Tag Archives: Outdoor

Unsere Top 13 Outdoor Gadgets

Sonnenaufgang in den Bergen / © Drepicter / Getty Images International

Ein Outdoor-Abenteuer kann mit den richtigen Gadgets noch viel besser werden. Wir haben für euch unsere Favoriten für den Sommer 2019 zusammengestellt:

Mil-Tec Ansitzrucksack mit Hocker

Eine Wanderung oder ein Aufenthalt im Freien wird nach einiger Zeit ermüdend. Wie praktisch wäre es, wenn ihr immer eine Sitzgelegenheit dabeihättet? Ein absoluter Outdoor-Favorit von uns ist dieser Ansitzrucksack von Mil-Tec. Am Rücken ist ein Klapphocker befestigt, der entweder über dem Rucksack aufgeklappt, oder aber komplett gelöst werden kann. Keine Sorge: Am Tragekomfort des Rucksacks ändert der Hocker natürlich nichts.

Rucksack mit Hocker / © bw-online-shop

Mil-Tec First Aid Kit Large

Safety first: Das umfangreiche Erste-Hilfe-Kit von Mil-Tec in einer handlichen Tasche passt perfekt in den Rucksack, ist leicht zu transportieren und enthält alles, was ihr im Fall eines Notfalls braucht: Wattestäbchen, Alkoholtücher, eine Schere, eine Pinzette, Gummihandschuhe, Heftpflaster, ein Beatmungstuch, Sicherheitsnadeln, Dreieckstücher, Multitupfer und Mullbinden.

Erste-Hilfe-Kit / © bw-online-shop

Fire Steel Set

Ihr seid auf der Suche nach einem zuverlässigen Feuerstarter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, mit dem ihr auch bei Wind und Wetter schnell ein Feuer entzünden könnt? Das Set aus Zündstein mit Schaber und Kordel, Brennstofftabletten und Watte kommt in einer kleinen, handlichen Metallbox und ist für Angler, Jäger, Camper und sämtliche Outdoor-Fans geeignet.

Fire Steel Set / © bw-online-shop

Light My Fire Tinder-on-a-Rope

Dieser natürliche Feuerstarter ist extrem effizient und hilft euch bei jedem Wetter, ein Feuer zu entfachen. Das Produkt besteht aus Stümpfen aus kultiviertem Kiefernholz aus Honduras und funktioniert auch im nassen Zustand. Pluspunkt: Das Tinder-on-a-Rope mit bis zu 80 Prozent Harzgehalt ist natürlich und umweltfreundlich.

Tinder-on-a-Rope / © bw-online-shop

FOX Outdoor Stirnlampe Molle

In der freien Natur kann es schnell dunkel werden. Unsere Stirnlampe von FOX Outdoor seid ihr bestens auf die Dunkelheit vorbereitet, auch, wenn das Lagerfeuer mal erlischt. Sie ist mit dem Molle-System kompatibel und dank verstellbarem Gummiband und beweglichem Leuchtkopf der perfekte Begleiter auf Campingtouren und Co.

Molle Stirnlampe / © bw-online-shop

Bundeswehr Esbitkocher gebraucht

Der originale Bundeswehr Esbitkocher ist inzwischen über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und er ist genau das richtige Outdoor-Gadget für eine aufregende Tagestour oder auch längere Ausflüge. Minimalisten schätzen den Esbitkocher für seinen simplen und praktischen Aufbau sowie die selbsterklärende Funktionsweise.

Esbitkocher / © bw-online-shop

Baladéo Faltflasche Kinzig 0,6 ltr.

Mit diesem flexibel einsetzbaren Trinkbeutel aus dreilagigem Kunststoff seid ihr für jedes Abenteuer gewappnet! Die leere Flasche kann einfach zusammengefaltet und mit einem Druckknopf fixiert werden. Dank des Sportverschlusses mit Abdeckkappe könnt ihr Flüssigkeiten und Getränke sicher transportieren.

Faltflasche / © bw-online-shop

Falttasse

Praktisch und platzsparend: Ihr könnt diese Tasse unterwegs bei Bedarf einfach umstülpen und ihre Größe damit halbieren. Das Platzwunder ist für Tagestouren oder auf Reisen der richtige Begleiter.

Falttasse / © bw-online-shop

Getrocknete Chillies

Tütensuppen und Co. können einem schnell auf die Nerven gehen. Wir haben einen Tipp, der euch hilft, ohne großen Aufwand etwas „Feuer“ in eure Outdoor-Küche zu bringen: Getrocknete Chillies geben der Mahlzeit nicht nur Geschmack, sie wärmen auch und machen wach.

Getrocknete Chillies © eyecon / Getty Images International

Light My Fire Sport Original BIO Essbesteck

Schluss mit Einwegbesteck! Der schwedische Hersteller Light My Fire stellt Essbesteck aus BPA-freiem Biokunststoff auf Maisbasis her. Die Löffel-Gabel-Messer-Kombination ist wiederverwendbar, leicht zu reinigen und hitzebeständig.

BIO Essbesteck / © bw-online-shop

Highlander Thermobecher geschlossen 330 ml

Ihr wollt auch unterwegs nicht auf heißen Kaffee, Suppe oder Tee verzichten? Dann empfehlen wir euch diesen Thermobecher von Highlander mit einem Fassungsvermögen von 330 ml. Der Becher mit Schraubdeckel hält Speisen und Getränke stolze 12 Stunden warm und eignet sich für Outdoor-Abenteuer und Wanderungen ebenso wie für den Berufsalltag.

Thermobecher / © bw-online-shop

Light My Fire ReStraw BIO Strohhalm

Umweltbewusstsein ist aktuell ein großes Thema. Wer viel draußen unterwegs ist, produziert oft auch viel Müll. Einweggeschirr, Einwegbesteck und auch Einwegplastik wie Strohhalme gehören für viele einfach dazu. Wir möchten euer Umweltbewusstsein stärken und empfehlen euch diese nachhaltigen und praktischen Strohhalme aus zertifiziertem Biokunststoff auf Zuckerrohr- und Holzfaserbasis.

BIO Strohhalm / © bw-online-shop

FOX Outdoor Mumienschlafsack mit Packsack

Schlafsäcke gibt es in unendlich vielen Variationen. Wenn ihr schon einmal nach einem guten Schlafsack gesucht habt, wisst ihr, das Angebot ist gigantisch. Unsere Empfehlung für euch: der Mumienschlafsack von FOX Outdoor. Dank der zweilagigen Füllung inklusive Kopfteil, einem Wärmekragen entlang des gesamten Reißverschlusses sowie einer Integralkapuze wird eine Nacht im Freien in diesem Schlafsack extra komfortabel.

Schlafsack / © bw-online-shop

Outdoor-Kleidung waschen und reinigen:
So geht’s richtig

©Lorado / Getty Images International

Damit ihr eure Touren und Abenteuer in der Natur richtig genießen könnt, solltet ihr euch auf Eure Ausrüstung verlassen können – dazu gehört auch eure Kleidung. Wenn ihr lange etwas von eurer Outdoor-Kleidung haben wollt, solltet ihr sie gründlich pflegen und regelmäßig waschen. Wir zeigen euch, wie ihr das am besten macht und welche Fehler ihr dabei vermeiden solltet.

Outdoor-Kleidung waschen

Darauf solltet ihr achten

Für das Waschen eurer Outdoor-Bekleidung gilt zunächst der Grundsatz „So oft wie nötig, so selten wie möglich“ – das heißt, dass ihr eure Kleidung (wenn sie verschmutzt ist, sich klamm anfühlt oder ihr das Gefühl habt, sie müsste gereinigt werden) natürlich waschen sollt. Verzichtet aber auf einen Waschgang nach jedem kurzen Ausflug, wenn es nicht wirklich notwendig ist. Die Reinigung greift das Material jedes Mal etwas an, sodass ihr eurer Funktionskleidung möglicherweise mehr schadet als ihr etwas Gutes zu tun.

Als Faustregel gilt: Bei „normaler Verwendung“ sollte man die Outdoor-Bekleidung etwa nach zehn bis zwölf Tagen in Gebrauch waschen.

Wenn ihr die Kleidung wascht, solltet ihr zuerst alle Reißverschlüsse und Abdeckleisten schließen und Bänder wenn möglich entfernen. Wählt nun den Schonwaschgang aus und stellt die Temperatur auf 30-40° Celsius. Am besten eignet sich spezielles Sportwaschmittel, ansonsten könnt ihr aber auch normales Flüssigwaschmittel verwenden.

Aber Vorsicht: Weniger ist hier definitiv mehr! Auf keinen Fall solltet ihr Pulverwaschmittel oder Zusätze wie Weichspüler, Fleckenentferner oder Bleichmittel verwenden, da diese die Mikroporen der Membran in der Kleidung verstopfen und das Material angreifen können. Wenn möglich, stellt den Schleudergang komplett aus oder auf die niedrigste Stufe, da ansonsten unschöne Knitterfalten entstehen können. Dafür solltet ihr aber einen extra Spülgang bei der Reinigung einlegen, damit auch wirklich alle Reste des Waschmittels aus der Kleidung entfernt werden.

Übrigens: Isolationsjacken, die mit Daunen oder Kunstfaser gefüllt sind, solltet ihr VOR der Sommerpause waschen, damit sich Verschmutzungen nicht tiefer in die Jacke „hineingraben“. Achtet dabei darauf, keine rückfettenden Waschmittel zu verwenden, da diese die Fettschicht der Jacke angreifen und lösen.

Outdoor-Kleidung richtig trocknen

  • Erst einmal lasst ihr die Kleidung eine halbe Stunde an der Luft trocknen. Bitte nicht in direkter Sonneneinstrahlung oder neben einer Heizquelle!
  • Anschließend kann die Kleidung in Schongang des Trockners getrocknet werden. Nur Wärme kann die wasserabweisende Imprägnierung des Materials wieder reaktivieren.
  • Bei Daunenjacken: Einmal in der Stunde aus dem Trockner nehmen und die Daunen ausschütteln.
  • Kein Trockner zu Hause? Kein Problem! Ihr könnt dafür auch einfach ein Bügeleisen nehmen. Legt ein Handtuch zwischen Funktionskleidung und Bügeleisen und stellt das Bügeleisen auf die niedrigste Temperaturstufe ohne Dampf-Funktion.

Tipp: Denkt daran, alle Kleidungsstücke in regelmäßigen Abständen materialgerecht zu imprägnieren. Besondere Pflegehinweise eurer Outdoor-Kleidung findet ihr auch auf den Etiketten – diese solltet ihr natürlich beachten!

Tipps zum Kochen beim Camping

Camping Küche © gaspr13 / Getty Images International

An der frischen Luft ist der Appetit immer noch am größten, wie viele Camper unter euch wohl bestätigen können. Umso ärgerlicher ist es, wenn sich die kulinarischen Genüsse für Camper mal wieder in Grenzen halten. Denn beim Camping gilt es möglichst wenig Töpfe und Campingbesteck zu verwenden, um den Spül-Berg so klein wie möglich zu halten. Wir wollen euch zeigen, dass beim Camping-Essen nicht bloß Ravioli aus der Dose oder Fast Food aus dem nächsten Imbiss möglich sind, sondern auch zahlreiche Frischluftmenüs zum Selbermachen – schnell, unkompliziert, super lecker und für den kleinen Geldbeutel.


Grundnahrungsmittel für das perfekte Camping-Abenteuer

Damit ihr beim Kochen während des Campings so wenig Stress wie möglich habt, ist es sinnvoll, immer ein paar Basics der Campingküche dabei zu haben. Dazu gehören bestimmte Lebensmittel, die sich leicht in viele Gerichte integrieren lassen, wie zum Beispiel

  • Nudeln: Seid ihr mit Kindern campen, eignen sich am besten kurze Nudeln wie Fusilli oder Farfalle, die auch für kleine Kinder leicht zu essen sind.
  • Toastbrot solltet ihr für den Notfall auch immer einpacken, dazu zum Beispiel Marmelade, da diese im Gegensatz zu Käse und Wurst nicht schnell verdirbt.
  • Couscous hat sich beim Camping ebenfalls als äußerst praktisch erwiesen. Der sättigende Hartweizen-Grieß schmeckt ohne Gewürze eher neutral und kann folglich sowohl für süße als auch für herzhafte Gerichte verwendet werden. Das beste: Couscous ist einfach und schnell zubereitet! Übergießt einfach 250 g Couscous mit 250 ml kochendem Wasser und wartet etwa zehn Minuten. In der Zeit quillt der Couscous und bereitet sich quasi selbst zu.
  • Snacks sind als perfekte Ergänzung zu euren Hauptmahlzeiten oder auch für Fans von Survival-Abenteuern äußerst empfehlenswert, um den kleinen Hunger zwischendurch zu überbrücken. Besonders praktisch ist dabei die Verpflegung der Bundeswehr: Kekse, Schokolade, Müsli und sogar eine mobile Kaffeeversorgung dank des Coffee 2 Cup Colombia – damit könnt ihr euren Kaffee ganz einfach überall ohne Kanne oder Filter genießen. Dazu müsst ihr lediglich den Inhalt mit etwa 300 ml kochendem Wasser übergießen, den Kaffee zwei bis vier Minuten ziehen lassen und dann könnt ihr ihn in eure Tassen füllen. Der intergierte Filter und das spezielle Material des Beutels ermöglichen einfachen und unkomplizierten Kaffeegenuss.

Grundausstattung für das Kochen auf dem Campingplatz

Neben den richtigen Lebensmitteln, spielen auch die richtigen Utensilien eine wichtige Rolle, damit ihr eure liebsten Camping-Rezepte kochen könnt. Zu dieser Grundausstattung an Camping-Utensilien gehören

  • ein Camping-Kocher – verschiedene Größen und Modelle von Kochern und Grills findet ihr in unserem Shop. Was ihr beim Kochen mit einem Camping-Kocher beachten solltet, erfahrt ihr im nächsten Punkt „Kochen mit einem Camping-Kocher“,
  • Becher und Tassen
  • Bestecke
  • und vor allem auch Ess- und Kochgeschirr wie Töpfe, Pfannen und Schüsseln.

Kochen mit einem Camping-Kocher

Während des Campens wird, neben dem allseits beliebten Grill, meist auf einem Camping-Kocher gekocht. Für unerfahrene Camper ist das am Anfang gar nicht so leicht und der richtige Umgang stellt oft eine kleine Herausforderung dar. Wichtig ist zunächst, dass ihr einen Camping-Kocher verwendet, der ausreichend Platz bietet: Wer mit mehreren Personen reist, sollte einen Camping-Kocher mit mindestens zwei Kochfeldern dabeihaben, oder mehrere einzelne, die dann parallel genutzt werden können.
Im Vordergrund beim Umgang mit einem Camping-Kocher steht die Sicherheit. Da Camping-Kocher in der Regel immer mit Gaskartuschen funktionieren, ist hier besondere Vorsicht geboten. Wichtig ist, dass ihr die Kartusche nicht auf den Kopf stellt, da das enthaltene Flüssiggas ansonsten zurück in den Brenner gelangt und so eine Stichflamme entstehen kann. Außerdem solltet ihr den Gaskocher niemals im Zelt, sondern immer nur draußen nutzen. Zu guter Letzt ist es sinnvoll, an einem windgeschützten Platz zu kochen, da es ansonsten passieren kann, dass euer Camping-Kocher immer wieder aus geht.


Bester Geschmack vs. schnelle Küche? Schnelle und leckere Rezepte

Häufig sieht man beim Kochen auf dem Campingplatz vor einem Dilemma: Schnelle Küche mit Dosen-Ravioli vs. Genuss und Geschmack, dafür aber aufwändigeres Kochen?  Dass dieses Dilemma gar keins sein muss, zeigen euch unsere Tipps, mit denen ihr euer Essen aufpeppen könnt:

1. Gewürze: Die richtigen Gewürze können einem einfachen Rezept Geschmack verleihen, ohne dass sich Konservierungs- oder andere unerwünschte Stoffe darin befinden. Außerdem sind Gewürze leicht und daher einfach transportierbar.

2. Vorkochen: Je nach Dauer und Entfernung eures Reisezieles, kann es auch sinnvoll sein, ein paar Gerichte vorzukochen, die sich zum Beispiel bei der Ankunft oder auch am nächsten Tag noch essen könnt. So habt ihr den Vorteil, dass ihr gerade in den ersten Stunden der Anreise, die sowieso häufig etwas stressig sind, mehr Ruhe habt und nicht noch extra kochen müsst.

3. Kombinationen: Frisch-Gekochtes und Dosenmahlzeiten lassen sich oft gut miteinander kombinieren. Zum Beispiel könnt ihr das Chili con Carne aus der Dose mit etwas Gewürzen und frischem Gemüse wie Zucchini verfeinern und dazu einen leckeren Salat reichen, und schon wird aus dem langweiligen Dosengericht eine köstliche Mahlzeit, über die sich alle freuen werden.

4. Kalte Küche: Wer auf einer (langen) Camping-Tour irgendwann nicht mehr weiß, was er noch kochen soll, kann problemlos auf kalte Speisen zurückgreifen: Rohkost, Salate, gefülltes Fladenbrot oder Joghurt mit Obst und Müsli bilden gerade im Sommer eine gute Alternative zu schweren Gerichten wie Nudeln, Kartoffeln und Co.

Auf den Geschmack gekommen? Dann klickt euch jetzt durch unsere liebsten Camping Rezepte.



Camping mit Kindern:
das erste Outdoor-Abenteuer

Camping mit Kindern / © gradyreese / Getty Images International

Als Alternative zum Urlaub im Hotel, einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung, wählen viele Urlauber ein Camping-Abenteuer. Mit Kindern wird diese Tour umso aufregender, bedarf aber auch mehr Planung und Vorbereitung. Wenn der erste Camping-Urlaub mit Kindern ansteht, gilt es Einiges zu beachten, damit der Urlaub für euch und eure Kinder nicht in katastrophaler Erinnerung bleibt, sondern auch wirklich erholsam wird.


Zu welcher Jahreszeit mit Kindern campen?

Die meisten Familien nutzen den Sommer, um in den Urlaub zu fahren. Aber auch im Frühjahr und im Herbst macht Camping Spaß, denn dann sind meistens die Campingplätze nicht so voll und auch günstiger als in der Hauptsaison, sodass ihr mehr Budget für spannende Freizeitaktivitäten übrig habt. Ein Test vor dem „richtigen“ Campen ist eine Übernachtung im eigenen oder dem Garten der Großeltern oder von Freunden. Auf diese Weise könnt ihr im Vorhinein testen, ob das Übernachten in einem Zelt mit euren Kindern gut möglich ist und welche Schwierigkeiten gegebenenfalls auftreten können. Für das erste Camping mit Kindern bietet sich ein Wochenende besser an, als direkt den ganzen Sommerurlaub zum Camping-Trip zu machen. So könnt ihr erst einmal testen, ob das Campen was für eure Kinder (und möglicherweise auch für euch) ist.


Wo ihr mit Kindern am besten campen könnt

Euer erstes Urlaubsziel sollte nicht allzu weit von eurem Zuhause liegen. Das hat erstens den Vorteil, dass die Fahrt dorthin den Kindern nicht ewig lang vorkommt und ihr nicht alle fünf Minuten gefragt werdet „Wann sind wir endlich da?“ – eine lange Autofahrt mit Kindern kann bekanntlich sehr schnell anstrengend werden. Zweitens seid ihr im Fall von aufkommendem Heimweh oder sogar Notfällen wie Krankheit schneller wieder zu Hause.

Wenn eure Kinder älter sind und ihr mehr Erfahrung beim Campen gesammelt habt, können eure Reiseziele auch weiter entfernt liegen oder ihr könnt eine längere Tour mit verschiedenen Stopps machen.

Übrigens: Damit ihr euch und eure Kinder nicht während des gesamten Camping-Urlaubs von Ravioli mit Tomatensauce ernähren müsst, haben wir für euch ein paar leckere Camping-Rezepte zusammengestellt.

Kinderfreundliche Campingplätze

Als erstes steht die Wahl des richtigen Campingplatzes auf der Liste. Je nach Vorlieben, könnt ihr Campingplätze mit einer Grundausstattung wie Sanitäranlagen, Feuerstelle usw. wählen – diese sind in der Regel recht preisgünstig. Alternativ gibt es zahlreiche Campingplätze mit komfortablerer Ausstattung. Häufig gibt es auch extra ausgewiesene Campingplätze für Familien, die auf die Bedürfnisse und Wünsche von Familien und insbesondere die der Kinder ausgerichtet sind. Beispiele für solche kinderfreundlichen Campingplätze sind das kurz vor Dänemark gelegene Ostsee Resort Damp, der Gitzenweiler Hof am Bodensee oder der fränkische Bauernhof Wiesenbett Dängeler Hof. Welche Ausstattung vorhanden ist, könnt ihr den Webseiten der jeweiligen Campingplätze entnehmen.

Camping mit Kindern / © gradyreese / Getty Images International
Camping mit Kindern / © gradyreese / Getty Images International

Bei einer Camping-Tour mit Kindern eignet sich beispielsweise ein Campingplatz an einem See oder mit einem (angrenzenden) Schwimmbad. Auch Spielplätze sind bei Kindern immer sehr beliebt und können auch von kleineren Kindern genutzt werden. Für mögliche Regentage ist es empfehlenswert, einen Campingplatz auszuwählen, in deren Nähe einige Attraktionen warten, wie ein Indoor-Spielplatz, interaktive Museen oder Hallenbäder. Außerdem bietet es sich immer an, besonders auch für die lange Autofahrt, Spielzeug und je nach Alter eurer Kinder auch Bücher mitzunehmen, mit denen sich die Kinder bei schlechtem Wetter beschäftigen können.
Möglicherweise kommt für euch auch ein Campingplatz in der Nähe eines Bauernhofs oder Reiterhofs in Frage, bei denen Kinder den Umgang mit heimischen Tieren lernen können.

Das Zelt beim Camping mit Kindern

Für das Camping mit Kindern eignen sich verschiedene Arten von Zelten.

Kuppelzelt © bw-online-shop

  • Kuppelzelte sind sehr leicht und außerdem einfach aufzubauen. Der Nachteil dieses Zelttyps ist allerdings, dass das Innenzelt vor dem Aufbau erst zusammengesetzt werden muss. So kann es schnell passieren, dass das Innenzelt bei Regen nass wird.

  • Familienzelte oder auch Tunnelzelte sind sehr groß und geräumig, da sie für mehrere Personen gedacht sind und zusätzlich größere Gepäckstücke hineinpassen sollen. Sie sind in mehrere kleine Zimmer und Durchgänge aufgeteilt. Das ist vor allem praktisch, wenn man ältere Kinder hat, die sich mehr Privatsphäre wünschen als kleinere.

  • Pyramidenzelte eignen sich vor allem bei längeren Touren, da der Aufbau mehr Zeit in Anspruch nimmt und sich daher bei kleinen Ausflügen oft nicht lohnt. Beim Winterzelten kommen diese Zelte besonders häufig zum Einsatz, da sie auch schwere Schneelasten tragen können.

Egal, für welchen Zelttyp ihr euch letztlich entscheidet: Es sollte auf jeden Fall groß genug für euch und euer Gepäck und vor allem wasserdicht sein. In unserem Beitrag zum Thema „Was ihr beim Zeltkauf beachten solltet“ geben wir euch weitere ausführliche Tipps, welche Kriterien bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen.


Der richtige Schlafsack für Kinder

Beim Schlafsack für eure Kinder solltet ihr darauf achten, dass diese aus Kunstfaser sind, da sie deutlich schneller trocknen als Modelle aus Baumwolle. Das ist sowohl bei verschütteten Getränken als auch bei kleinen Malheurs in der Nacht sehr praktisch. Welcher Schlafsack der richtige für euch ist, erfahrt ihr in unserem Ratgeber „Was ist wichtig beim Schlafsack?“.
Beim Aufbau der Schlafplätze ist die Isolation sehr wichtig, da über den Boden die meiste Körperwärme verloren geht. Legt deshalb am besten genügend Isomatten auf dem gesamten Boden aus. Für eine stärkere Isolierung sind auch mehrere Isomatten übereinander möglich. Je nach Wetterlage, könnt ihr auch Campingbetten nutzen. Für Säuglinge eignen sich auch die Wannen aus dem Kinderwagen gut als mobiles Reisebett, das ihr aber auf keinen Fall ohne Isomatte auf dem Boden abstellen solltet. Luftmatratzen solltet ihr nicht als (alleinige) Schlafunterlagen verwenden, da diese erstens keine Kälteisolation bieten, zweitens schneller kaputt gehen als Isomatten und anschließend unbrauchbar sind, und drittens schnell zu Rückenschmerzen führen können.

Kind im Schlafsack / © vernonwiley / Getty Images International
Kind im Schlafsack / © vernonwiley / Getty Images International

Welche Kleidung für Kinder beim Camping?

Damit das Abenteuer bei schlechter Wetterlage nicht kalt-nass ausfällt, ist bei der Kleidung eine Mischung aus wasserdichten bzw. wasserabweisenden Stoffen und wärmenden Stoffen, wie beispielsweise Fleece, gut geeignet. Kleidet euch und eure Kinder am besten nach dem Zwiebel-Prinzip. So geht am wenigsten Wärme verloren und ihr könnt bei Bedarf überflüssige Kleidung ausziehen. Für den Schlaf solltet ihr immer etwas dickerer Kleidung mitnehmen, als ihr zu Hause anhabt.

Ausreichend Wechselsachen und Klamotten für jedes Wetter sind absolute Pflicht, genauso wie Gummistiefel, Regegenjacken und Regenmützen. Passende Kinderkleidung für das Outdoor-Abenteuer findet ihr übrigens in unserem Shop.

Jagen für Anfänger: Jägersprache – die wichtigsten Begriffe des Jäger-Daseins

jaegersprache_sprache-der-jaeger

Wenn ihr zum ersten Mal als Jäger(-Anwärter) unterwegs seid, werden euch viele Begriffe der Jägersprache (auch Weidmannssprache) erst einmal verwirren. Daher haben wir für euch eine Übersicht zusammengestellt, die die gängigsten Begriffe des Jäger-Daseins erklärt:

Aufbrechen von Wild
Blattschuss
Jagdbüchse
Hege
Schalenwild, Federwild und Haarwild
Schützenbruch
Tiere in der Jägersprache
Weidgerechtigkeit
Weidmannsheil und Weidmannsdank
Wild ansprechen

Aufbrechen von Wild

Als Aufbrechen bezeichnet man in der Jägersprache das Ausweiden eines erlegten Tieres. Früher gab es dazu eine Vielzahl von Brauchtumsvorschriften, die allerdings zum größten Teil aufgrund von Regelungen zur Hygienevorschrift keine Bedeutung mehr haben.
Zu diesem Vorgehen zählt außerdem, dass jedes erlegte Tier am Ende der Jagd einen „Bruch“ erhält: Die Jäger legen das Tier auf die rechte Körperseite und schmücken es mit einen (Fichten)zweig als Zeichen der Ehrung, Respekt und Dank an das Tier und die Natur.

Blattschuss

Der Blattschuss ist eine Schussart, bei der die Jäger hinter das Schulterblatt des Wildes treffen. Einen direkten Schuss in die Schulter versuchen die Jäger dabei zu vermeiden, da sich in diesem Teil die „Vorderkeulen“ befinden. Diese Schussart hat den Vorteil, dass dabei keine unnötigen Schmerzen für das Tier entstehen. Der Weidgerechtigkeit entsprechend bietet der Blattschuss eine schnelle Tötung.

Jagdbüchse

Eine Jagdbüchse ist ein Gewehr, das einen gezogenen Lauf hat. Waffen mit einem gezogenen Lauf haben den Vorteil, dass die Kugeln beim Abschuss in eine Rotationsbewegung gelangen. Dadurch erhöht sich die Treffgenauigkeit der Jagdbüchse im Vergleich zu Waffen mit Glattrohr enorm.
Neben der Büchse kommen in der Jagd noch weitere Waffen zum Einsatz. Typische Jagdwaffen sind Flinte, Revolver, sowie Kombinationswaffen aus Flinte und Jagdbüchse. Neben den Feuerwaffen gibt es die sogenannten „kalten Waffen“, wozu beispielsweise Messer zählen.

Hege

Das Ziel der sogenannten „Hege“ findet ihr im zweiten Absatz des Bundesjagdgesetzes:

„Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen.“

Die Hege beschreibt also den bewussten und vor allem respektvollen Umgang mit der Natur. Abgesehen von den gesetzlichen Schonzeiten und den unter Naturschutz stehenden Tieren müssen die Jäger immer Acht geben auf ein ausgewogenes Verhältnis der Populationen.
Für den Ablauf während und nach einer Jagd gibt es bestimmt Rituale. Ein Großteil dieser Rituale sind zwar keine gesetzliche Pflicht, werden aber dennoch fortgeführt, um Respekt gegenüber der Natur und den erlegten Tieren zu zeigen. Eines dieser Rituale ist zum Beispiel das Aufreihen der Tiere.

Schalenwild, Federwild und Haarwild

Jäger unterscheiden Wild in drei Arten:

  1. Federwild sind alle jagdbaren Vogelarten wie zum Beispiel Rebhühner.
  2. Als Haarwild bezeichnet man alle jagdbaren Säugetiere wie beispielsweise Hasen und Rehe.
  3. Weniger offensichtlich ist die Bezeichnung Schalenwild: Als Schalen gelten in der Jägersprache die „Klauen“ von Paarhufern, sodass alle jagdbaren Paarhufer als Schalenwild gelten. Da einige Haarwildarten auch Paarhufer sind, gibt es einige Überschneidungen beider Kategorien. Beispiele für Schalenwild sind Rehe, Elche und Wildschweine.

Schützenbruch 

Ein Bruch bezeichnet im Allgemeinen einen extra für diesen Zweck abgebrochenen Zweig. Brüche symbolisieren verschiedene Vorgänge und Ereignisse. Zweige für einen Bruch werden nur von „bruchgerechten“ Bäumen genommen – dazu zählen

  • Kiefer
  • Eiche
  • Erle
  • Tanne
  • Fichte

Je nach Region und Umgebungen können weitere Baumarten dazukommen.
Einer der wichtigsten Brüche ist der Schützenbruch: Nachdem ein Wild erfolgreich erlegt wurde, bricht der Jagdleiter einen Zweig ab, benetzt diesen mit dem Blut des Tieres und steckt ihn an die rechte Außenseite des Jägers, welcher das Wild geschossen hat. Der Schützenbruch dient den anderen Jägern entsprechend als Zeichen für ein erfolgreich erlegtes Wild. Hat der Jäger das Wild nicht tödlich verletzt, wird ein Jagdhund eingesetzt, der das angeschossene Tier legt, sodass es nicht an seinen Verletzungen unter Schmerzen verendet. Der Jagdhund, der das Wild erlegt, bekommt vom Jäger ein Stück des Schützenbruchs an das Halsband befestigt.

Tiere in der Jägersprache

damwild_jaegersprache

Damwild zählt zu den jagdbaren Wildtieren © Thorsten Spoerlein / Getty Images International

Nicht nur Waffen und Grußformeln sind in der Jägersprache zu finden – vor allem die Namen der Wildtiere unterscheiden sich häufig von unserer „normalen Umgangssprache“ oder sind genauer in Bezug auf das Geschlecht. So bezeichnen Jäger ein weibliches Reh beispielsweise als Ricke, männliche Wildschweine als Keiler und weibliche als Bache.
Gleichzeit nutzen Jäger auch Synonyme für bestimmte Tierarten – Hirsche und Rehe werden als Rotwild bezeichnet, Wildschweine als Schwarzwild.

Weidgerechtigkeit

Die Weidgerechtigkeit, teilweise im altdeutschen Gebrauch auch Waidgerechtigkeit, ist die Verhaltensvorgabe für Jäger. Einige Teile der Waidgerechtigkeit sind gesetzlich im Bundesjagdgesetz verankert, wie beispielsweise die Schonzeit. Andere Teile wiederrum sind eher eine Art Ehrenkodex, wie zum Beispiel der Gebrauch von Jagdsignalen nach der erfolgreichen Erlegung eines Tieres. Da Waidgerechtigkeit im Bundesjagdgesetz nicht näher beschrieben wird, sieht das Gesetz vor:

„Bei der Ausübung der Jagd sind die allgemein anerkannten Grundsätze deutscher Weidgerechtigkeit zu beachten.“

Die Verhaltensnormen gelten als lange Tradition im Jagdtum und sind daher für die allgemeine Jägerschaft von großem Wert.

Weidmannsheil und Weidmannsdank

„Weidmannsheil“ oder unter Jägern häufig auch „Waidmannsheil“ benutzen Jäger als Grußwort oder Beglückwünschung zu einer erfolgreichen Jagd. Als Antwort auf diese Grußformel gibt der beglückwünschte Jäger die Antwort „Weidmannsdank“.

Wild ansprechen

Anders als vielleicht zunächst vermutet geht es beim „Ansprechen von Wild“ nicht um das tatsächliche Ansprechen. Es handelt sich hierbei und das Beobachten und genaue Identifizieren eines Tieres. Das vorherige Ansprechen ist wichtig, um beispielsweise kranke, junge oder unter dem Schutz der Schonzeit stehende Tiere (zum Beispiel trächtige Muttertiere) zu schützen. Ein Tier, das sich eigentlich in der Schonzeit befindet, aber erkrankt ist, darf auch in der Schonzeit erlegt werden.
Erst nach dem Ansprechen des Wildes darf ein Jäger auf das Wild schießen.

 

Jagen für Anfänger: Das Jagdrecht – Regeln für Jäger

Jagdrecht in Deutschland

Immer mehr Leute entscheiden sich, dem Jagen als bewusstem Hobby mit Verantwortung nachzugehen: Die Anzahl der Jäger in Deutschland ist in den letzten 30 Jahren um 23,3 Prozent auf ganze 383.828 Jagdfreunde gestiegen. Die Verbundenheit mit der Natur, die Verantwortung gegenüber Mensch und Tier, der Naturschutz sowie die Erhaltung einer Tradition, die weit zurückgeht, sind dabei für viele ausschlaggebende Punkte für die Entscheidung, als Hobby-Jäger tätig zu werden. Wer als Jagd-Anfänger erfolgreich sein und Spaß am Jagen haben möchte, muss die Regelungen im Jagdrecht und die Pflichten eines Jägers kennen:

Regelungen des Bundesjagdgesetzes

Die gesetzlichen Regelungen zum Verhalten vor, während und nach der Jagd sind im Bundesjagdgesetz festgehalten. Im Sinne des Jagdrechtes dürfen Jäger die Jagd nach den gesetzlichen Grundsätzen ausführen: „Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, (Wild) zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen.“ heißt es im Bundesjagdgesetz.
Aber wie so oft in der Juristensprache, wird mit dieser Formulierung nicht klar, wie, was und wo Jäger ihrem Hobby (oder Beruf) nachkommen dürfen. Daher haben wir für euch die wichtigsten Jagdrechte und -regeln zusammengestellt:

Jäger werden: Jagdschein und Jäger-Ausbildung

Wer in Deutschland jagen möchte, benötigt einen gültigen Jagdschein. Diese Vorschrift dient dem Schutz von Mensch und Tier und ist wichtig, um die Natur vor übermütigen und unwissenden Jägern ohne gültigen Schein zu schützen. Dabei ist die Ausbildung bei einer passenden Jagdschule besonders wichtig, damit ihr euch bestmöglich auf die Prüfung für den Jagdschein vorbereiten könnt.

Waffenbesitz als Jäger

Wer einen Jagdschein hat, ist laut Waffenrecht dazu befugt, eine Waffenbesitzkarte zu beantragen, Langwaffen wie Flinten oder Büchsen in unbegrenzter Anzahl und zusätzlich bis zu zwei Kurzwaffen wie Pistolen oder Revolver zu erwerben.
Neben den Feuerwaffen zählen auch bestimmte „kalte Waffen“ zu den Jagdwaffen – dazu gehören beispielsweise Jagdmesser, Hirschfänger, Skinner oder Saufeder.

Jagd auf Wildtiere

Rotwildhirsch im Wald

Jagdrecht: Welche Tiere dürfen Jäger schießen? © ysbrandcosijn / Getty Images International

Jäger dürfen nur Tiere schießen, die dem Gesetz nach als sogenanntes „herrenloses Wildtier“ gelten. Zu den Wildtieren gehören nicht wie im Volksglauben häufig fälschlicherweise angenommen alle freilebenden Tierarten. Jäger unterscheiden zwischen Feder- und Haarwild: Vögel zählen zum Federwild, während Säugetiere zum Haarwild gehören. Zu den gängigsten Wildtieren gehören Rotwild, Damwild, Rehwild, Feld- und Schneehasen sowie Rebhühner, Fasane und Wachteln. Welche Tiere „Wild“ zählen, legt jedes Land bzw., Bundesland eigenständig fest. Eine Liste mit jagdbarem Wild ihr bei den Jagdverbänden eures Bundeslandes.

Jagen in der Schonzeit

Als Schonzeit bezeichnet man die Zeit im Jahr, in der eine bestimmte Tierart nicht gejagt werden darf. Sie soll den Schutz von Jungtieren garantieren und Wildschäden vermeiden, indem Jungtiere ohne Gefahr aufwachsen können. Zum unversehrten Aufwachsen gehört die Versorgung durch die Elterntiere, daher ist das Erlegen dieser während der Schonzeit nicht gestattet. Die Kernzeit zur Schonung der meisten Wildtiere liegt im Frühling, da in diesem Zeitraum die Brunft der meisten Säugetiere und Vögel stattfindet. Je nach Tierart kann sich die Schonzeit ausdehnen.
Möglich ist auch die Beschränkung auf ein Geschlecht, wenn beispielsweise für die Aufzucht von Jungtieren nur die Mutter gebraucht wird. Sind die Geschlechter des Wilds nicht zweifelsfrei von außen erkennbar, gilt die Schonzeit für beide Geschlechter. Die geltenden Schonzeiten können durch das jeweilige Bundesland geändert werden, wenn die durch das Wild verursachten Schäden ein nicht vertretbares Ausmaß annehmen.

Jagd auf geschützte Tierarten

Bestimmte Tiere dürfen von Jägern nicht geschossen werden. Dazu gehören gefährdete Tierarten, die einen zu geringen Artbestand aufweisen. Ein Beispiel dafür ist der wieder in Deutschland lebende Wolf: Derzeit unter Naturschutz steht beispielsweise der Wolf (Stand Oktober 2018), der erst seit kurzer Zeit wieder in unserem Land lebt. Aufgrund von übermäßiger Jagd galt er seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland als ausgerottet bis im Jahr 2000 wieder erste Welpen in Sachsen beobachtet wurden.
Zu den geschützten Tieren zählen neben artengeschützten auch trächtige Muttertiere – diese dürfen, falls von außen erkennbar, nicht geschossen werden, um den Artennachwuchs nachhaltig zu schützen.

Die besten
Outdoor- und Grill-Gadgets

Barbecue grill with fire

Sommer und Grillen – Das gehört einfach zusammen. Auf die leckeren Köstlichkeiten vom Grill kann man einfach nicht verzichten. Hier bei uns findet ihr eine Auswahl an Gadgets, die das Grillen und Outdoor-Kochen in diesem Sommer noch besser machen.

Der Klappgrill zum Mitnehmen

Einfach aufklappen, hinstellen und loslegen. So einfach geht es mit einem Camping Klappgrill wie diesem Produkt von Relags. Er kann überall aufgestellt und ohne Gewissensbisse „ins Feuer geschickt“ werden. Nach dem Barbecue kann der Klappgrill einfach wieder eingeklappt und mitgenommen werden. Achtet nur darauf, euren Müll wegzuräumen.

Klappgrill © Bundeswehr- und Freizeitshop

Einfach ins Fleisch stechen und Infos ablesen

Mit einer elektronischen Grillgabel, einem Grillthermometer oder einem Grill-Fühler könnt ihr schnell und unkompliziert herausfinden, ob das Steak schon durch ist und zugleich verhindern, dass es zu fest durchgegart wird. Ins Fleisch stechen, kurz warten und dann direkt die Temperatur ablesen, so einfach kann’s gehen.

Elektrogrills: Balkontauglicher Genuss

Wir wissen, dass echte Grill-Fans nicht viel von Elektrogrills halten. Doch vor allem in Mietwohnungen gibt es oft keine Alternative. Mittlerweile gibt es Elektrogrills, die nicht nur ultraheiß, sondern auch aufs Grad genau per App gesteuert werden können. Das sorgt für BBQ-Spaß und bringt High-Tech auf den Balkon.

Kochset für die Festival-Saison

Wer einen Camping-Urlaub plant und ein platzsparendes Kochset sucht, ist beim Festival Chef von Highlander genau richtig. Das Produkt setzt sich zusammen aus zwei Aluschalen mit klappbaren Haltegriffen, Essbesteck, einem Kocher und zwei Packungen Brennstoff. Praktisch für unterwegs und dank eines Beutels leicht zu transportieren.

Festival Chef Kochset © Bundeswehr und Freizeitshop

Pizza auf dem Grill

Pizza kann man nicht auf dem Grill zubereiten? Weit gefehlt: Mit einem kleinen Helfer und wenigen Tricks gelingt schnell und einfach die perfekt gegrillte Pizza. Es gibt kleine Pizzaöfen aus Stahl, die direkt auf den Grill gestellt werden, Dank Steinboden verteilt sich die Hitze perfekt. Unser Tipp: Eine Pizzabox für den Grill eignet sich auch ideal für die Zubereitung von Fisch oder Gemüse.

Outdoor-Kocher für Camping oder lange Touren

Ein Outdoor-Kocher wie dieser Benzinkocher von Fox bietet eine hohe Wärmeleistung, eine große Pfannen- oder Topfauflagefläche und macht das Kochen im Freien zu einem entspannten Erlebnis. Damit können viele unterschiedliche Gerichte zubereitet werden. Besonders praktisch ist, dass dieses Modell mit einem wiederverwendbaren Transportbeutel geliefert wird.

Benzinkocher © Bundeswehr und Freizeitshop

Alles rund um den Festivalbesuch:
Ausrüstung, Kleidung, Essen

Was muss man zum Festival alles dabei haben? Welche Kleidung ist die Richtige und welche Ausrüstung ist fürs Festival wichtig? Was sollte man auf keinen Fall vergessen und worauf ist zu achten? So viele Fragen auf einmal – aber hey, kein Problem! Wir zeigen euch, was ihr braucht, damit das nächste Festival zu einem gelungenen Abenteuer wird.

Festival: Was muss mit?

First things first: Was wäre ein Festival ohne das Zelten? Ein passendes Zelt, der Schlafsack und ein Tisch mit Stühlen oder Hockern ist die Homebase auf dem Festivalgelände. Die richtige Ausrüstung ist auch beim Festival das A & O. Nützliche Festivalausrüstung solltet ihr nicht vergessen, denn Spann- und Packriemen oder Panzerband können immer mal gebraucht werden. Ganz wichtig: Für den Notfall sollte immer ein Erste Hilfe Set Teil deiner Festivalausrüstung sein! Achtet schon beim Packen darauf, so viel Stauraum wie möglich effektiv zu nutzen. Besonders praktisch sind Rucksäcke und Taschen, die fürs Festival viele Verstaumöglichkeiten für alle Utensilien bieten. Ihr könnt eure Ausrüstung also zuverlässig zum Festivalzeltplatz transportieren. Da bei den meisten Veranstaltungen auf dem Festivalgelände selbst keine großen Taschen oder Rucksäcke mitgeführt werden dürfen, empfehlen wir, die wichtigsten Sachen in eine Festival Gürteltasche zu packen oder zum Beispiel einen wasserdichten Brustbeutel zu wählen.

Zelten beim Festival © PeopleImages / Getty Images International

Festival: Was anziehen?

Kleidung für Festivals sollte vor allem eins sein: praktisch! Wer mehrere Tage im Freien unterwegs ist, wird merken, wie hilfreich praktische Kleidung ist. Wenn es um Hosen geht, ist es beispielsweise super wichtig, ein Modell zu wählen, welches viel Stauraum und unterschiedliche Taschen bietet. Eine große Tasche am Oberschenkel für ein, zwei Dosen Bier kann nicht schaden und auch die Taschenlampe, um im Dunkeln wieder den Weg zum Zelt zu finden, kann man in Cargo- oder Freizeithosen super unterbringen. Kleiner Tipp von uns: Wählt für deinen Festivaltrip am besten keine enge Jeans oder zu dicke Hose, denn du wirst viel Schwitzen und vor allem im Sommer kann es dann ungemütlich werden. Alternativ wäre eine Zip Up Hose zu empfehlen. Eine solche Hose kann durch Reißverschlüsse an den Knien und den Oberschenkeln in eine dreiviertel Hose oder Shorts verwandelt werden und somit kann man sich ganz flexibel den Wetterbedingungen anpassen.

Bedruckte Shirts eignen sich perfekt für den Festivalbesuch. Ob zur Jogginghose oder einer Cargo Hose, Shirts passen eigentlich immer! Ein Kleidungsstück mit so vielen Möglichkeiten, sodass man auch einfach den eigenen Charakter damit ausdrücken kannst. Wie wäre es zum Beispiel mit einem coolen Spruch, um ein Statement auf dem Festival Gelände zu setzen? Langarm Shirts eignen sich ideal für frischere Tage, während ihr bei brüllender Hitze auf Tank Tops und Muskelshirts für maximale Freiheit zurückgreifen könnt.

Und wenn’s doch mal kälter wird, solltet ihr immer eine Jacke im Gepäck haben und ein auch ein Regenponcho kann immer mal schnell über das Festival Shirt geworfen werden. Denn wie heißt das so schön: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“? – ganz genau! Ihr habt sicherlich keine Lust, euch von schlechtem Wetter oder einem Platzregen die Festival Laune verderben zu lassen. Mit der richtigen Regenbekleidung für Festivals seid ihr dafür bestens gewappnet. In Sachen Pflege und Hygiene empfehlen wir einen Waschzeugbeutel, um alles Wichtige kompakt zu lagern. Zahnbürste nicht vergessen!

Festival: Was essen?

Klar, auf dem Festivalgelände gibt es Essensstände en masse, doch vor allem bei kleineren Festivals hat man nicht unbedingt viele Einkaufsmöglichkeiten in der unmittelbaren Nähe. Bei der Anreise ohne Auto ist zudem das Gepäck begrenzt und die mitgenommenen Lebensmittel für die Festivalküche sollten im Idealfall ohne Kühlung einige Tage aushalten. Mit ein paar wenigen Helfern wie Kocher, Klappgrill und Co. kann das Zelt-Abenteuer auf dem Festival aufgebessert werden. Auch Outdoor Besteck sowie Trinkflaschen und Trinkbecher sind für einen Festivalaufenthalt sehr praktisch. Wenn ihr die Möglichkeit habt, Lebensmittel zu kühlen und viel Raum für Gepäck hast, ist Grillen eine gute Idee! Vor allem nach einem langen Sommertag schmeckt frisches Grillfleisch super. Doch unbedingt an Feuerstarter denken, sonst kann das Ganze mühsam werden.

Ein Festival Klassiker, der mit dem Kocher schnell und leicht zubereitet wird, ist natürlich Dosen-Nahrung. Ravioli, Erbsensuppe, Chili con Carne und Co. sind perfekt für den Hangover am Tag danach. Alles was ihr dafür braucht ist einen Gaskocher, Geschirr und einen Dosenöffner. Wollt ihr komplett auf warmes Essen verzichten, empfehlen wir Trocken-Produkte als Festival-Essen: Knäckebrot, Maiswaffeln, Müsliriegel und jede Menge Süßigkeiten wie Chips etc. sind leckere Zwischenmahlzeiten, die man auch noch gut im Gepäck verstauen kann.

Festival Essen © SolStock / Getty Images International

 

Welches Taschenmesser passt
zu mir? – Berater zum Kauf

welches-taschenmesser_schweizer-taschenmesser

Eins sei vorab gesagt: Welches Taschenmesser das Beste ist, kommt auf Eure individuellen Anforderungen und Wünsche an. Je nachdem, was Ihr von dem Taschenmesser erwartet, wie hoch Euer Budget ist und was für Erfahrungen Ihr schon gemacht habt, passen unterschiedliche Modelle zu Euch.

Taschenmesser Handwerker – Welche Werkzeuge machen Sinn?

taschenmesser-handwerker

Taschenmesser Handwerker © stock_colors / Getty Images International

Wenn Ihr ein Taschenmesser hauptsächlich als kleinen Helfer für handwerkliche Zwecke benötigt, braucht Ihr natürlich andere Funktionen als bei einem Taschenmesser, das für den Alltag gebraucht wird.
Wichtig sind beim handwerklichen Gebrauch Werkezuge wie ein Schraubendreher, eine (Kombi)zange, eine (Holz)säge, ein Maßstab sowie ein Bithalter- und Schlüssel (schaut euch zum Beispiel mal das Multi Tool Black Cobra an). Mit diesen Werkezeugen lassen sich natürlich keine Wunder bewirken, sie sind aber besonders bei kleineren Arbeiten sehr sinnvoll, wenn man gerade kein anderes Werkzeug zur Hand hat.

Taschenmesser Alltag – Welche Funktionen braucht ein Taschenmesser für den Alltag?

fahrrad-reparatur

Taschenmesser im Alltag © energyy / Getty Images International

Wer sein Taschenmesser für den Alltag braucht, für den sind andere Funktionen sinnvoller. Zu den wichtigsten Werkzeugen eines Taschenmessers für den Alltag zählen beispielsweise eine Schere, eine Pinzette, Nagelpfeile und -knipser, und eine LED-Taschenleuchte. Je nach Gebrauch könnt Ihr auch ein Taschenmesser wählen, in dem zusätzlich ein Druckkugelschreiber, ein Flaschenöffner, ein USB-Stick oder eine Lupe integriert ist. Welche Funktionen sinnvoll sind, kann man meistens selbst am besten einschätzen.

Taschenmesser für Wandern & Camping: Funktionen für Taschenmesser im Outdoor-Bereich 

Ob Camping-Wochenende oder Wander-Tour: An ein Taschenmesser für den Outdoor-Bereich gibt es besondere Anforderungen, denn es muss stabil sein, darf aber auch nicht zu wuchtig sein, sodass es sich noch leicht verstauen und mitführen lässt.
Aber welches Taschenmesser brauche ich für meinen Campinggeeignet für den Outdoor-Ausflug sind Taschenmesser mit Funktionen wie einem Dosenöffner, einer (Holz)säge, Flaschenöffner, Pinzette und einem Fischentschupper. Für diejenigen unter Euch, die während Ihres Outdoorabenteuers gerne auf Ihr Handy verzichten möchten, empfehlen wir eine integrierte Digitaluhr, die Ihr unter anderem auch als Wecker oder Countdown, beispielsweise beim Kochen, nutzen könnt. Auch eine Taschenlampe macht viel Sinn bei Outdoor-Bereich.

Taschenmesser als Waffe 

Im Allgemein ist der Erwerb und Besitz eines Messers erst mit 18 Jahren erlaubt, was aber nicht gleichzeitig das Mitführen gestattet. Beim Kauf eines Taschenmessers solltet Ihr nämlich eines beachten: Taschenmesser können als Waffe zählen. Das ist dann der Fall, wenn es sich bei dem Taschenmesser um ein Einhandmesser handelt. Dafür müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein: Erstens muss sich der Klappmechanismus des Messers sich mit einer Hand betätigen lassen. Zweistens muss das Messer eine mechanische Sperrvorrichtung enthalten, die vor dem Einklappen gelöst werden muss. Sind beide Voraussetzungen erfüllt, gilt das Messer laut Waffenschutzgesetz als Waffe. Taschenmesser solcher Art dürfen dementsprechend besessen werden, aber nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. In eurer Wohnung müsst Ihr das Messer für andere unzugänglich sicher lagern. Außerhalb der eigenen Wohnung müssen die Messer in einem geschlossenen Behältnis transportiert werden. Ein Verstoß kann laut Bußgeldkatalog mit bis zu 10.000€ bestraft und der entsprechende Gegenstand abgenommen werden.
Auf öffentlichen Veranstaltungen sind meistens alle Arten von Taschenmesser oder andere Gegenstände, die als Waffe verwendet werden könnten, verboten. Die Veranstalter geben hierbei meistens Richtlinien vor, in denen Ihr entsprechende Informationen findet. Ist das nicht der Fall, empfehlen wir, vorher beim Veranstalter anzurufen und Euch zu erkundigen.

Richtiges Taschenmesser finden

Eine Auswahl an passenden Taschenmesser für jeden Anspruch findet Ihr auch im BW Shop. Egal, ob Ihr eher preisgünstige Modelle für den Alltag sucht, ein Multitool für unterwegs, ein geeignetes Lederetui zum Verstauen oder auch ein Einhandmesser (Warnhinweise beachten!) – in unser Auswahl an Taschenmessern werdet Ihr bestimmt fündig.

Winterwander-Knigge –
Benimmregeln für Wintersportler

Wandern im Schnee ©Johannes86/Getty Images International

Verschneite Wiesen und Berghänge, zugefrorene Seen und die frische Winterluft um die Ohren: Wer schon einmal im Winter sportlichen Urlaub in der Natur gemacht hat, weiß um die Vorzüge der kalten Jahreszeit. Jeder genießt seinen Winterausflug auf eine andere Weise. Der eine stapft am liebsten gemütlich durch den tiefen Schnee auf bekannten Wanderrouten, der andere mag es rasant auf Skiern; wieder andere ziehen ihre Kinder mit dem Schlitten durch die Winterlandschaft.

Damit alle, die es ins weiße Gebirge zieht, die Schneepfade gleichermaßen genießen können, sind Rücksicht und Achtsamkeit das A und O. Hier im BW CAMP erfahrt Ihr, was Ihr als „Verkehrsteilnehmer“ beim Winterwandern unbedingt beachten solltet. Wir haben Euch die wichtigsten Benimmregeln zusammengestellt.

Die richtige Spur benutzen

Bist Du beim Wandern im Winter als Fußgänger mit Schneeschuhen unterwegs? Oder in schnellerem Tempo auf Skiern oder mit dem Schlitten? Ist der Weg, auf dem Ihr unterwegs seid, breit genug, sollte jedes Fortbewegungsmittel seine eigene Spur befahren. So können diejenigen, die schneller unterwegs sind problemlos die langsameren Fahrer überholen und Ihr tut Personen, die zum Beispiel auf Skiern unterwegs sind, den Gefallen, eine gut befahrbare Spur zu erhalten.

Warnschilder ernst nehmen

Hänge und Streckenabschnitte, an denen explizit vor Lawinengefahr gewarnt wird, solltet Ihr nicht betreten. Mögen solche Pisten dank unberührter Natur noch so reizvoll aussehen und mögt Ihr Euch von einer Abfahrt eines solchen Hanges den ultimativen Nervenkitzel versprechen: Das Befahren bzw. Begehen solcher Abschnitte kann lebensgefährlich sein und nicht nur Euch, sondern auch unbeteiligte Personen in Gefahr bringen. Achtet also immer auf Warnschilder, um gefährliche Manöver zu vermeiden.

Winterwandern zu zweit

© Halfpoint/thinkstockphotos.de

Vorfahrtsregeln beachten

Die einen sind talabwärts unterwegs, die anderen wandern in Richtung Bergspitze. Aber wer hat denn nun Vorfahrt? Wenn Ihr auf Schneepfaden unterwegs seid, müsst Ihr mit Gegenverkehr rechnen. Vorfahrt hat immer derjenige, der aus dem Tal kommt. Als Aufsteiger habt Ihr also in der Regel Vorrang.

Die Natur schützen

Lasst der Umwelt zuliebe keine Abfälle oder Verpackungsmüll in der Natur zurück. Auch wenn Müll zunächst im hohen Schnee verschwindet – spätestens wenn dieser schmilzt kommen die Abfälle zum Vorschein.

Umfahrt außerdem die ausgeschilderten Schongebiete und begrenzt Eure Wintersportaktivitäten auf ausgewiesene Strecken, um Flora und Fauna zu schützen. Der Winter ist für einige Tierarten ohnehin eine Belastungsprobe. Ein Grund mehr, den tierischen Waldbewohnern ihre Ruhe zu lassen. Gerade Futterstellen der Tiere solltet Ihr weiträumig umfahren, damit sich das Wild nicht aus Angst vor lauten Geräuschen nicht mehr an das Futter wagt.

Ihr solltet außerdem auf ausgewiesenen Strecken und Wegen bleiben, um junge Bäume und Pflanzen zu schützen, die man durch die dicke Schneedecke nicht sieht.

Schnee in den Bergen

© Zoonar RF/thinkstockphotos.de