungen durch Schnitte, Stürze oder Schläge gegen die Hand geschützt. Modelle wie die Lederhandschuhe Defender von Mil-Tec sind Quarzsandhandschuhe, die eure Hände zusätzlich schützen können. Trotz der schützenden Quarzsandfüllung sind die Handschuhe nicht deutlich schwerer oder unhandlich, um den Gebrauch während eines Einsatzes nicht einzuschränken.

5. Security-Handschuhe aus Carbon

Handschuhe mit Carbon bieten ähnlich wie Quarzsand-Handschuhe einen extra Schutz für Fingerknöchel und Handrücken. Die Verstärkung an diesen beiden Teilen der Hand ist schnittfest und somit optimal für den Einsatz im Security-Bereich geeignet.

Security-Jacken: Der richtige Schutz vor Kälte und Nässe

Die richtige Security-Jacke vervollständigt eure Ausrüstung und auch hier gibt es einiges zu beachten:

1. Winterjacken

Wer den größten Teil seiner Arbeitszeit draußen verbringt, sollte eine warme Jacke wählen, die euch auch bei Minusgraden noch ausreichend wärmt. Wer sich viel bewegt, merkt die Kälte oft zunächst nicht. Wenn ihr anschließend steht und euch weniger bewegt, werdet ihr für eine wärmende Jacke umso dankbarer sein. Die Jacke sollte wärmend, aber auch atmungsaktiv sein. Daher sind Winterjacken aus Daunen eher ungeeignet. Optimal sind Winterjacken mit aus Polyester, Nylon, Baumwolle oder einer Kombination der Stoffe.

2. Wasserdichte Security-Jacke

Jacken im Security-Bereich sollten wasserabweisend oder sogar vollkommen wasserdicht sein, um vor plötzlichen Wetterumschwüngen und nassen Witterungen geschützt zu sein. Mit dem Security Windbreaker von Mil-Tec habt ihr eine praktische, leichte Jacke, mit der ihr gegen Regen und Wind geschützt seid.

3. Antistatische Security-Jacken

Jacken aus Kunststoff neigen dazu, sich statisch aufzuladen. Bei antistatischen Jacken wird der gesamte Stoff mit einer speziellen Schicht versehen und kann sich auf diese Weise nicht elektrisch aufladen. Für die antistatische Beschichtung kommen je nach Anwendungsgebiet verschiedene Stoffe zum Einsatz – bei der Herstellung antistatischer Kleidung werden häufig quartäre Ammoniumverbindungen wie Polyquarternium verwendet. Dadurch verhindern sie das unangenehme Anziehen von Staub oder das elektrische Abladen, also das „einen gewischt bekommen“.

4. Security Fleecejacken

Fleecejacken sind bequem und schützen euch vor Kälte. Sie sind nicht so dick und wärmend wie Winterjacken, reichen aber für kühle Abende im Sommer oder Frühling aus, um euch vor Unterkühlung zu schützen. Die Mil-Tec Fleecejacke hat extra verstärkte Teile an Schulter- und Ellenbogenpartie, was sie besonders robust macht.

Security-Hosen

Hosen für Security findet ihr in unterschiedlichen Farben und Schnitten – am beliebtesten sind Security-Hosen in schwarz oder blau, da sie am unauffälligsten sind und zu vielen anderen „Uniformteilen“ kombiniert werden können. Besonders praktisch sind Hosen mit vielen Taschen, die t viel Stauraum bieten, wie zum Beispiel die Seven Pocket Pants von Mil-Tec. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass eure Hosen euch genügend Bewegungsfreiheit lassen und  euch nicht behindern.
Security-Hosen gibt es meistens nicht speziell für Männer und Frauen, sondern als Unisex-Modelle .

Ausrüstung für
Security-Mitarbeiter

Ausrüstung für Security-Angestellte

Egal, ob vor einer Disco, zum Personenschutz oder bei einer Großveranstaltung: Das Aufgabenfeld eines Security-Angestellten ist vielfältig, ebenso wie seine jeweils benötigte Security-Ausrüstung. Für den Fall der Fälle muss alles sitzen und griffbereit sein, um Personen und auch sich selbst schützen zu können. Schnell kann es zu angespannten Situationen und Konflikten kommen, sodass der Sicherheitsdienst eingreifen muss. Je nach Aufgabengebiet variiert die Ausstattung des Sicherheitspersonals. Wir haben für euch zusammengefasst, welche Ausrüstung für den Security-Bereich wichtig ist.

Anforderungen an Security-Ausrüstung

Die Ausrüstung des Sicherheitspersonals muss hohen qualitativen Anforderungen entsprechen. Folgende Punkte müssen erfüllt sein:

  • Robustheit
  • Stabilität
  • Widerstandsfähigkeit
  • Praktikabilität
  • Langlebigkeit
  • Sicherheit

Neben praktischer und robuster Security-Kleidung sind weitere Gegenstände und Kleidungs-Ergänzungen wichtig, damit Security-Mitarbeiter mögliche Gefahren einschätzen und bewältigen können. Der Security-Markt strotzt nur so vor Verteidigungsmitteln. Jedoch ist nicht jeder Ausrüstungsgegenstand legal. Wichtig ist, dass die jeweiligen Auflagen und Gesetze von den Security-Angestellten eingehalten werden – sowohl im Umgang mit Personen als auch beim Mitführen von Ausrüstungsgegenständen. Neben dem Land regeln die jeweiligen Unternehmen welche Gerätschaften und Gegenstände das Sicherheitspersonal bei sich haben darf. Bei Nichtbefolgung der Regeln droht schnell der Verlust des Jobs.

Dabei sollte man genau abwägen, welcher Ausrüstungsgegenstand in die jeweilige Situation und Art des aktuellen Jobs passt, um nicht unnötigen Ballast bei sich zu tragen. Beispielsweise ist eine Taschenlampe im Nachtdienst nützlicher als am Tag.

Um schneller als Security-Verantwortlicher erkannt zu werden, eignen sich entsprechend ausgewiesene Security-Patches, die an der Kleidung angebracht werden.

Security-Ausrüstung zum Schutz des eignen Körpers

Um den eigenen Körper vor möglichen Angriffen zu schützen, sind Bein-, Knie– und auch Ellenbogenschützer praktisch. Wichtig ist, dass diese viel Bewegungsfreiheit bieten und vor Tritten und Stößen schützen.

Auch schuss– und stichsichere Westen sind für manche Einsätze praktische Begleiter, wenn am Einsatzort erhöhte Gefahr droht.

Sicherheitspersonal, welches bei Konzerten, Festivals oder sehr lauten Großveranstaltungen arbeitet, sollte unbedingt sein Gehör mit entsprechenden Gehörschutzstopfen schützen. So können Spätfolgen, die durch starken Lärm verursacht werden, vermieden werden.

Für die Augen eigenen sich Armee Sportbrillen, die dank ihres eigentlichen Einsatzgebietes bei Militär oder Sport sehr guten Halt am Kopf bieten und so auch in Gefechtssituationen an ihrem Platz bleiben und so die Augen schützen.

 

Verteidigungsmittel während des Security-Diensts

Zur Verteidigung werden in der Security-Szene verschiedene Ausrüstungs-Gegenstände genutzt. So rüsten sich manche mit Abwehrsprays, wie beispielsweise Pfefferspray, um ein sichereres Gefühl während des Diensts zu haben. Wichtig ist aber, dass dieses nur im äußersten Notfall zur Notwehr benutzt werden darf.

Ein weiteres Verteidigungsmittel im Security-Bereich ist der Kubot: eine kleine, stiftförmige Selbstverteidigungswaffe, welche ca. 15 cm lang ist und einen Durchmesser von bis zu 2,5 cm haben kann. Dieser wird dazu genutzt, auf Nervendruckpunkte des Körpers zu wirken und so beispielsweise Menschen am Boden zu fixieren.

Wenn es um das Thema Schlagstock und im spezielleren den Teleskopschlagstock geht, scheiden sich die Geister. Ein Teleskopschlagstock besteht aus mehreren Einheiten und kann so im Gebrauch verlängert werden. Ein einfaches Mitführen dieses Schlagstocks in der Öffentlichkeit stellt jedoch eine Ordnungswidrigkeit dar und führt Konsequenzen mit sich. Hat das Tragen eines solchen Schlagstockes jedoch berufliche Gründe, handelt es sich hierbei um eine Ausnahme. Hängt so ein Schlagstock an der Gürtelschlaufe eines Security-Mitarbeiters, so wirkt dies meist schon einschüchternd auf den Gegenüber. Träger eines Schlagstockes sollten sich jedoch dieser Waffe bewusst sein und sehr verantwortungsbewusst mit ihr umgehen.

Wichtig: Informiert euch bei eurem Arbeitgeber, welche Verteidigungsmittel bei euch erlaubt sind. Grundsätzlich gilt: Wer eine ausgezeichnete Ausbildung absolviert hat und dazu in einem Team arbeitet, auf welches er sich verlassen kann, muss selten zu solchen Mittel greifen.

Taschenlampen für Sicherheitspersonal im Nachtdienst

Gerade während des Nachdienstes stellt die Taschenlampe ein wichtiges Utensil für einen Sicherheitsmitarbeiter dar. Meist müssen weite Gelände überwacht werden, die mit der richtigen Taschenlampe komplett ausgeleuchtet werden können – so kann jeder Winkel beobachtet werden. Für den Einsatz im Gelände ist eine Taschenlampe mit einer höheren Lumen-Zahl (ab 600 Lumen) wichtig, damit auch die Ferne erkennbar ist. Ist der Sicherheitsmitarbeiter allerdings nur für die Ausweis- und Personenkontrolle einer Abendveranstaltung verantwortlich, so reicht auch eine kleinere Taschenlampe mit weniger Lumen (ca. 100).

Security-Ausrüstung: Taschenlampe

Die Lumen einer Taschenlampe bestimmen ihr Einsatzgebiet – ob Ausweiskontrolle vor dem Club oder Objektschutz bei Nacht © Getty Image International/ AndreyPopov

Kommunikationsmittel für das Sicherheitspersonal

Damit die Absprache innerhalb des Teams reibungslos funktioniert, sind passende Kommunikationsmittel wichtig, gerade bei Veranstaltungen die auf großen Geländen stattfinden. Dabei gibt es verschiedene Variationen: vom Handfunkgerät bis hin zum Headset – abhängig von der Lautstärke der Veranstaltung und den Anforderungen von den Sicherheits-Angestellten. Wichtig ist vor allem eine leichte Handhabung, geringes Gewicht und parallel dazu eine ausreichende Lautstärke und Robustheit.

Tarnheadsets wirken diskret und unauffällig in ihrer Nutzung. Oftmals bestehen sie aus kleinen Knöpfen und durchsichtigen Schläuchen, sodass sie kaum sichtbar sind. Die Mikrofone können, je nach Lautstärke der Veranstaltung, direkt am Kragen oder aber am Arm befestigt werden. Für lautere Veranstaltungen sind Kehlkopfheadsets gebräuchlich, wobei das Mikrofon am Hals getragen wird und der Ton so direkt in Kehlkopfhöhe aufgenommen wird. Vorteil der Headsets gegenüber eines Handfunkgeräts: Die Hände sind für andere Aufgaben frei.

Neben dieser technischen Ausstattung sollten Security-Mitarbeiter immer Stift und Block mit sich führen, um sich von Konfliktsituationen im Nachhinein Notizen zu machen. Die Erinnerungen sind nach Aufeinander treffen dieser Art am aktuellsten und noch nicht verwischt. So lohnt es sich für die Berichterstattung, das Geschehene direkt schriftlich zu dokumentieren.

Security-Ausrüstung

Headsets erleichtern die Kommunikation im Team während einer Veranstaltung ©Getty Image International / AndreyPopov

Erste-Hilfe-Sets für die Notfallhilfe

Falls es während des Dienstes zu Verletzungen bei Gästen, Kollegen oder einem selbst kommt, empfiehlt es sich, ein kleines Erste-Hilfe-Set zur Hand zu haben. Damit kann im Notfall eine Grundversorgung durchgeführt werden, bis das Rettungspersonal vor Ort eintrifft.

Einsatztaschen für den Security-Dienst: Alles an seinem Platz

Ganz schön viel, was so ein Sicherheitsbeauftragter mit sich zur Dienststelle teilweise schleppen muss. Um alles an Ort und Stelle zu haben, wenn es zum Dienst geht, empfehlen wir euch geräumige Kamfptrageseerucksäcke. In diesen bekommt man selbst die sperrigsten Ausrüstungsgegenstände untergebracht.

Damit kleinere Gegenstände direkt am Körper getragen werden können, eignen sich praktische Gürteltaschen. Diese lassen sich mit Hilfe eines Bauchgurtes direkt um die Hüfte herum befestigen, sodass man schnell an die Ausrüstungsgegenstände kommt. Wer den Trageort seiner Arbeitsgegenstände individueller wählen möchte, für den bietet sich ein Security Multi Pack an: Dieser kann an den Beinen, den Hüften oder auch als Schultertasche getragen werden und bietet mit mehr als 10 Fächern viel Stauraum.