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Outdoor-Kleidung waschen und reinigen:
So geht’s richtig

©Lorado / Getty Images International

Damit ihr eure Touren und Abenteuer in der Natur richtig genießen könnt, solltet ihr euch auf Eure Ausrüstung verlassen können – dazu gehört auch eure Kleidung. Wenn ihr lange etwas von eurer Outdoor-Kleidung haben wollt, solltet ihr sie gründlich pflegen und regelmäßig waschen. Wir zeigen euch, wie ihr das am besten macht und welche Fehler ihr dabei vermeiden solltet.

Outdoor-Kleidung waschen

Darauf solltet ihr achten

Für das Waschen eurer Outdoor-Bekleidung gilt zunächst der Grundsatz „So oft wie nötig, so selten wie möglich“ – das heißt, dass ihr eure Kleidung (wenn sie verschmutzt ist, sich klamm anfühlt oder ihr das Gefühl habt, sie müsste gereinigt werden) natürlich waschen sollt. Verzichtet aber auf einen Waschgang nach jedem kurzen Ausflug, wenn es nicht wirklich notwendig ist. Die Reinigung greift das Material jedes Mal etwas an, sodass ihr eurer Funktionskleidung möglicherweise mehr schadet als ihr etwas Gutes zu tun.

Als Faustregel gilt: Bei „normaler Verwendung“ sollte man die Outdoor-Bekleidung etwa nach zehn bis zwölf Tagen in Gebrauch waschen.

Wenn ihr die Kleidung wascht, solltet ihr zuerst alle Reißverschlüsse und Abdeckleisten schließen und Bänder wenn möglich entfernen. Wählt nun den Schonwaschgang aus und stellt die Temperatur auf 30-40° Celsius. Am besten eignet sich spezielles Sportwaschmittel, ansonsten könnt ihr aber auch normales Flüssigwaschmittel verwenden.

Aber Vorsicht: Weniger ist hier definitiv mehr! Auf keinen Fall solltet ihr Pulverwaschmittel oder Zusätze wie Weichspüler, Fleckenentferner oder Bleichmittel verwenden, da diese die Mikroporen der Membran in der Kleidung verstopfen und das Material angreifen können. Wenn möglich, stellt den Schleudergang komplett aus oder auf die niedrigste Stufe, da ansonsten unschöne Knitterfalten entstehen können. Dafür solltet ihr aber einen extra Spülgang bei der Reinigung einlegen, damit auch wirklich alle Reste des Waschmittels aus der Kleidung entfernt werden.

Übrigens: Isolationsjacken, die mit Daunen oder Kunstfaser gefüllt sind, solltet ihr VOR der Sommerpause waschen, damit sich Verschmutzungen nicht tiefer in die Jacke „hineingraben“. Achtet dabei darauf, keine rückfettenden Waschmittel zu verwenden, da diese die Fettschicht der Jacke angreifen und lösen.

Outdoor-Kleidung richtig trocknen

  • Erst einmal lasst ihr die Kleidung eine halbe Stunde an der Luft trocknen. Bitte nicht in direkter Sonneneinstrahlung oder neben einer Heizquelle!
  • Anschließend kann die Kleidung in Schongang des Trockners getrocknet werden. Nur Wärme kann die wasserabweisende Imprägnierung des Materials wieder reaktivieren.
  • Bei Daunenjacken: Einmal in der Stunde aus dem Trockner nehmen und die Daunen ausschütteln.
  • Kein Trockner zu Hause? Kein Problem! Ihr könnt dafür auch einfach ein Bügeleisen nehmen. Legt ein Handtuch zwischen Funktionskleidung und Bügeleisen und stellt das Bügeleisen auf die niedrigste Temperaturstufe ohne Dampf-Funktion.

Tipp: Denkt daran, alle Kleidungsstücke in regelmäßigen Abständen materialgerecht zu imprägnieren. Besondere Pflegehinweise eurer Outdoor-Kleidung findet ihr auch auf den Etiketten – diese solltet ihr natürlich beachten!

Camping mit Kindern:
das erste Outdoor-Abenteuer

Camping mit Kindern / © gradyreese / Getty Images International

Als Alternative zum Urlaub im Hotel, einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung, wählen viele Urlauber ein Camping-Abenteuer. Mit Kindern wird diese Tour umso aufregender, bedarf aber auch mehr Planung und Vorbereitung. Wenn der erste Camping-Urlaub mit Kindern ansteht, gilt es Einiges zu beachten, damit der Urlaub für euch und eure Kinder nicht in katastrophaler Erinnerung bleibt, sondern auch wirklich erholsam wird.


Zu welcher Jahreszeit mit Kindern campen?

Die meisten Familien nutzen den Sommer, um in den Urlaub zu fahren. Aber auch im Frühjahr und im Herbst macht Camping Spaß, denn dann sind meistens die Campingplätze nicht so voll und auch günstiger als in der Hauptsaison, sodass ihr mehr Budget für spannende Freizeitaktivitäten übrig habt. Ein Test vor dem „richtigen“ Campen ist eine Übernachtung im eigenen oder dem Garten der Großeltern oder von Freunden. Auf diese Weise könnt ihr im Vorhinein testen, ob das Übernachten in einem Zelt mit euren Kindern gut möglich ist und welche Schwierigkeiten gegebenenfalls auftreten können. Für das erste Camping mit Kindern bietet sich ein Wochenende besser an, als direkt den ganzen Sommerurlaub zum Camping-Trip zu machen. So könnt ihr erst einmal testen, ob das Campen was für eure Kinder (und möglicherweise auch für euch) ist.


Wo ihr mit Kindern am besten campen könnt

Euer erstes Urlaubsziel sollte nicht allzu weit von eurem Zuhause liegen. Das hat erstens den Vorteil, dass die Fahrt dorthin den Kindern nicht ewig lang vorkommt und ihr nicht alle fünf Minuten gefragt werdet „Wann sind wir endlich da?“ – eine lange Autofahrt mit Kindern kann bekanntlich sehr schnell anstrengend werden. Zweitens seid ihr im Fall von aufkommendem Heimweh oder sogar Notfällen wie Krankheit schneller wieder zu Hause.

Wenn eure Kinder älter sind und ihr mehr Erfahrung beim Campen gesammelt habt, können eure Reiseziele auch weiter entfernt liegen oder ihr könnt eine längere Tour mit verschiedenen Stopps machen.

Übrigens: Damit ihr euch und eure Kinder nicht während des gesamten Camping-Urlaubs von Ravioli mit Tomatensauce ernähren müsst, haben wir für euch ein paar leckere Camping-Rezepte zusammengestellt.

Kinderfreundliche Campingplätze

Als erstes steht die Wahl des richtigen Campingplatzes auf der Liste. Je nach Vorlieben, könnt ihr Campingplätze mit einer Grundausstattung wie Sanitäranlagen, Feuerstelle usw. wählen – diese sind in der Regel recht preisgünstig. Alternativ gibt es zahlreiche Campingplätze mit komfortablerer Ausstattung. Häufig gibt es auch extra ausgewiesene Campingplätze für Familien, die auf die Bedürfnisse und Wünsche von Familien und insbesondere die der Kinder ausgerichtet sind. Beispiele für solche kinderfreundlichen Campingplätze sind das kurz vor Dänemark gelegene Ostsee Resort Damp, der Gitzenweiler Hof am Bodensee oder der fränkische Bauernhof Wiesenbett Dängeler Hof. Welche Ausstattung vorhanden ist, könnt ihr den Webseiten der jeweiligen Campingplätze entnehmen.

Camping mit Kindern / © gradyreese / Getty Images International
Camping mit Kindern / © gradyreese / Getty Images International

Bei einer Camping-Tour mit Kindern eignet sich beispielsweise ein Campingplatz an einem See oder mit einem (angrenzenden) Schwimmbad. Auch Spielplätze sind bei Kindern immer sehr beliebt und können auch von kleineren Kindern genutzt werden. Für mögliche Regentage ist es empfehlenswert, einen Campingplatz auszuwählen, in deren Nähe einige Attraktionen warten, wie ein Indoor-Spielplatz, interaktive Museen oder Hallenbäder. Außerdem bietet es sich immer an, besonders auch für die lange Autofahrt, Spielzeug und je nach Alter eurer Kinder auch Bücher mitzunehmen, mit denen sich die Kinder bei schlechtem Wetter beschäftigen können.
Möglicherweise kommt für euch auch ein Campingplatz in der Nähe eines Bauernhofs oder Reiterhofs in Frage, bei denen Kinder den Umgang mit heimischen Tieren lernen können.

Das Zelt beim Camping mit Kindern

Für das Camping mit Kindern eignen sich verschiedene Arten von Zelten.

Kuppelzelt © bw-online-shop

  • Kuppelzelte sind sehr leicht und außerdem einfach aufzubauen. Der Nachteil dieses Zelttyps ist allerdings, dass das Innenzelt vor dem Aufbau erst zusammengesetzt werden muss. So kann es schnell passieren, dass das Innenzelt bei Regen nass wird.

  • Familienzelte oder auch Tunnelzelte sind sehr groß und geräumig, da sie für mehrere Personen gedacht sind und zusätzlich größere Gepäckstücke hineinpassen sollen. Sie sind in mehrere kleine Zimmer und Durchgänge aufgeteilt. Das ist vor allem praktisch, wenn man ältere Kinder hat, die sich mehr Privatsphäre wünschen als kleinere.

  • Pyramidenzelte eignen sich vor allem bei längeren Touren, da der Aufbau mehr Zeit in Anspruch nimmt und sich daher bei kleinen Ausflügen oft nicht lohnt. Beim Winterzelten kommen diese Zelte besonders häufig zum Einsatz, da sie auch schwere Schneelasten tragen können.

Egal, für welchen Zelttyp ihr euch letztlich entscheidet: Es sollte auf jeden Fall groß genug für euch und euer Gepäck und vor allem wasserdicht sein. In unserem Beitrag zum Thema „Was ihr beim Zeltkauf beachten solltet“ geben wir euch weitere ausführliche Tipps, welche Kriterien bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen.


Der richtige Schlafsack für Kinder

Beim Schlafsack für eure Kinder solltet ihr darauf achten, dass diese aus Kunstfaser sind, da sie deutlich schneller trocknen als Modelle aus Baumwolle. Das ist sowohl bei verschütteten Getränken als auch bei kleinen Malheurs in der Nacht sehr praktisch. Welcher Schlafsack der richtige für euch ist, erfahrt ihr in unserem Ratgeber „Was ist wichtig beim Schlafsack?“.
Beim Aufbau der Schlafplätze ist die Isolation sehr wichtig, da über den Boden die meiste Körperwärme verloren geht. Legt deshalb am besten genügend Isomatten auf dem gesamten Boden aus. Für eine stärkere Isolierung sind auch mehrere Isomatten übereinander möglich. Je nach Wetterlage, könnt ihr auch Campingbetten nutzen. Für Säuglinge eignen sich auch die Wannen aus dem Kinderwagen gut als mobiles Reisebett, das ihr aber auf keinen Fall ohne Isomatte auf dem Boden abstellen solltet. Luftmatratzen solltet ihr nicht als (alleinige) Schlafunterlagen verwenden, da diese erstens keine Kälteisolation bieten, zweitens schneller kaputt gehen als Isomatten und anschließend unbrauchbar sind, und drittens schnell zu Rückenschmerzen führen können.

Kind im Schlafsack / © vernonwiley / Getty Images International
Kind im Schlafsack / © vernonwiley / Getty Images International

Welche Kleidung für Kinder beim Camping?

Damit das Abenteuer bei schlechter Wetterlage nicht kalt-nass ausfällt, ist bei der Kleidung eine Mischung aus wasserdichten bzw. wasserabweisenden Stoffen und wärmenden Stoffen, wie beispielsweise Fleece, gut geeignet. Kleidet euch und eure Kinder am besten nach dem Zwiebel-Prinzip. So geht am wenigsten Wärme verloren und ihr könnt bei Bedarf überflüssige Kleidung ausziehen. Für den Schlaf solltet ihr immer etwas dickerer Kleidung mitnehmen, als ihr zu Hause anhabt.

Ausreichend Wechselsachen und Klamotten für jedes Wetter sind absolute Pflicht, genauso wie Gummistiefel, Regegenjacken und Regenmützen. Passende Kinderkleidung für das Outdoor-Abenteuer findet ihr übrigens in unserem Shop.

Die schönsten Skigebiete
in den Alpen

Skigebiete in den Alpen

Schneebedeckte, weiße Hänge, atemberaubendes Gletscherpanorama und strahlender Sonnenschein. Für Winterurlauber gibt es nichts schöneres, als sich auf die Skier zu schwingen und neue Pisten zu erkunden. Aber in welchen Skigebieten in den Alpen seid Ihr am besten aufgehoben? Wollt Ihr ruhigen Skiurlaub machen oder braucht Ihr Partystimmung? Wo sind alte Skihasen besser aufgehoben und wo Anfänger? Wir haben Euch eine Auswahl an Skigebieten in den Alpen zusammengestellt. Entscheidet selbst, welches Gebiet sich für Euch am besten eignet.

Silvretta Arena Ischgl-Samnaun

✓ schneesicher
✓ großes, abwechslungsreiches Gebiet
✓ top-of-the-Mountain-Konzerte

Die Silvretta Arena Ischgl-Samnaun in Tirol hat sich mit der Zeit zum Lifestyle-Skigebiet entwickelt. Das Gebiet verbindet Österreich und die Schweiz mit modernen Bergbahnen. Mit vielen schwarzen Pisten mit bis zu 70 Prozent Neigung ist Ischgl vor allem für Fortgeschrittene das Mekka der Skifahrer. Profis sind am Pallinkopf oder der Greitspitze gut aufgehoben. Pisten für Anfänger finden sich vor allem auf der Idalp. Dort gibt es auch eine Skischule. Tiefschneehänge findet man in Ischgl am Berg Piz Val Gronda. Wer neben der sportlichen Herausforderung auch Events sucht, der ist in Ischgl genau richtig. Die legendären Top-of-the-Mountain-Konzerte locken regelmäßig internationale Stars in den Ort.

Skigebiet Les Trois Vallées in Frankreich     

✓ Europas größtes Skigebiet
✓ 600 Pistenkilometer
✓ Gletscher garantiert Schneesicherheit

Das Skigebiet Les Trois Vallées in Frankreich setzt sich aus acht Gebieten zusammen und bildet mit seinen 600 Pistenkilometern das größte Skigebiet in Europa. Durch die Größe des Gebiets ist für Jedermann die richtige Piste dabei: Im zentralen Méribel gibt es ausgezeichnete Freeride-Möglichkeiten, in Courchevel sind die Hänge besonders familienfreundlich. Mit über 160 Liftanalagen ist man in Les Trois Vallées für große Andränge gut gewappnet. Und das Beste: die Gletscher garantieren eine lange Schneesaison.

Zillertal Arena

✓ Wanderparadies nahe der Wasserfälle
✓ größtes Skigebiet im Zillertal
✓ Videoaufnahmen der eigenen Fahrt möglich

Das Skigebiet Zillertal Arena in Österreich ist mit etwa 140 Pistenkilometern das größte Skigebiet im Zillertal. Es ist weitläufig und hat viele tolle Talabfahrten mit bis zu zehn Kilometern Länge. Zahlreiche Schneebars und Hütten bieten gemütliche Einkehrmöglichkeiten. Sportabfahrten und ein Actionpark mit Halfpipe sorgen für den ultimativen Fun-Faktor. Ein Teil der Strecken ist mit Kameras bestückt. So könnt Ihr eure Fahrkünste nach dem Urlaub gratis im Internet ansehen.

Schnee in den Alpen

 

SkiWelt Wilder Kaiser Brixental

✓ familienfreundlich
✓ Österreichs größtes Nachtfahrgebiet
✓ sonnenüberflutete Hänge

Die SkiWelt Wilder Kaiser in Österreich ist mit ihren 284 Pistenkilometern sehr weitläufig und abwechslungsreich. In den Gebieten Hopfgarten und Kelchsau geht es verhältnismäßig ruhig zu. Familien und Anfänger können hier in Ruhe die gleichmäßigen, breiten Pisten erkunden. Feierlustige und Après-Ski-Fans sind besser in Ellmau oder Söll aufgehoben. Das gesamte Gebiet um den Wilden Kaiser ist mit einer guten Infrastruktur bestückt: 39 Schlepplifte, 35 Sessellifte und 16 Gondelbahnen gewährleisten schnelle Wege bis zu den Berghängen. Sowohl genügend Einsteigerstrecken, als auch Steilabfahrten für Fortgeschrittene sind vorhanden. Bekannt ist die SkiWelt um den Wilden Kaiser tagsüber auch für ihre Panoramaausblicke auf die vielen Berge und ihre ausgezeichneten Wanderwege, die zum Flanieren einladen. Nachts ermöglichen Flutlichtanlagen reges Treiben auf den Pisten. Auch Freestyler und Skilangläufer kommen von Dezember bis April auf ihre Kosten.

Salzburger Sportwelt

✓ zauberhafte Kulisse
✓ berühmte Weltcupstrecke
✓ Skilanglauf gut möglich

Die Salzburger Sportwelt ist vor allem durch ihre tolle Kulisse bekannt. Schneebehangene Wälder und heimelige Täler umgeben Skifahrer und Wandernde. Die teils weit auseinanderliegenden Orte sind durch Skibusse miteinander verbunden. Von blauen, über rote bis hin zu schwarzen Pisten ist alles dabei. Weil viele mittelschwere Abfahrten dabei sind, kommen vor allem Könner auf ihre Kosten. Wer gerne nach dem Ski-Fahren feiert, dem empfehlen wir die Orte Wagrain oder Flachau. Entspannt geht es in der Gegend um Zauchensee zu. Mit seiner bekannten Weltcupabfahrt ist auch der 2.188 Meter hohe Gamskogel durchaus einen Blick wert, wenn man in der Salzburger Sportwelt unterwegs ist.

Serfaus-Fiss-Ladis

✓ familienfreundlich mit Kinderbetreuung
✓ großes Fun- und Action-Angebot
✓ Steile Abfahrten mit 70 Prozent Gefälle

Serfaus-Fiss-Ladis in Österreich ist bekannt für seinen familienfreundlichen Charakter: Kinderbetreuung, 210 Kilometer leicht befahrbare Pisten für Anfänger, ein Freizeitpark und mehrere Funparks garantieren Familien einen abwechslungsreichen Tag. Aber auch die Könner kommen in Serfaus-Fiss-Ladis auf ihre Kosten. Rennstrecken und Steilhänge lassen die Skifahrer-Herzen höher schlagen. Langläufer können sich stundenlang auf dem sonnigen Serfauser Feld aufhalten.

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn

✓ traumhafte Bergkulisse
✓ 270 Kilometer Pistenstrecke
✓ Schnee garantiert durch Schneekanonen

Der Skicircus Saalbach Hinterglemm in Österreich besticht durch seine abwechslungsreiche Pistenlandschaft. Wer eine ruhige Fahrt genießen möchte, der sollte mit Vorderglemm Vorzug nehmen, immer viel los ist in Hinterglemm und besonders schick anzusehen ist Saalbach. Dank der modernen Schneekanonen könnt Ihr Euch sicher sein, dass die Bahnen von Dezember bis April weiß sind. Für den Fun-Faktor sorgen Rodelbahnen und Freeride-Pisten.

Das Abenteuer Wanderreiten –
was ihr beachten solltet

Wanderreiten_in_der_Gruppe

Wer sich schon einmal für mehrere Tage auf den Sattel geschwungen hat, der weiß: Urlaub zu Pferde wird nicht umsonst als Balsam für die Seele beschrieben. Idyllische Landschaften durchstreifen, an Flüssen und Bergen vorbei; weit und breit Natur pur vor Augen, der Geruch von saftigen Gräsern und der Hufschlag Eures Pferdes auf dem sandigen Boden. Perfekt. Wer sich zum Wanderreiten entschließt, der lässt sich auf ein Abenteuer auf dem Pferderücken ein und kann entschleunigen und den Kopf frei kriegen.

Ausrüstung zum Wanderreiten

Die Ausrüstung zum Wanderreiten betreffend gibt es einige Prallelen zwischen der Ausrüstung für das Pferd und den Reiter. Ihr benötigt zum Beispiel:

✓ eine ausreichende Beleuchtung, damit man Euch als Verkehrsteilnehmer in der Dämmerung erkennt. Pferd und Reiter sollten mit Leuchtmaterialien versehen sein – im Idealfall von vorne und hinten sichtbar. Empfehlen können wir Steigbügelleuchten, die unter die Bügel geschnallt werden und nach vorne weiß und nach hinten rot strahlen. Praktisch sind außerdem reflektierende Gamaschen für die Pferdebeine. Für Sicherheit können zudem Leuchtdecken für das Pferd oder Leuchtjacken für den Reiter sorgen.

✓ Regenkleidung für Pferd und Reiter

✓ eine kleine Apotheke für Pferd und Reiter. Für Euren tierischen Freund solltet Ihr stets Salben gegen Schwellungen und Schürfwunden und vor allem im Sommer Mittel gegen Insektenstiche an Bord haben. Für Euch selbst solltet Ihr Pflaster und Schmerzmittel einstecken.

✓ Unser Tipp für Winterausritte: Nutzt die mobile Sitzheizung für den Sattel. Eine regelbare Heizspirale wird durch den am Sattel befestigten Akku mit Spannung versorgt und wärmt Euch an kalten Wintertagen.

Das richtige Pferd zum Wanderreiten

Nicht jedes Pferd eignet sich für einen entspannten mehrtägigen Wanderritt in ungewohnter Umgebung. Euer Pferd sollte folgende Anforderungen erfüllen, damit der Trip ein voller Erfolg wird:
Es sollte…

✓ … trittsicher sein – auch an steilen Hängen und auf unebenem Gelände
✓…  sich problemlos anbinden lassen und in Pausen ruhig stehenbleiben
✓ … Nervenstärke zeigen: Nicht jedes Pferd kann neue Eindrücke stressfrei verarbeiten
✓ … an jeder Position innerhalb der Gruppe laufen können
✓ … problemlos und ruhig tiefere Gewässer, Tunnel, Straßen usw. passieren können
✓ … nicht empfindlich auf neue Umgebungen reagieren, sich also auch an ihm fremden Standorten nicht beim Fressen und Trinken genieren

Ausrüstung beim Wanderreiten

Wie Ihr Euch richtig auf das Wanderreiten vorbereitet

✓ Plant Eure Tour bis ins Detail: Gerade wenn Ihr mit Pferd unterwegs seid, ist es schwierig spontan in einer Pension unterzukommen. Bucht auf jeden Fall im Vorfeld der Reise Eure Zimmer und Ställe für die Pferde. Bringt auch in Erfahrung, inwieweit das Pferd vor Ort verpflegt wird, damit ihr zum Beispiel besser abschätzen könnt, wie viel Futter für die Tiere Ihr selbst mitführen müsst.

✓ Plant nicht zu lange Etappen ein, gerade wenn Wanderritte für Euch noch Neuland sind. Eine Tagesstreckenlänge von ca. 25 Kilometern sollten die ersten Ritte nicht überschreiten. Die Belastungen eines langen Ritts für Pferd und Reiter solltet Ihr nicht unterschätzen. Setzt Euren ersten Wandertrip am besten nicht länger als drei Tage an.

✓ Übt vor dem Wanderritt den Umgang mit Kompass und Karte auf dem Pferd und vergegenwärtigt Euch bereits vor Antritt der Reise grob den zu reitenden Weg. So könnt Ihr dem Problem vorbeugen, unerwartet auf Hindernisse wie große Straßenkreuze oder nicht überquerbare Flüsse zu stoßen.

✓ Wenn Ihr den Wanderritt mit Eurem eigenen Pferd antretet, solltet Ihr im Vorfeld regelmäßig Ausflüge ins örtliche Gelände machen, um das Pferd daran zu gewöhnen, in der freien Natur zu laufen. Begeht nicht den Fehler zu glauben, wenn Euer Pferd in der Reithalle brav läuft, wird das auch im Gelände klappen. Denn in der Halle ist das Pferd von Geräuschen und anderen äußeren Einflüssen abgeschirmt. Ihr solltet testen, wie Euer Pferd auf neue Umgebungen reagiert.

Tourentipps zum Nachreiten

Tipp 1

Schöne Routen zum Wanderreiten bietet zum Beispiel das Wendland im Grenzbereich zwischen Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Mit einer sanften hügeligen Landschaft, weitläufigen Wiesen und Wäldern und blühenden Heidelandschaften bietet das Wendland viele malerische Reitwege mit sandigem Boden – ideal zum Traben und Galoppieren. Mittlerweile gibt es im Wendland auch zahlreiche Rastmöglichkeiten für Pferd und Reiter.

Informationen zu Touren und Rastmöglichkeiten im Wendland findet Ihr hier:
http://wanderreiten.elbtalaue-wendland.de/index.htm

Reiten_in_der_Natur

 

 

Tipp 2

Ritte in den Gebieten der romantischen Franken geben nicht nur landschaftlich etwas her, sondern auch kulturell. Zu Pferde geht es zum Beispiel vorbei am historischen Limesturm, wo einst der Grenzwall des Römischen Reichs verlief oder Ihr erblickt das 900 Jahre alte Barockschloss mit angrenzendem Rhododendronpark – ein farbenfrohes Blütenmeer. Auf dem Pferderücken geht es außerdem durch das idyllische Wörnitztal, wo sich Pferd und Reiter im Sommer gerne ein Fußbad in der Wörnitz gönnen.

Informationen zu Touren und Rastmöglichkeiten in den Franken findet Ihr hier:
http://www.stationenhopping.de/

 

Tipp 3

Ein weiterer Tipp für einen erlebnisreichen Wanderritt: Ein Trip entlang der Ahr, einem Nebenfluss des Rheins in der Eifel. Ruhige Laubwälder, Panoramawege entlang saftiger Wiesen und bergige Landschaften mit Steigungen sorgen für Abwechslung und Spaß.

http://www.wanderreiten-ahrtal.de/wanderritte/set_wanderritte.htm

Lange Autofahrt mit Kindern
– So bleibt ihr alle entspannt!

camping-kinder-autofahrt_autofahrt-mit-kindern

Eine längere Autofahrt mit Kindern, zum Beispiel zum Camping-Ausflug, kann schnell anstrengend werden. Damit Ihr  und Eure Kinder die Autofahrt entspannt übersteht, solltet Ihr ein paar Dinge beachten:

Rastplätze clever wählen

Bevor es losgeht mit der langen Autoreise, solltet Ihr Eure Route richtig planen. Plant am besten nicht nur die Strecke, sondern auch, wo Ihr Pausen einlegen möchtet. Auf http://maps.rast.de/ könnt Ihr die Standorte und Ausstattungen verschiedener Tankstellen und Rastplätze sehen. Plant Eure Route vorher und überlegt, an welchen Raststätten ihr halten wollte. Natürlich ist die Planung mit Kindern schwieriger, wenn beispielsweise eine Toiletten-Pause gemacht werden muss, aber für längere Pausen mit Bewegung  und einem ausgiebigerem Essen lohnt sich die Planung allemal.

Das richtige Essen für die Autofahrt mit Kindern

Wer Hunger hat, hat schlecht Laune –  das gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder. Deswegen solltet Ihr immer ausreichend Proviant an Bord haben: Am besten eignen sich leicht verdauliche Speisen, die nicht belasten, beispielsweise Rohkost in handlich geschnittenen Stücken wie Paprika, Möhren, Kohlrabi und Gurke. Auch frisches Obst, das nicht allzu saftig ist, eignet sich –  Bananen und Äpfel sind hier eine gute Wahl. Für Pausen auf dem Rasthof könnt Ihr Brötchen, Joghurts (nur, wenn Ihr eine Kühlmöglichkeit habt), Fruchtriegel und auch gekochte Eier mitnehmen.
Nicht zu Eurem Reiseproviant dagegen gehören Schokolade, Fruchtgummis oder Chips. Auch auf süße Getränke wie Limonaden und unverdünnte Säfte solltet Ihr verzichten. Stattdessen eignen sich Wasser, ungesüßte (Früchte)Tees und Säfte mit Wasser im Mischverhältnis 1:3. Gegen Übelkeit helfen Reisekaugummis und auch eine Spucktüte ist immer ratsam.

Beschäftigung der Kinder während der Autofahrt

autofahrt-kinder

Neben den richtigen Snacks ist bei einer langen Fahrt mit Kindern auch Beschäftigung extrem wichtig, damit keine Langeweile aufkommt. Ganz oben auf der Liste stehen hier Reisespiele wie Nummernschild-Raten, rote Autos zählen, „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder Kofferpacken. Alternativ gibt es mittlerweile auch viele handliche Reisespiele in Spielzeuggeschäften zu kaufen.
Wenn Euren Kindern nicht schlecht wird, könnt Ihr auch Bücher oder Zeitschriften mitnehmen. Auch kleine tragbare Spielekonsolen wie Game Boys oder ein Tablet mit Kinderspielen können während der Fahrt zeitweise für Unterhaltung sorgen. Die Spielzeit sollte hierbei dem Alter des Kindes angepasst sein und nicht zu lange andauern. Auch Hörspiele sind eine gute Beschäftigung. Ihr könnt auch Hörspiele zum Beispiel auf Euer Handy oder Tablet runterladen. Vielleicht habt Ihr auch noch irgendwo einen alten Walkman rumliegen – so kann jedes Kind sein Lieblingshörspiel hören.­ ­Übrigens: Empfehlungen zum richtigen Maß bei der Nutzung elektronischer Medien könnt Ihr auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nachlesen.