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Tipps zum Kochen beim Camping

Camping Küche © gaspr13 / Getty Images International

An der frischen Luft ist der Appetit immer noch am größten, wie viele Camper unter euch wohl bestätigen können. Umso ärgerlicher ist es, wenn sich die kulinarischen Genüsse für Camper mal wieder in Grenzen halten. Denn beim Camping gilt es möglichst wenig Töpfe und Campingbesteck zu verwenden, um den Spül-Berg so klein wie möglich zu halten. Wir wollen euch zeigen, dass beim Camping-Essen nicht bloß Ravioli aus der Dose oder Fast Food aus dem nächsten Imbiss möglich sind, sondern auch zahlreiche Frischluftmenüs zum Selbermachen – schnell, unkompliziert, super lecker und für den kleinen Geldbeutel.


Grundnahrungsmittel für das perfekte Camping-Abenteuer

Damit ihr beim Kochen während des Campings so wenig Stress wie möglich habt, ist es sinnvoll, immer ein paar Basics der Campingküche dabei zu haben. Dazu gehören bestimmte Lebensmittel, die sich leicht in viele Gerichte integrieren lassen, wie zum Beispiel

  • Nudeln: Seid ihr mit Kindern campen, eignen sich am besten kurze Nudeln wie Fusilli oder Farfalle, die auch für kleine Kinder leicht zu essen sind.
  • Toastbrot solltet ihr für den Notfall auch immer einpacken, dazu zum Beispiel Marmelade, da diese im Gegensatz zu Käse und Wurst nicht schnell verdirbt.
  • Couscous hat sich beim Camping ebenfalls als äußerst praktisch erwiesen. Der sättigende Hartweizen-Grieß schmeckt ohne Gewürze eher neutral und kann folglich sowohl für süße als auch für herzhafte Gerichte verwendet werden. Das beste: Couscous ist einfach und schnell zubereitet! Übergießt einfach 250 g Couscous mit 250 ml kochendem Wasser und wartet etwa zehn Minuten. In der Zeit quillt der Couscous und bereitet sich quasi selbst zu.
  • Snacks sind als perfekte Ergänzung zu euren Hauptmahlzeiten oder auch für Fans von Survival-Abenteuern äußerst empfehlenswert, um den kleinen Hunger zwischendurch zu überbrücken. Besonders praktisch ist dabei die Verpflegung der Bundeswehr: Kekse, Schokolade, Müsli und sogar eine mobile Kaffeeversorgung dank des Coffee 2 Cup Colombia – damit könnt ihr euren Kaffee ganz einfach überall ohne Kanne oder Filter genießen. Dazu müsst ihr lediglich den Inhalt mit etwa 300 ml kochendem Wasser übergießen, den Kaffee zwei bis vier Minuten ziehen lassen und dann könnt ihr ihn in eure Tassen füllen. Der intergierte Filter und das spezielle Material des Beutels ermöglichen einfachen und unkomplizierten Kaffeegenuss.

Grundausstattung für das Kochen auf dem Campingplatz

Neben den richtigen Lebensmitteln, spielen auch die richtigen Utensilien eine wichtige Rolle, damit ihr eure liebsten Camping-Rezepte kochen könnt. Zu dieser Grundausstattung an Camping-Utensilien gehören

  • ein Camping-Kocher – verschiedene Größen und Modelle von Kochern und Grills findet ihr in unserem Shop. Was ihr beim Kochen mit einem Camping-Kocher beachten solltet, erfahrt ihr im nächsten Punkt „Kochen mit einem Camping-Kocher“,
  • Becher und Tassen
  • Bestecke
  • und vor allem auch Ess- und Kochgeschirr wie Töpfe, Pfannen und Schüsseln.

Kochen mit einem Camping-Kocher

Während des Campens wird, neben dem allseits beliebten Grill, meist auf einem Camping-Kocher gekocht. Für unerfahrene Camper ist das am Anfang gar nicht so leicht und der richtige Umgang stellt oft eine kleine Herausforderung dar. Wichtig ist zunächst, dass ihr einen Camping-Kocher verwendet, der ausreichend Platz bietet: Wer mit mehreren Personen reist, sollte einen Camping-Kocher mit mindestens zwei Kochfeldern dabeihaben, oder mehrere einzelne, die dann parallel genutzt werden können.
Im Vordergrund beim Umgang mit einem Camping-Kocher steht die Sicherheit. Da Camping-Kocher in der Regel immer mit Gaskartuschen funktionieren, ist hier besondere Vorsicht geboten. Wichtig ist, dass ihr die Kartusche nicht auf den Kopf stellt, da das enthaltene Flüssiggas ansonsten zurück in den Brenner gelangt und so eine Stichflamme entstehen kann. Außerdem solltet ihr den Gaskocher niemals im Zelt, sondern immer nur draußen nutzen. Zu guter Letzt ist es sinnvoll, an einem windgeschützten Platz zu kochen, da es ansonsten passieren kann, dass euer Camping-Kocher immer wieder aus geht.


Bester Geschmack vs. schnelle Küche? Schnelle und leckere Rezepte

Häufig sieht man beim Kochen auf dem Campingplatz vor einem Dilemma: Schnelle Küche mit Dosen-Ravioli vs. Genuss und Geschmack, dafür aber aufwändigeres Kochen?  Dass dieses Dilemma gar keins sein muss, zeigen euch unsere Tipps, mit denen ihr euer Essen aufpeppen könnt:

1. Gewürze: Die richtigen Gewürze können einem einfachen Rezept Geschmack verleihen, ohne dass sich Konservierungs- oder andere unerwünschte Stoffe darin befinden. Außerdem sind Gewürze leicht und daher einfach transportierbar.

2. Vorkochen: Je nach Dauer und Entfernung eures Reisezieles, kann es auch sinnvoll sein, ein paar Gerichte vorzukochen, die sich zum Beispiel bei der Ankunft oder auch am nächsten Tag noch essen könnt. So habt ihr den Vorteil, dass ihr gerade in den ersten Stunden der Anreise, die sowieso häufig etwas stressig sind, mehr Ruhe habt und nicht noch extra kochen müsst.

3. Kombinationen: Frisch-Gekochtes und Dosenmahlzeiten lassen sich oft gut miteinander kombinieren. Zum Beispiel könnt ihr das Chili con Carne aus der Dose mit etwas Gewürzen und frischem Gemüse wie Zucchini verfeinern und dazu einen leckeren Salat reichen, und schon wird aus dem langweiligen Dosengericht eine köstliche Mahlzeit, über die sich alle freuen werden.

4. Kalte Küche: Wer auf einer (langen) Camping-Tour irgendwann nicht mehr weiß, was er noch kochen soll, kann problemlos auf kalte Speisen zurückgreifen: Rohkost, Salate, gefülltes Fladenbrot oder Joghurt mit Obst und Müsli bilden gerade im Sommer eine gute Alternative zu schweren Gerichten wie Nudeln, Kartoffeln und Co.

Auf den Geschmack gekommen? Dann klickt euch jetzt durch unsere liebsten Camping Rezepte.



Camping mit Kindern:
das erste Outdoor-Abenteuer

Camping mit Kindern / © gradyreese / Getty Images International

Als Alternative zum Urlaub im Hotel, einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung, wählen viele Urlauber ein Camping-Abenteuer. Mit Kindern wird diese Tour umso aufregender, bedarf aber auch mehr Planung und Vorbereitung. Wenn der erste Camping-Urlaub mit Kindern ansteht, gilt es Einiges zu beachten, damit der Urlaub für euch und eure Kinder nicht in katastrophaler Erinnerung bleibt, sondern auch wirklich erholsam wird.


Zu welcher Jahreszeit mit Kindern campen?

Die meisten Familien nutzen den Sommer, um in den Urlaub zu fahren. Aber auch im Frühjahr und im Herbst macht Camping Spaß, denn dann sind meistens die Campingplätze nicht so voll und auch günstiger als in der Hauptsaison, sodass ihr mehr Budget für spannende Freizeitaktivitäten übrig habt. Ein Test vor dem „richtigen“ Campen ist eine Übernachtung im eigenen oder dem Garten der Großeltern oder von Freunden. Auf diese Weise könnt ihr im Vorhinein testen, ob das Übernachten in einem Zelt mit euren Kindern gut möglich ist und welche Schwierigkeiten gegebenenfalls auftreten können. Für das erste Camping mit Kindern bietet sich ein Wochenende besser an, als direkt den ganzen Sommerurlaub zum Camping-Trip zu machen. So könnt ihr erst einmal testen, ob das Campen was für eure Kinder (und möglicherweise auch für euch) ist.


Wo ihr mit Kindern am besten campen könnt

Euer erstes Urlaubsziel sollte nicht allzu weit von eurem Zuhause liegen. Das hat erstens den Vorteil, dass die Fahrt dorthin den Kindern nicht ewig lang vorkommt und ihr nicht alle fünf Minuten gefragt werdet „Wann sind wir endlich da?“ – eine lange Autofahrt mit Kindern kann bekanntlich sehr schnell anstrengend werden. Zweitens seid ihr im Fall von aufkommendem Heimweh oder sogar Notfällen wie Krankheit schneller wieder zu Hause.

Wenn eure Kinder älter sind und ihr mehr Erfahrung beim Campen gesammelt habt, können eure Reiseziele auch weiter entfernt liegen oder ihr könnt eine längere Tour mit verschiedenen Stopps machen.

Übrigens: Damit ihr euch und eure Kinder nicht während des gesamten Camping-Urlaubs von Ravioli mit Tomatensauce ernähren müsst, haben wir für euch ein paar leckere Camping-Rezepte zusammengestellt.

Kinderfreundliche Campingplätze

Als erstes steht die Wahl des richtigen Campingplatzes auf der Liste. Je nach Vorlieben, könnt ihr Campingplätze mit einer Grundausstattung wie Sanitäranlagen, Feuerstelle usw. wählen – diese sind in der Regel recht preisgünstig. Alternativ gibt es zahlreiche Campingplätze mit komfortablerer Ausstattung. Häufig gibt es auch extra ausgewiesene Campingplätze für Familien, die auf die Bedürfnisse und Wünsche von Familien und insbesondere die der Kinder ausgerichtet sind. Beispiele für solche kinderfreundlichen Campingplätze sind das kurz vor Dänemark gelegene Ostsee Resort Damp, der Gitzenweiler Hof am Bodensee oder der fränkische Bauernhof Wiesenbett Dängeler Hof. Welche Ausstattung vorhanden ist, könnt ihr den Webseiten der jeweiligen Campingplätze entnehmen.

Camping mit Kindern / © gradyreese / Getty Images International
Camping mit Kindern / © gradyreese / Getty Images International

Bei einer Camping-Tour mit Kindern eignet sich beispielsweise ein Campingplatz an einem See oder mit einem (angrenzenden) Schwimmbad. Auch Spielplätze sind bei Kindern immer sehr beliebt und können auch von kleineren Kindern genutzt werden. Für mögliche Regentage ist es empfehlenswert, einen Campingplatz auszuwählen, in deren Nähe einige Attraktionen warten, wie ein Indoor-Spielplatz, interaktive Museen oder Hallenbäder. Außerdem bietet es sich immer an, besonders auch für die lange Autofahrt, Spielzeug und je nach Alter eurer Kinder auch Bücher mitzunehmen, mit denen sich die Kinder bei schlechtem Wetter beschäftigen können.
Möglicherweise kommt für euch auch ein Campingplatz in der Nähe eines Bauernhofs oder Reiterhofs in Frage, bei denen Kinder den Umgang mit heimischen Tieren lernen können.

Das Zelt beim Camping mit Kindern

Für das Camping mit Kindern eignen sich verschiedene Arten von Zelten.

Kuppelzelt © bw-online-shop

  • Kuppelzelte sind sehr leicht und außerdem einfach aufzubauen. Der Nachteil dieses Zelttyps ist allerdings, dass das Innenzelt vor dem Aufbau erst zusammengesetzt werden muss. So kann es schnell passieren, dass das Innenzelt bei Regen nass wird.

  • Familienzelte oder auch Tunnelzelte sind sehr groß und geräumig, da sie für mehrere Personen gedacht sind und zusätzlich größere Gepäckstücke hineinpassen sollen. Sie sind in mehrere kleine Zimmer und Durchgänge aufgeteilt. Das ist vor allem praktisch, wenn man ältere Kinder hat, die sich mehr Privatsphäre wünschen als kleinere.

  • Pyramidenzelte eignen sich vor allem bei längeren Touren, da der Aufbau mehr Zeit in Anspruch nimmt und sich daher bei kleinen Ausflügen oft nicht lohnt. Beim Winterzelten kommen diese Zelte besonders häufig zum Einsatz, da sie auch schwere Schneelasten tragen können.

Egal, für welchen Zelttyp ihr euch letztlich entscheidet: Es sollte auf jeden Fall groß genug für euch und euer Gepäck und vor allem wasserdicht sein. In unserem Beitrag zum Thema „Was ihr beim Zeltkauf beachten solltet“ geben wir euch weitere ausführliche Tipps, welche Kriterien bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen.


Der richtige Schlafsack für Kinder

Beim Schlafsack für eure Kinder solltet ihr darauf achten, dass diese aus Kunstfaser sind, da sie deutlich schneller trocknen als Modelle aus Baumwolle. Das ist sowohl bei verschütteten Getränken als auch bei kleinen Malheurs in der Nacht sehr praktisch. Welcher Schlafsack der richtige für euch ist, erfahrt ihr in unserem Ratgeber „Was ist wichtig beim Schlafsack?“.
Beim Aufbau der Schlafplätze ist die Isolation sehr wichtig, da über den Boden die meiste Körperwärme verloren geht. Legt deshalb am besten genügend Isomatten auf dem gesamten Boden aus. Für eine stärkere Isolierung sind auch mehrere Isomatten übereinander möglich. Je nach Wetterlage, könnt ihr auch Campingbetten nutzen. Für Säuglinge eignen sich auch die Wannen aus dem Kinderwagen gut als mobiles Reisebett, das ihr aber auf keinen Fall ohne Isomatte auf dem Boden abstellen solltet. Luftmatratzen solltet ihr nicht als (alleinige) Schlafunterlagen verwenden, da diese erstens keine Kälteisolation bieten, zweitens schneller kaputt gehen als Isomatten und anschließend unbrauchbar sind, und drittens schnell zu Rückenschmerzen führen können.

Kind im Schlafsack / © vernonwiley / Getty Images International
Kind im Schlafsack / © vernonwiley / Getty Images International

Welche Kleidung für Kinder beim Camping?

Damit das Abenteuer bei schlechter Wetterlage nicht kalt-nass ausfällt, ist bei der Kleidung eine Mischung aus wasserdichten bzw. wasserabweisenden Stoffen und wärmenden Stoffen, wie beispielsweise Fleece, gut geeignet. Kleidet euch und eure Kinder am besten nach dem Zwiebel-Prinzip. So geht am wenigsten Wärme verloren und ihr könnt bei Bedarf überflüssige Kleidung ausziehen. Für den Schlaf solltet ihr immer etwas dickerer Kleidung mitnehmen, als ihr zu Hause anhabt.

Ausreichend Wechselsachen und Klamotten für jedes Wetter sind absolute Pflicht, genauso wie Gummistiefel, Regegenjacken und Regenmützen. Passende Kinderkleidung für das Outdoor-Abenteuer findet ihr übrigens in unserem Shop.

Ein Lagerfeuer anzünden:
Wo ist es erlaubt und wo ist es verboten?

9 Schritte zum perfekten Lagerfeuer

Ein lauer Sommerabend: Die Grillen zirpen im Gras. Die Sonne tauscht ihren Platz langsam gegen die Sterne und ihr wollt den restlichen Abend am liebsten mit einem knisternden Lagerfeuer und leckerem Stockbrot ausklingen lassen? Bis in die 80er Jahre war es relativ unproblematisch, in der freien Natur ein kleines Feuer zu entzünden. Doch die Gefahr, dass sich durch Unachtsamkeit ein kleines Feuer zu einem großen Brand ausbreiten kann, ließ die Gesetze strenger werden. Mal eben ein Feuer anzünden ist an den meisten Orten eher schwierig oder sogar verboten – eine bundesweite, einheitliche Regelung gibt es jedoch nicht. Wir zeigen euch, was ihr beim Thema Lagerfeuer beachten müsst!

 

Lagerfeuer im heimischen Garten

Die Frage, ob ein Feuer in eurem eigenen Garten in Ordnung geht, lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Vorschriften dazu werden von den jeweiligen Gemeinden festgelegt. Informiert euch also lieber vorab, bevor ihr das Feuer anzündet. Fragt am besten direkt bei der Stadtverwaltung, dem Ordnungsamt, der örtlichen Polizei oder Feuerwehr nach und informiert eure Nachbarn.

Habt ihr euch die Erlaubnis eurer Gemeinde eingeholt, solltet ihr folgende Hinweise für ein Lagerfeuer in eurem Garten beachten:

  • Umrandet die Feuerstelle mit Steinen, damit es sich nicht ausbreiten kann
  • Nutzt nur abgelagertes, unbehandeltes und trockenes Holz
  • Vermeidet es, eure Nachbarn mit dem Rauch zu belästigen
  • Haltet mindestens 50 m Abstand zu anderen Gebäuden, Bäumen, etc.
  • Habt einen Wassereimer in der Nähe der Feuerstelle griffbereit

Wenn ihr auf Nummer sichergehen möchtet, dann nutzt für ein gemütliches Feuer einen Feuerkorb oder eine Feuerschale. Wenn ihr darin nur unlackiertes Holz oder Holzbriketts verbrennt, werden eure Nachbarn auch nicht vom Qualm gestört. Verbrennt auf keinen Fall Abfälle oder ähnliches, das gilt als Ordnungswidrigkeit.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, der zündet sein Lagerfeuer in einer Feuerschale oder einem Feuerkorb an. ©Warchi/Getty Images International

 

Lagerfeuer in der freien Natur

Einfach mal ein Feuerchen in der freien Natur anzünden? Die Antwort dazu lautet ganz klar: Nein! Solche offenen Feuerstellen sind vom Gesetz her nicht erlaubt. Die Regelungen variieren aber von Bundesland zu Bundesland. Eine Grundregel, die in jedem Bundesland gilt, ist der Abstand zu einem Wald: Dieser muss meist mindestens 100 m betragen, manchen Ortes mehr. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Auflagen, die ihr bei einem Feuer in der freien Natur beachten müsst. Informiert euch also im Vorhinein, was bei euch erlaubt ist und was nicht, denn sonst drohen schnell bis zu 5000 Euro Bußgeld.

Kein Problem ist ein Feuer an gekennzeichneten Stellen in Parks und auf Wiesen. Auf einem Schild ist meistens aufgelistet, was erlaubt ist und was nicht. Nutzt also diese Stellen für ein gemütliches, legales Feuer.

Ach, übrigens: als „offenes Feuer“ gelten auch Campingkocher.

 

Lagerfeuer auf dem Campingplatz

Das Thema Lagerfeuer auf Campingplätzen ist ähnlich zu handhaben, wie das Feuer in freier Natur: Der Campingplatz hat seine eigenen Regeln und Vorschriften in Bezug auf das offene Feuer. Meistens gibt es abgesicherte Feuerstellen oder campingplatzeigene Feuerschalen, die ihr nutzen könnt. Informiert euch also direkt am Ankunftstag, ob und wo ihr mit einem gemütlichen Lagerfeuer euren Abend ausklingen lassen könnt.

 

Wer ein Lagerfeuer anzünden möchte, sollte sich vorher bei der Gemeine nach den Bestimmungen erkunden.©visualspace/Getty Images International

Habt ihr endlich einen Platz gefunden, an dem ihr legal euer Lagerfeuer aufbauen könnt? Dann haben wir für Euch hier die Anleitung zum Aufbau eines Lagerfeuers.

 

Die schönsten Campingplätze
in Deutschland

Camping in den Alpen

 

Mit dem Sommer kommt die Urlaubszeit. Dabei müssen es nicht immer Palmen, das Mittelmeer oder die Karibik sein: Camping liegt weit oben auf dem Urlaubstrend-Barometer – wie praktisch, dass diese Art zu Reisen preiswert ist, du dabei aber nicht auf Komfort verzichten musst. Noch besser: Um ein paar Tage zu entspannen, musst du nicht mal lange Strecken zurücklegen oder stundenlang im Auto sitzen. Deutschland hat zahlreiche schöne Ecken und Campingplätze, die nur darauf warten, von dir und deinem Zelt, Wohnmobil oder Caravan entdeckt zu werden. Ganz gleich, ob Aktivurlaub oder Entspannen, Berge oder Meer, Wassersport oder Fahrradfahren, Familienurlaub oder Kurztrip mit Freunden – in Deutschland ist für jeden Campingtypen etwas dabei. Wir zeigen dir, wo du die schönsten Campingplätze findest, um einen erholsamen Urlaub zu genießen.

Campingplätze an der Nordsee

Mit dem Rauschen der Wellen wach werden und den Tag mit einer kleinen Wanderung am UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer beginnen – das verspricht dir Urlaub an der Nordsee.

Das „Nordsee Camp Norddeich“ liegt direkt hinter dem Seedeich und vermietet Stellplätze in drei verschiedenen Größen: von unter 105 m² bis zu 135 m², an einigen davon sind Hunde erlaubt. Das Meer liegt hier direkt vor deinen Füßen und lädt zum Surfen, Kiten, Segeln oder einfach nur Entspannen ein. Unweit vom Platz gibt es eine Seehundstation, an der du Seehunde und Kegelrobben beobachten kannst. Oder du nimmst an einer geführten Wattwanderung teil und beobachtest das Spektakel von Ebbe und Flut der Nordsee. Wenn es dich zwischendurch in die Stadt zieht, sind Emden, Leer, Aurich oder Norden nicht weit entfernt.

Weiter oben im Norden Schleswig-Holsteins, genauer gesagt in Simonsberg, liegt das „Nordsee Camping Zum Seehund“. Direkt hinter dem Außendeich ist der Platz nur einen Katzensprung vom Meer entfernt. Neben „normalem“ Camping kannst du dort auch in Schlafstrandkörben direkt unter freiem Himmel am Strand übernachten und die Sterne beobachten – Erholung pur. Mehr Trubel herrscht dementgegen in St. Peter Ording und Husum oder auf der Nordseeinsel Helgoland, die sich perfekt für einen Tagesausflug eignet.

Wenn das Rauschen des Meeres das erste ist, was du morgens hörst. © LianeM/Getty Images International

Campingplätze an der Ostsee

Wassersportler kommen an der Ostsee voll auf ihre Kosten: Wind- und Kitesurfen sowie Segeln und viele weitere Wassersportarten lassen keine Langeweile aufkommen. Daneben laden die kilometerlangen, feinen Sandstrände zum gemütlichen Spazieren und Entspannen ein. Deswegen zählt die Ostseeküste auch zu den beliebtesten Camping-Regionen in ganz Deutschland.

Der Camping- und Ferienpark „Wulfener Hals“ auf der Insel Fehmarn schafft es im Ranking von Caravaning.de unter die Top 10 der schönsten Campingplätze Deutschlands und wurde 2017 und 2018 als „Superplatz“ vom ADAC-Campingführer ausgezeichnet. Zwischen dem Burger Binnensee und der Ostsee gelegen, ist der Fünf-Sterne-Campingplatz das ganze Jahr über geöffnet. Neben den 80 bis 260 m² großen Stellplätzen für Wohnwagen, hast du im „Wulfener Hals“ auch die Möglichkeit, Ferienwohnungen und Ferienhäuser sowie Mietwohnwagen und Mobilheime zu mieten. Wenn es dich nicht den ganzen Tag an oder ins Wasser verschlägt, kannst du tagsüber an Land auf dem campingeigenen Golfplatz ein paar Bälle schlagen oder am Kreativprogramm teilnehmen. Abends genießt du dann die Shows des Animationsteams und kannst selbst beim Karaoke oder Quiz-Duell Vollgas geben.

Auch Mecklenburg-Vorpommern bietet zahlreiche Campingplätze an der Ostsee, so zum Beispiel den „Campingpark Kühlungsborn“, welcher 2018 ebenfalls als „Superplatz“ vom ADAC ausgezeichnet wurde. Auf dem 12 ha großen Naturgrundstück gibt es Stellplätze, die teilweise nur 50 m vom Strand entfernt sind – traumhafte Sonnenuntergänge sind für dich inklusive. Auch die Sanitäranlagen lassen im „Campingpark Kühlungsborn“ keine Wünsche offen und sind unter dem Namen „Poseidons Reich“ bekannt – Warmduschen sind kostenfrei. Das nahegelegene Kühlungsborn lockt mit vielen gemütlichen Restaurants und Events in der Sommersaison.

Die Ostsee lädt zu vielen Wassersportarten ein – ganz vorne mit dabei das Kitesurfen. ©brazzo/Getty Images International

Camping an Seen in Nord- und Süd-Deutschland

Gerade Mecklenburg-Vorpommern, als „Land der tausend Seen“ bekannt, hat, neben der Ostsee, viele weitere Traumziele für Camper. Die Mecklenburgische Seenplatte mit der 117 m² großen Müritz, dem Fleesensee und der Schwinzer Heide am Plauer See sowie mehr als 60 Naturschutzgebieten bietet zahlreiche Freizeitaktivitäten und wunderbare Stellplätze für deinen Caravan oder dein Zelt.

So liegt der Campingplatz „Ecktannen“ in Waren direkt an der Müritz und bietet viel Platz auf seinem 17 ha großen, naturbelassenen, unparzellierten Gelände. Hier findest du garantiert deinen persönlichen Lieblingsplatz – egal ob du Schatten oder Sonne bevorzugst.

Das „Naturcamp Zwei Seen“ liegt auf einer Halbinsel zwischen dem Plauer See und dem Großen Plätschsee und bietet viele Stellplätze direkt am Seeufer. Tagsüber kannst du die mehr als 1000 Seen, die das Gebiet damit zum größten Wassersportrevier Europas machen, perfekt mit dem Kanu erkunden oder aber die wunderschöne Natur bei ausgiebigen Wanderungen entdecken.

Schauen wir jetzt aber mal in den Süden Deutschlands. Hier lockt der Chiemsee in Bayern mit seinem Berg-Panorama. Das fünf Sterne „Chiemsee Camping Rödlgries“ in Übersee-Feldwies bietet dir auf der einen Seite zahlreiche Wassersport-Aktivitäten und auf der anderen Seite die Chiemgauer Alpen – dazwischen ganz viel Natur, um die Seele baumeln zu lassen. Der Campingplatz hat einen eigenen Badestrand nur für seine Gäste. Der Fokus liegt hier auf Familien – eine Zeltwiese gibt es nicht.

Und hier noch ein Geheimtipp für Bayern: der vier Sterne Campingplatz „Bannwaldsee“ in Schwangau im Allgäu. Hier übernachtest du zwischen dem See und den Bergen, denn der Campingplatz liegt direkt am Ufer des Bannwaldsees und in Sichtweite des malerischen Schlosses Neuschwanstein sowie des Schlosses Hohenschwangau. Rund 600 Stellplätze bietet Platz für circa 1500 Gäste. Baden kannst du im Bannwaldsee oder in einem der vielen kristallklaren Bergeseen, die du bei einer Wanderung oder einer Fahrrad-Tour problemlos erreichen kannst.

Morgens aufstehen und der erste Blick fällt auf das Schloss Neuschwanstein – das ist Urlaub. ©SeanPavonePhoto/Getty Images International

Camping in den Bergen

Während die einen gerne ihre Urlaubstage am Wasser und am Strand verbringen, möchten die anderen lieber frische Bergluft schnuppern und ordentlich Höhenmeter bewältigen. Gut, dass Deutschland auch für Camper, die die Berge lieben, einiges zu bieten hat.

Im bayrischen fünf Sterne „Camping Resort Zugspitze“ in Grainau bei Garmisch-Partenkirchen, bist du wirklich mitten in den Bergen und hast Stellplätze, die bis zu 150 m² groß sind – teilweise sogar mit privaten Sanitäranlagen. Wenn du nicht in deinem Zelt oder Caravan übernachten möchtest, kannst du auch eines der Schlaffässer mieten und einen fantastischen Blick auf das Wettersteingebirge genießen. Aktivitäten gibt es in dem Gebirge zu Genüge: Wanderungen zur Zugspitze, Radfahren, Rafting, Klettern oder Canyoning – das ideale Programm für die ganze Familie.

Ein weiteres Urlaubsziel für Camper ist das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz im Osten Deutschlands. Das „Caravan Camping Sächsische Schweiz“ in Gohrisch, direkt am Fuße des Elbsandsteingebirges, bietet dir großzügige Stellplätze, die mindestens 100 m² groß sind und du somit genügend Platz für deinen Caravan, Wohnmobil oder Zelt hast. Der Campingplatz ist Ausganspunkt für deine Wanderungen durch die bizarren Felsformationen, die charakteristisch für die Sächsische Schweiz sind. Hier wird das Wandern zum Abenteuer, quer durch Schluchten und über Felskämme – das sorgt auch für Spaß bei Kindern.

Zwischendurch ein wenig Action beim Canyoning. ©EXTREM-PHOTOGRAPHER /Getty Images International

Also nichts wie los – pack deine Sachen und auf in das Campingabenteuer! Wenn du das Gefühl hast, irgendwas vergessen zu haben, dann wirf noch schnell einen Blick auf unsere Packliste: Camping. Damit bist du bestens vorbereitet, um einen entspannten Camping-Urlaub zu genießen.

Urlaub trotz Heuschnupfen:
Tipps für Allergiker

Tränende Augen, laufende Nase, Juckreiz. Wenn du unter Heuschnupfen leidest, kommen dir diese Symptome nur allzu bekannt vor. Mehr als 12 Millionen Deutsche reagieren allergisch auf Pollen, haben also eine Überempfindlichkeit gegenüber Blütenstaub von Bäumen, Gräsern und beziehungsweise oder bestimmten Kräutern. Es ist nicht unbedenklich, einfach mit medizinischen Präparaten oder Homöopathie mit der Selbstbehandlung zu beginnen, schließlich muss jede Person individuell therapiert werden. Solltest auch du an Heuschnupfen leiden und noch keinen Arzt oder Heilpraktiker aufgesucht haben, empfehlen wir dir, dies auf jeden Fall zusätzlich zu tun. Nur so kannst du die bestmöglichen Ergebnisse in Sachen Linderung erzielen. Viele Allergiker verlieren entsprechend die Freude am Urlaub, von Aktiv- oder Campingurlaub ganz zu schweigen. Doch das muss nicht sein! Wir erklären dir, mit welchen 7 Tricks du deine Reise bestmöglich genießen kannst.

Unsere 7 Tipps und Tricks für Allergiker können helfen 

Im Grunde ist alles eine Sache der richtigen Planung. Wenn du einige Tipps beachtest und beispielsweise darauf schaust, wann die Pollenbelastung in welcher Region besonders hoch oder niedrig ist, kannst du auch mit Heuschnupfen beim Campen oder auf Festivals eine gute Zeit haben.

  1. Leg dir einen Pollenkalender zu! Darin kannst du nachlesen, wann die Belastung durch Blütenstaub besonders hoch ist. Speziell im Frühling ist die Pollenbelastung in der Luft hoch, während sich die Lage ab Ende Juni wieder entspannt. Außerdem solltest du regelmäßig die Pollenvorhersage checken.

 

  1. Atme im Freien weitestgehend durch die Nase, um zu verhindern, dass die Pollen in deine Bronchen vordringen.

 

  1. Wenn möglich, verschiebe Freizeitaktivitäten auf abends, da auf dem Land am Morgen viel mehr Blütenstaub in der Luft liegt als abends. Wenn du jedoch in urbanen Regionen unterwegs bist, sieht’s genau andersrum aus. Dort erreicht die Pollenkonzentration erst Richtung Nachmittag ihren Höhepunkt.

 

  1. Regelmäßige Nasenspülungen können auch unterwegs helfen, die Nase zu befreien.

 

  1. Verlagere deinen Camping Trip ans Meer oder in Hochgebirge über 1500m. Die wohltuende Seeluft ist in der Regel sehr rein und Hochgebirge sind meist frei von Blütenstaub, weil es die Pollen einfach nicht so hoch schaffen.

 

  1. Während eines Camping Urlaubs mit dem Zelt solltest du getragene Kleidung schon im Vorzelt ausziehen und diese im Idealfall auch dort lassen. Pollen hängen sich nämlich sehr gerne an Textilien und werden beim Ausziehen durch die Gegend geschleudert. Dann gelangen sie schnell in Nasenschleimhäute und Augen.

 

  1. Aus dem gleichen Grund ist es von Vorteil, nach Möglichkeit die Haare vor dem Schlafengehen gründlich zu waschen.

Wildblumen in der Natur © RomanKhomlyak / Getty Images Internatioal

Gute Vorbereitung ist das A und O

Wichtig ist also, sich gut vorzubereiten, die Region sowie Reisezeit entsprechend passend auszuwählen und vor Ort noch auf einiges zu achten. In Ergänzung dazu bieten sich diverse Präparate an, die eine Linderung der Beschwerden versprechen. Dabei hast du freie Wahl zwischen unterschiedlichen Heuschnupfentabletten oder sogar Spritzen, die mehrere Wochen oder Monate halten sollen. Allerdings gibt es kein Allheilmittel und deshalb solltest du probieren, das Beste draus zu machen und dir weder Camping Trip, noch Outdoor Aktivität oder Festivalbesuch durch Heuschnupfen ruinieren zu lassen!

Checkliste:
Camping mit dem Motorrad

Packliste Camping Motorrad

 

Kurvenreiche Strecken entlang eines idyllischen Alpenpanoramas und der kühlende Fahrtwind um den Ohren – so dürfte die Traumtour für viele Motorradfahrer aussehen.
Wer sich treiben lassen möchte ohne Buchungstermine und allzu festgelegte Reiserouten, für den ist eine Motorradtour in Kombination mit Camping möglicherweise das Richtige. Denn Campingplätze finden sich nahezu überall und auch die nötige Campingausrüstung am Motorrad ist schnell verstaut. Je nachdem, welche Art von Motorrad Ihr fahrt und wieviel Stauraum euch zur Verfügung steht, solltet Ihr Euer Equipment zum Campen auswählen.

Campingausrüstung: Motorrad fahren mit viel Gepäck

Damit Eure Reise kein Reinfall wird, solltet Ihr vor der Abfahrt überprüfen, ob an Eurer Maschine alles in Ordnung ist. Ihr kennt Euer Modell zudem am besten: Je nach Eigenarten und Anfälligkeiten solltet Ihr entsprechendes Werkzeug und Ersatzmaterial auf der Tour dabei haben. Wir haben Euch als Gedächtnisstütze in der untenstehenden Packliste alle darüber hinausgehenden Ausrüstungsgegenstände zusammengetragen.

Download Packliste

Tipp: Werft doch auch mal einen Blick in unsere allgemeine Packliste – darin findet Ihr weitere Hinweise dazu, was Ihr in Eurem Reisegepäck berücksichtigen solltet.

Wichtige Reiseutensilien und –dokumente:

      • Wasserdichte Hülle für Reiseunterlagen

Während der Reise:

      • Navigationsgerät
      • Kartenmaterial
      • Schloss
      • Ersatzschlüssel
      • Satteltaschen
      • Packrolle
      • Tankrucksack (z.B. für wichtige Utensilien, Proviant)
      • Proviant/Getränke griffbereit verstauen
      • Bauchtasche, Rucksack
      • Spanngurte
      • Werkzeug und Hilfsmittel
        • Starkes Klebeband (Panzer-, Isolierband)
        • Kabelbinder
        • Schraubendreher
        • Kombizange
        • Passende Schlüssel (Maulschlüssel, Innensechskantschlüssel etc.)
        • Ketten-, Motoröl etc.
      • Ersatzteile
        • Zündkerzen
        • Lampen
        • Benzinschlauch
        • Dichtungen etc.
      • Lappen
      • Reinigungstücher/Desinfektionstücher
      • Reinigungsspray zur Visierreinigung
      • Warnweste
      • Taschenlampe, Stirnlampe
      • Motorradkleidung
        • Leder- oder Textilkombi
        • Motorradstiefel
        • Helm
        • Funktionswäsche
        • Funktionssocken
        • Nierengürtel
        • Handschuhe
        • Regenkombi (zweiteilig empfohlen: Regenjacke und –hose)
        • Regenüberschuhe, Regenhandschuhe
      • Sonnenbrille
      • Halstuch/Multifunktionstuch

Zelt:

      • Zelt – kompakt, leicht und vollständig (auf ausreichend Stangen, Heringe und Schnüre prüfen)
      • Platz für 1 Person mehr einplanen (aufgrund der umfangreichen Motorradausrüstung)
      • spezielles Motorradzelt nutzen (mit Extraplatz für Motorrad und –zubehör)
      • Zeltreparatur-Set
      • Boden- bzw. Abdeckplane für das Zelt

Schlafmöglichkeit:

      • Isomatte, z.B. selbstaufblasbar
      • passender Schlafsack
      • Reisekissen (klein, leicht, schnell trocknend)
        • Alternativ: Schlafsackhülle mit Kleidung füllen und als Kissen nutzen

Campingzubehör:

      • Isolierte Picknickdecke
      • Solarleuchte
      • Kurbeltaschenlampe

Küchenbedarf:

      • Tauchsieder
      • Benzin- oder Gaskocher (ggf. mit Zubehör)
      • Streichhölzer oder Feuerzeug
      • Kochtopf
      • Geschirrtücher
      • Schwamm oder Spültuch
      • Faltschüssel zum Spülen
      • Spülmittel
      • Plastikbeutel mit Zip-Verschluss
      • Müllbeutel

Geschirr und Besteck:

      • Campinggeschirr
      • Campingbesteck
      • Taschenmesser mit allen nötigen Werkzeugen

Medikamente:

      • Verbandsmaterial
      • Salbe gegen Prellungen, Verspannungen
      • Weitere Tipps in der allgemeinen Packliste

Hygieneartikel:

      • Campingdusche, z.B. (solarbetrieben)

Textilien:

      • Microfaserhandtuch (platzsparend und trocknet schnell)
      • Vakuumbeutel für Kleidung

Elektro-Bedarf:

      • Ladegerät für Smartphone, Kamera etc. (z.B. Solarpanel)

Foto-Ausrüstung:

    • Helmkamera

Packliste:
Camping mit dem Auto

camping mit dem auto

Der große Vorteil, wenn ihr mit dem Auto in den Campingurlaub fahrt: Ihr habt ausreichend Stauraum, um euch auch während des Campens den ein oder anderen Luxus gönnen zu können. Anders als beim Wanderurlaub könnt ihr euren ersten Kaffee am Morgen im bequemen Campingstuhl genießen und zum Baden auch das Pingpong-Spiel und die Luftmatratze mitnehmen.

Auch während der Reise habt ihr es komfortabel: Bei hohen Temperaturen sorgt die Klimaanlage für eine willkommene Abkühlung und Reisespiele oder ein Tablet halten auch die Kinder auf der Rückbank bei Laune.

Je nach Größe des Autos müsst ihr dennoch schauen, welche Dinge Priorität haben. Einige allgemeine Hinweise findet ihr in unserer allgemeinen Packliste (interne Verlinkung).
Die unten stehende Liste soll euch einen Überblick bieten, was ihr für euren Urlaub einpacken könnt, wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid:

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Während der Reise:

  • Navigationsgerät, Smartphone oder Karte
  • Sitzkissen
  • Nackenkissen
  • Unterhaltung (Tablet, Smartphone, Buch, Musik o.ä.)
  • Getränke
  • Essen
  • Taschentücher
  • Reinigungstücher/Desinfektionstücher
  • Kühlschrank (an Zigarettenanzünder anschließbar)
  • Sonnenschutz für die Fenster

Zelt:

  • Sind im Zelt ausreichend Schlafplätze für alle Reisenden vorhanden?
  • Zelt ggf. etwas größer wählen (da i.d.R. genug Stauraum im Auto vorhanden ist)
  • Ist ggf. noch ein Schlafplatz als Aufbewahrungsort für Gepäck vorhanden?
  • Ist das Zelt und Zubehör noch vollständig (es empfiehlt sich ein Probeaufbau zur Kontrolle)?
    • Stangen
    • Heringe
    • Spannschnüre
  • Bodenplane (besonders bei längerem Aufenthalt empfehlenswert)
  • zusätzliche Abdeckplane (besonders bei starkem Regen nützlich)
  • Gummihammer
  • Flickzeug zur Zeltreparatur

Schlafmöglichkeit:

  • Luftmatratze (auch „selbstaufblasend“ erhältlich)
  • Elektrische Luftpumpe, Handpumpe oder Blasebalg, wenn nötig
  • Flickmaterial für Luftmatratze
  • Schlafsack
  • Kissen

Campingmöbel und -zubehör:

  • Campingtisch
  • Campingstühle
  • Campingliege
  • Sonnenschirm, Sonnensegel (auch hierfür Heringe, Spannseile einpacken)
  • Leuchte (z.B. Gaslampe, Solarleuchte)
  • Taschenlampe (auch als Kurbelleuchte oder Solar-Variante erhältlich)
  • Batterien

Küchenbedarf:

  • Kühlbox
  • Gaskocher
  • Zubehör für Gaskocher, z.B. Toaster-Aufsatz, Grill
  • Töpfe, Pfanne
  • Campinggrill (manche Modelle ebenfalls mit Gas betreibbar)
  • Kohle, Grillanzünder
  • Feuerzeug, Streichhölzer
  • Ersatzkartusche
  • Geschirrtücher
  • Spültuch
  • Schwamm
  • Spülwanne
  • Spülmittel
  • Tüten
  • Tütenverschlüsse oder Gummibänder
  • Müllbeutel
  • Küchenrolle

Geschirr und Besteck:

  • Flache Teller
  • Tiefe Teller
  • Schalen, Schüsseln
  • Zubereitungsschüsseln
  • Vorratsdosen
  • Tassen
  • Gläser
  • Trinkflaschen
  • Besteck
  • Salatbesteck
  • Suppenkelle
  • Schneidebrett
  • Schneidemesser
  • Schälmesser
  • Pfannenwender
  • Flaschenöffner
  • Korkenzieher
  • Dosenöffner
  • Grillzange

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Packliste:
Camping mit dem Fahrrad

Packliste Camping mit dem Fahrrad

Wer mit dem Fahrrad reist, kann seinen Urlaub nicht nur flexibel gestalten, sondern vor allem abseits von Autobahnen und Staus wunderschöne Landschaften genießen oder kleine Dörfer erkunden. Darüber hinaus halten sich Radfahrer fit und schonen nebenbei ihre Gelenke und die Umwelt.

Besonders Campingfans können mit dem Rad spontane Reiserouten einschlagen: Wer sein Dach über dem Kopf dabei hat, muss weder Unterkünfte buchen, noch Zeitfenster einhalten – entspannter Reisen ist kaum möglich.

Grundsätzlich gilt beim Zelten mit dem Fahrrad: Lieber zu wenig als zu viel einpacken. Spätestens bei der ersten Berganfahrt werdet Ihr für jedes Gramm weniger dankbar sein.

Tipp:  Solltet Ihr es mit dem Gepäck tatsächlich übertrieben haben, lassen sich überflüssige Kilos ganz einfach zurückschicken an Familie, Freunde oder Nachbarn – wozu soll man sich schließlich unnötig quälen?

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Während der Reise:

  • Verkehrssicheres Fahrrad (ggf. vorher prüfen)
  • Tacho
  • Navigationsgerät für das Fahrrad
  • Radwanderkarte (ggf. mit Halterung)
  • Radreiseführer
  • Fahrradtaschen mit ausreichend Volumen (an Vorderrad oder Gepäckträger anzubringen)
  • Bequemer, leichter Rucksack
  • Fahrradpumpe
  • Flickzeug (Ersatzschlauch, Minitaturwerkzeugset etc.)
  • Getränkehalterung für Lenker
  • Gefüllte Wasserflasche
  • Proviant griffbereit verstauen
  • Reinigungstücher/Desinfektionstücher
  • Bequeme, wetterangepasste Kleidung
  • Regenkleidung
  • Fahrradhandschuhe
  • Halstuch/Multifunktionstuch
  • Fahrradweste oder Reflektoren
  • Sonnenschutz
  • Fahrradbrille, Sportsonnenbrille
  • Fahrradhelm
  • Regenüberzug für Fahrradhelm

Zelt:

  • Kompaktes, leichtes Zelt, z.B. Leichtgewichtzelt (wiegt etwa 2 kg)
  • Plane (als Bodenplane oder zum Abdecken)
  • Flickset zur Zeltreparatur

Camping:

  • Isomatte – nicht aufblasbar oder aufblasbar (auch „selbstaufblasend erhältlich)
  • leichter, wärmender Schlafsack (je nach Saison, Reiseziel etc.)
  • Reisekissen (klein, leicht, schnell trocknend)
    • Alternativ: Schlafsackhülle mit Kleidung füllen und als Kissen nutzen
  • faltbare Campingdusche

Küchenbedarf:

  • Tauchsieder
  • Leichter Kompaktbrenner oder Gaskocher
  • Feuerzeug, Streichhölzer
  • Kochtopf
  • Geschirrtuch
  • Spültuch, Schwamm
  • Faltbare Wasserschüssel/faltbarer Eimer zum Spülen
  • Spülmittel
  • Selbstverschließbare Tüten
  • Müllbeutel

Geschirr und Besteck:

  • Faltbare Wasserflasche im Gepäck
  • Funktionales Campinggeschirrset
  • Stapelbares Campingbesteck
  • Multitool (ein Multifunktionswerkzeug mit Messern, Schere, Korkenzieher etc.)
  • Kleines Schneidemesser
  • Suppenkelle, Pfannenwender, Kochlöffel

Medikamente:

  • Blasenpflaster
  • Schmerzhemmende/kühlende Salbe gegen Prellungen und Verstauchungen
  • Reiseapotheke

Textilien:

  • Schnell trocknendes, leichtes Microfaserhandtuch
  • Vakuum-Reisebeutel zum platzsparenden Verstauen von Kleidung

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Packliste Wohnmobil:
Das braucht ihr

Packliste Wohnmobil

Reisen mit dem Wohnmobil, einem Wohnwagen oder Bulli – für diese Art zu Campen gibt es eine große Fangemeinde. Nicht selten ist beim Reisen mit dem mobilen Heim der Weg das Ziel: Es müssen keine Termine eingehalten werden, man kann spontan und flexibel reisen und findet nahezu überall einen Stellplatz.

Daneben bietet diese Camping-Art die wohl bequemste Art zu Reisen und zu Übernachten – nicht zuletzt aufgrund des umfangreichen Stauraums, weshalb „Caravaner“ im Urlaub kaum an Komfort einbüßen müssen.

Je nach Fahrzeug, Ausstattung und Art der Reise könnt Ihr der untenstehenden Liste alle wichtigen Utensilien entnehmen, die Ihr für Eure Reise benötigt.

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Wichtige Reiseutensilien und –dokumente:

  • Reiseunterlagen, siehe auch allgemeine Packliste
  • KFZ-Papiere

Während der Reise:

  • Navi, Smartphone oder aktuelle Straßenkarte
  • Reisekissen, Nackenrolle
  • Unterhaltung für unterwegs (z.B. Musik, Hörbuch, Tablet, Bücher, Zeitschriften, Spiele)
  • Reiseproviant
  • Ausreichend Getränke
  • Reinigungs- und Taschentücher
  • Sonnenschutz für die Fenster
  • auf sicheres Verstauen aller Gegenstände achten
    • Boxen zum Verstauen nutzen
    • Klappen auf Schließbarkeit überprüfen
    • bei Bedarf „Fracht“ sichern

Schlafmöglichkeit:

  • Bettdecke, Schlafsack (je nach Fahrzeug und Ausstattung)
  • Kissen
  • Bettwäsche
  • (Spann-)Bettlaken

Campingzubehör:

  • Keile (Auffahr- und Ausgleichskeile)
  • Sonnenschutz
    • z.B. Segel, Markise oder
    • Vorzelt (zuvor auf Vollständigkeit überprüfen)
  • Heringe, Seile (auch Ersatz einplanen)
  • Bodenplane und Abdeckplane
  • Gummihammer
  • Werkzeugset
  • Panzertape, Kabelbinder
  • Feger und Kehrblech
  • Wasserkanister
  • Abwasserbehälter
  • Abwasserschlauch
  • Frischwasserschlauch
  • falls nötig: Trittleiter, Stufen
  • Fußmatte
  • Campingtisch
  • Campingstühle
  • Campingliege
  • Campinglampe
  • Taschenlampe (z.B. zum Kurbeln) oder Stirnlampe

Küchenbedarf:

  • Gasflasche und Ersatz
  • Campingkocher mit Zubehör
  • Feuerzeug
  • Grill
  • Kohle und Anzünder
  • Grillbesteck
  • Geschirrtücher
  • Tuch oder Schwamm zum Abspülen
  • Spülwanne (für Platzsparer: faltbares Modell wählen)
  • Spülmittel
  • Abtropfgitter
  • Küchenpapier
  • Plastikbeutel mit Zip-Verschluss
  • Müllbeutel

Geschirr und Besteck:

  • Teller
    • flach
    • tief
  • Müslischalen
  • Salatschüssel
  • Salatbesteck
  • weitere Gefäße zum Zubereiten/Servieren
  • Gläser, Tassen
  • Besteckset
  • Schneidebrettchen
  • Messer zum Schneiden, Schälen
  • Flaschenöffner, Korkenzieher
  • Schere
  • Dosenöffner
  • Pfannenwender
  • Suppenkelle
  • Töpfe und Pfanne
  • Aufbewahrungsboxen

Hygieneartikel:

  • Garten- oder Campingdusche

Elektro-Bedarf:

  • Kabeltrommel
  • Adapterkabel
  • Steckdosenleiste
  • Ladegeräte (z.B. für Kamera, Smartphone)

Packliste:
Wandern mit dem Zelt

Packliste Wandern mit dem Zelt

Wem die Stadt zu hektisch ist oder wer im Alltag schwer zur Ruhe kommt, der sollte einmal das Wandern testen. In der Natur –  ohne Stress und Hektik, ohne Termindruck und Smartphone – kann man sich ausgezeichnet entspannen. Manchen reichen schon wenige Stunden in der Abgeschiedenheit, andere schwören auf tagelange Wandertouren, um Kraft zu schöpfen und gestärkt in den Alltag zurückzukehren.

Ganz gleich, wie lange der Tapetenwechsel andauert: Zahlreiche Studien belegen die positive Wirkung von Grünflächen wie Wäldern oder Wiesen auf das Gemüt. Also – nichts wie los!

Wer zu einer längeren Wandertour aufbrechen möchte, sollte jedoch die Planung nicht zu kurz kommen lassen. Wir haben Euch die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände aufgelistet, damit auch Ihr von Eurer Wandertour motiviert und entspannt heimkehrt.

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Tipp: Alles, was Ihr sonst noch gebrauchen könnt, findet Ihr in unserer allgemeinen Packliste.

Wichtige Reiseutensilien und –dokumente:

  • wasserdichte Hülle für Reiseunterlagen
  • Dokumentengürtel für den Bauch

Während der Reise:

  • Wanderstöcke
  • Wanderrucksack für mehrtägige Touren
  • Kleiner Wanderrucksack für Tagestouren
  • Regenschutzhülle für Rucksack
  • Spannschnüre, Gurte und Schnallen zum Befestigen von Utensilien am Rucksack
  • GPS-Gerät
  • Smartphone
  • Kompass
  • Wanderkarte
  • wasserdichte Schutzhülle für das Kartenmaterial
  • Wanderstöcke
  • Fernglas
  • Wasserflasche (z.B. faltbar)
  • Proviant
  • Taschenmesser, Multifunktionstool
  • Wanderkleidung und -accessoires
    • Funktionskleidung für jedes Wetter (z.B. Kleidung mit Zipper, dünn, leicht, bei Bedarf wärmend/kühlend, wasser- und windabweisend)
    • Kopfbedeckung
    • Sonnenbrille
    • Halstuch/Multifunktionstuch
    • Trekkingschuhe oder –sandalen (leicht, wasserabweisend)
    • Ersatzschnürsenkel

Zelt:

  • Leichtzelt
    • vor der Reise auf Vollständigkeit überprüfen
    • während der Reise Zeltzubehör auf mehrere Wanderer verteilen
  • Reparatur-Set für das Zelt
  • leichte Zeltunterlage

Schlafmöglichkeit:

  • Isomatte, z.B. selbstaufblasbar
  • Ultraleicht-Schlafsack, passend für klimatische Bedingungen am Wanderort
  • Kleines, leichtes Reisekissen

Campingzubehör:

  • Isoliertes Sitzkissen
  • Taschenlampe (z.B. zum Kurbeln), Stirnlampe

Küchenbedarf:

  • Tauchsieder
  • Gaskocher, Benzinkocher (ggf. mit Zubehör)
  • Feuerzeug
  • Kleinen Kochtopf
  • Geschirrtuch
  • Spülschwamm
  • Faltbare Schüssel zum Spülen
  • Spülmittel
  • Plastikbeutel mit Zip-Verschluss
  • Müllbeutel

Geschirr und Besteck:

  • Campinggeschirr
  • Campingbesteck
  • Taschenmesser mit ausreichend Funktionen (z.B. Korkenzieher, Schere)
  • Schneidemesser
  • Kochbesteck (Suppenkelle, Kochlöffel, Pfannenwender)

Medikamente:

  • Blasenpflaster
  • Salbe zur Muskelentspannung oder Wärmepflaster
  • Weitere Tipps in der allgemeinen Packliste

Hygieneartikel:

  • Solardusche

Textilien:

  • Handtuch aus Microfaser, leicht und schnell trocknend
  • Reise-Vakuumbeutel zum platzsparenden Einrollen von Kleidung

Elektro-Bedarf:

  • Ladegeräte (z.B. für Kamera, Smartphone)