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Outdoor-Kleidung waschen und reinigen:
So geht’s richtig

©Lorado / Getty Images International

Damit ihr eure Touren und Abenteuer in der Natur richtig genießen könnt, solltet ihr euch auf Eure Ausrüstung verlassen können – dazu gehört auch eure Kleidung. Wenn ihr lange etwas von eurer Outdoor-Kleidung haben wollt, solltet ihr sie gründlich pflegen und regelmäßig waschen. Wir zeigen euch, wie ihr das am besten macht und welche Fehler ihr dabei vermeiden solltet.

Outdoor-Kleidung waschen

Darauf solltet ihr achten

Für das Waschen eurer Outdoor-Bekleidung gilt zunächst der Grundsatz „So oft wie nötig, so selten wie möglich“ – das heißt, dass ihr eure Kleidung (wenn sie verschmutzt ist, sich klamm anfühlt oder ihr das Gefühl habt, sie müsste gereinigt werden) natürlich waschen sollt. Verzichtet aber auf einen Waschgang nach jedem kurzen Ausflug, wenn es nicht wirklich notwendig ist. Die Reinigung greift das Material jedes Mal etwas an, sodass ihr eurer Funktionskleidung möglicherweise mehr schadet als ihr etwas Gutes zu tun.

Als Faustregel gilt: Bei „normaler Verwendung“ sollte man die Outdoor-Bekleidung etwa nach zehn bis zwölf Tagen in Gebrauch waschen.

Wenn ihr die Kleidung wascht, solltet ihr zuerst alle Reißverschlüsse und Abdeckleisten schließen und Bänder wenn möglich entfernen. Wählt nun den Schonwaschgang aus und stellt die Temperatur auf 30-40° Celsius. Am besten eignet sich spezielles Sportwaschmittel, ansonsten könnt ihr aber auch normales Flüssigwaschmittel verwenden.

Aber Vorsicht: Weniger ist hier definitiv mehr! Auf keinen Fall solltet ihr Pulverwaschmittel oder Zusätze wie Weichspüler, Fleckenentferner oder Bleichmittel verwenden, da diese die Mikroporen der Membran in der Kleidung verstopfen und das Material angreifen können. Wenn möglich, stellt den Schleudergang komplett aus oder auf die niedrigste Stufe, da ansonsten unschöne Knitterfalten entstehen können. Dafür solltet ihr aber einen extra Spülgang bei der Reinigung einlegen, damit auch wirklich alle Reste des Waschmittels aus der Kleidung entfernt werden.

Übrigens: Isolationsjacken, die mit Daunen oder Kunstfaser gefüllt sind, solltet ihr VOR der Sommerpause waschen, damit sich Verschmutzungen nicht tiefer in die Jacke „hineingraben“. Achtet dabei darauf, keine rückfettenden Waschmittel zu verwenden, da diese die Fettschicht der Jacke angreifen und lösen.

Outdoor-Kleidung richtig trocknen

  • Erst einmal lasst ihr die Kleidung eine halbe Stunde an der Luft trocknen. Bitte nicht in direkter Sonneneinstrahlung oder neben einer Heizquelle!
  • Anschließend kann die Kleidung in Schongang des Trockners getrocknet werden. Nur Wärme kann die wasserabweisende Imprägnierung des Materials wieder reaktivieren.
  • Bei Daunenjacken: Einmal in der Stunde aus dem Trockner nehmen und die Daunen ausschütteln.
  • Kein Trockner zu Hause? Kein Problem! Ihr könnt dafür auch einfach ein Bügeleisen nehmen. Legt ein Handtuch zwischen Funktionskleidung und Bügeleisen und stellt das Bügeleisen auf die niedrigste Temperaturstufe ohne Dampf-Funktion.

Tipp: Denkt daran, alle Kleidungsstücke in regelmäßigen Abständen materialgerecht zu imprägnieren. Besondere Pflegehinweise eurer Outdoor-Kleidung findet ihr auch auf den Etiketten – diese solltet ihr natürlich beachten!

Security Bekleidung:
Die richtige Kleidung im Sicherheitsdienst

Die richtige Security Kleidung

Egal ob Konzert, Volksfest oder Festival – die Security ist ungemein wichtig für den ruhigen und stressfreien Ablauf einer Veranstaltung. Daher spielt auch die Bekleidung des Sicherheitsdienstes eine nicht zu unterschätzende Rolle: Nur wer als Sicherheitsfachmann und -frau gut ausgestattet ist, kann auch in gefährlichen Situationen richtig reagieren, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.

Security Stiefel

Die richtigen Schuhe für Security Mitarbeiter sind entscheidend, um Schmerzen in den Füßen und den Beinen vorzubeugen. Bei der Auswahl der richtigen Security-Stiefel solltet ihr diese drei relevanten Punkte nicht außer Acht lassen:

1.Security Stiefel im Winter

Bei Winterstiefeln für Sicherheitspersonal ist es absolut notwendig, dass sie gefüttert sind und die Füße ausreichend warmhalten, da die Arbeit zum großen Teil draußen stattfindet. Bei unzureichend wärmenden Stiefeln können eure Füße daher sehr schnell auskühlen. Aber nicht nur in den kalten Herbst- und Wintermonaten sollten eure Stiefel warmhalten – auch im Sommer kann es mit dem Sonnenuntergang schnell kühler werden.

2. Wasserdichte Stiefel

Nicht nur kalte Füße können schnell zu einer anstrengenden Angelegenheit werden – auch nasse und dadurch ausgekühlte Füße können die Arbeit erschweren. Achtet daher für euer Wohlbefinden auf wasserabweisende oder besser wasserdichte Security-Stiefel – eure Gesundheit wird es euch danken.

3. Stahlkappen-Stiefel

Ebenfalls besonders hilfreich für Security-Fachleute sind Schuhe und Stiefel mit Stahlkappen. Diese bieten in gefährlichen Situationen, denen Sicherheitspersonal oftmals ausgesetzt sind, einen Extra-Schutz für Füße. Weil im Fuß viele kleine und feine Knochen vorhanden sind, brechen diese schnell. Stiefel mit Stahlkappen schützen euch von Angriffen oder schweren Gegenständen, die Verletzungen eurer Füße nach sich ziehen könnten. Die Security Halbstiefel von Mil-Tec mit eingearbeiteter Stahlkappen sind bequem und schützen eure Füße in riskanten Situationen.

4. Bequeme Security-Stiefel

Der letzte Punkt, der bei der Wahl der richtigen Security-Stiefel häufig vergessen wird, ist die Bequemlichkeit. Sicherheitspersonal muss oft stundenlang stehen und laufen. Wer dabei die falschen Schuhe trägt, wird schon nach kurzer Zeit Schmerzen in den Füßen und „schwere Beine“ bekommen.

Einsatzhandschuhe für Security

Um eure Hände während der Arbeit angemessen zu schützen, solltet ihr beim Kauf von Security-Handschuhen einige wichtige Punkte beachten:

1.Schnitt- und stichfeste Handschuhe

Für Sicherheitsfachleute spielen schnittfeste bzw. schnitthemmende und stichfeste Handschuhe eine wichtige Rolle. An manchen Tagen und Abenden kann es zu riskanten Situationen und im schlimmsten Fall zu körperlichen Übergriffen kommen. In solchen Fällen sind die richtigen Sicherheitshandschuhe eine große Hilfe, um etwaigen Verletzungen vorzubeugen. Bei Angriffen mit Messern oder anderen spitzen und scharfen Gegenständen können diese Handschuhe schlimme Verletzungen der sensiblen Struktur in der Hand verhindern. Schnitt- und stichfeste Handschuhe sind meistens dicker, um den Stoß abzudämpfen. Häufig sind sie an der besonderen Polsterung an Finger- und Handknöchel zu erkennen.
Je nach Tätigkeit solltet ihr aber darauf achten, dass die Einsatzhandschuhe nicht zu unhandlich werden, da ihr ansonsten einige Tätigkeiten nicht mehr ausführen könnt.

2. Rutschfeste Einsatzhandschuhe mit dem passenden Sitz

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl der richtigen Handschuhe ist ihre Rutschfestigkeit. Was auf den ersten Blick vielleicht banal erscheint, kann im Einsatz schnell zu einem wichtigen Sicherheitsaspekt werden. Eure Handschuhe müssen gut an euren Händen sitzen. Sie sollten nicht so eng sein, dass sie eure Bewegungsfreiheit einschränken. Sitzen sie dagegen zu locker, kann es schnell passieren, dass ihr nicht mehr richtig greifen könnt. Achtet daher auf einen bequemen, rutschfesten Sitz der Handschuhe.

3. Einsatzhandschuhe mit Knöchelschutz

Die meisten Einsatzhandschuhe verfügen mittlerweile über einen gesonderten Fingerschutz. Ein Bereich, der beim Kauf leider häufig außer Acht gelassen wird, ist der Schutz eures Handknöchels. Einige Modelle von Einsatzhandschuhen sind zu kurz, um euer Handgelenk angemessen zu schützen. Daher solltet ihr unbedingt auf eine entsprechende Länge der Handschuhe an den Knöcheln achten.

4. Quarzsand Handschuhe

Security Handschuhe mit Quarzsandfüllung bieten einen besonderen Schutz: Die mit Quarzsand gefüllten Teile sind spezielle Auspolsterungen an den Fingerknöcheln und dem Handrücken. Dadurch werden die Hände in besonderem Maße vor Verletzungen durch Schnitte, Stürze oder Schläge gegen die Hand geschützt. Modelle wie die Lederhandschuhe Defender von Mil-Tec sind Quarzsandhandschuhe, die eure Hände zusätzlich schützen können. Trotz der schützenden Quarzsandfüllung sind die Handschuhe nicht deutlich schwerer oder unhandlich, um den Gebrauch während eines Einsatzes nicht einzuschränken.

5. Security-Handschuhe aus Carbon

Handschuhe mit Carbon bieten ähnlich wie Quarzsand-Handschuhe einen extra Schutz für Fingerknöchel und Handrücken. Die Verstärkung an diesen beiden Teilen der Hand ist schnittfest und somit optimal für den Einsatz im Security-Bereich geeignet.

Security-Jacken: Der richtige Schutz vor Kälte und Nässe

Die richtige Security-Jacke vervollständigt eure Ausrüstung und auch hier gibt es einiges zu beachten:

1. Winterjacken

Wer den größten Teil seiner Arbeitszeit draußen verbringt, sollte eine warme Jacke wählen, die euch auch bei Minusgraden noch ausreichend wärmt. Wer sich viel bewegt, merkt die Kälte oft zunächst nicht. Wenn ihr anschließend steht und euch weniger bewegt, werdet ihr für eine wärmende Jacke umso dankbarer sein. Die Jacke sollte wärmend, aber auch atmungsaktiv sein. Daher sind Winterjacken aus Daunen eher ungeeignet. Optimal sind Winterjacken mit aus Polyester, Nylon, Baumwolle oder einer Kombination der Stoffe.

2. Wasserdichte Security-Jacke

Jacken im Security-Bereich sollten wasserabweisend oder sogar vollkommen wasserdicht sein, um vor plötzlichen Wetterumschwüngen und nassen Witterungen geschützt zu sein. Mit dem Security Windbreaker von Mil-Tec habt ihr eine praktische, leichte Jacke, mit der ihr gegen Regen und Wind geschützt seid.

3. Antistatische Security-Jacken

Jacken aus Kunststoff neigen dazu, sich statisch aufzuladen. Bei antistatischen Jacken wird der gesamte Stoff mit einer speziellen Schicht versehen und kann sich auf diese Weise nicht elektrisch aufladen. Für die antistatische Beschichtung kommen je nach Anwendungsgebiet verschiedene Stoffe zum Einsatz – bei der Herstellung antistatischer Kleidung werden häufig quartäre Ammoniumverbindungen wie Polyquarternium verwendet. Dadurch verhindern sie das unangenehme Anziehen von Staub oder das elektrische Abladen, also das „einen gewischt bekommen“.

4. Security Fleecejacken

Fleecejacken sind bequem und schützen euch vor Kälte. Sie sind nicht so dick und wärmend wie Winterjacken, reichen aber für kühle Abende im Sommer oder Frühling aus, um euch vor Unterkühlung zu schützen. Die Mil-Tec Fleecejacke hat extra verstärkte Teile an Schulter- und Ellenbogenpartie, was sie besonders robust macht.

Security-Hosen

Hosen für Security findet ihr in unterschiedlichen Farben und Schnitten – am beliebtesten sind Security-Hosen in schwarz oder blau, da sie am unauffälligsten sind und zu vielen anderen „Uniformteilen“ kombiniert werden können. Besonders praktisch sind Hosen mit vielen Taschen, die t viel Stauraum bieten, wie zum Beispiel die Seven Pocket Pants von Mil-Tec. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass eure Hosen euch genügend Bewegungsfreiheit lassen und  euch nicht behindern.
Security-Hosen gibt es meistens nicht speziell für Männer und Frauen, sondern als Unisex-Modelle .

Ausrüstung für
Security-Mitarbeiter

Ausrüstung für Security-Angestellte

Egal, ob vor einer Disco, zum Personenschutz oder bei einer Großveranstaltung: Das Aufgabenfeld eines Security-Angestellten ist vielfältig, ebenso wie seine jeweils benötigte Security-Ausrüstung. Für den Fall der Fälle muss alles sitzen und griffbereit sein, um Personen und auch sich selbst schützen zu können. Schnell kann es zu angespannten Situationen und Konflikten kommen, sodass der Sicherheitsdienst eingreifen muss. Je nach Aufgabengebiet variiert die Ausstattung des Sicherheitspersonals. Wir haben für euch zusammengefasst, welche Ausrüstung für den Security-Bereich wichtig ist.

Anforderungen an Security-Ausrüstung

Die Ausrüstung des Sicherheitspersonals muss hohen qualitativen Anforderungen entsprechen. Folgende Punkte müssen erfüllt sein:

  • Robustheit
  • Stabilität
  • Widerstandsfähigkeit
  • Praktikabilität
  • Langlebigkeit
  • Sicherheit

Neben praktischer und robuster Security-Kleidung sind weitere Gegenstände und Kleidungs-Ergänzungen wichtig, damit Security-Mitarbeiter mögliche Gefahren einschätzen und bewältigen können. Der Security-Markt strotzt nur so vor Verteidigungsmitteln. Jedoch ist nicht jeder Ausrüstungsgegenstand legal. Wichtig ist, dass die jeweiligen Auflagen und Gesetze von den Security-Angestellten eingehalten werden – sowohl im Umgang mit Personen als auch beim Mitführen von Ausrüstungsgegenständen. Neben dem Land regeln die jeweiligen Unternehmen welche Gerätschaften und Gegenstände das Sicherheitspersonal bei sich haben darf. Bei Nichtbefolgung der Regeln droht schnell der Verlust des Jobs.

Dabei sollte man genau abwägen, welcher Ausrüstungsgegenstand in die jeweilige Situation und Art des aktuellen Jobs passt, um nicht unnötigen Ballast bei sich zu tragen. Beispielsweise ist eine Taschenlampe im Nachtdienst nützlicher als am Tag.

Um schneller als Security-Verantwortlicher erkannt zu werden, eignen sich entsprechend ausgewiesene Security-Patches, die an der Kleidung angebracht werden.

Security-Ausrüstung zum Schutz des eignen Körpers

Um den eigenen Körper vor möglichen Angriffen zu schützen, sind Bein-, Knie– und auch Ellenbogenschützer praktisch. Wichtig ist, dass diese viel Bewegungsfreiheit bieten und vor Tritten und Stößen schützen.

Auch schuss– und stichsichere Westen sind für manche Einsätze praktische Begleiter, wenn am Einsatzort erhöhte Gefahr droht.

Sicherheitspersonal, welches bei Konzerten, Festivals oder sehr lauten Großveranstaltungen arbeitet, sollte unbedingt sein Gehör mit entsprechenden Gehörschutzstopfen schützen. So können Spätfolgen, die durch starken Lärm verursacht werden, vermieden werden.

Für die Augen eigenen sich Armee Sportbrillen, die dank ihres eigentlichen Einsatzgebietes bei Militär oder Sport sehr guten Halt am Kopf bieten und so auch in Gefechtssituationen an ihrem Platz bleiben und so die Augen schützen.

 

Verteidigungsmittel während des Security-Diensts

Zur Verteidigung werden in der Security-Szene verschiedene Ausrüstungs-Gegenstände genutzt. So rüsten sich manche mit Abwehrsprays, wie beispielsweise Pfefferspray, um ein sichereres Gefühl während des Diensts zu haben. Wichtig ist aber, dass dieses nur im äußersten Notfall zur Notwehr benutzt werden darf.

Ein weiteres Verteidigungsmittel im Security-Bereich ist der Kubot: eine kleine, stiftförmige Selbstverteidigungswaffe, welche ca. 15 cm lang ist und einen Durchmesser von bis zu 2,5 cm haben kann. Dieser wird dazu genutzt, auf Nervendruckpunkte des Körpers zu wirken und so beispielsweise Menschen am Boden zu fixieren.

Wenn es um das Thema Schlagstock und im spezielleren den Teleskopschlagstock geht, scheiden sich die Geister. Ein Teleskopschlagstock besteht aus mehreren Einheiten und kann so im Gebrauch verlängert werden. Ein einfaches Mitführen dieses Schlagstocks in der Öffentlichkeit stellt jedoch eine Ordnungswidrigkeit dar und führt Konsequenzen mit sich. Hat das Tragen eines solchen Schlagstockes jedoch berufliche Gründe, handelt es sich hierbei um eine Ausnahme. Hängt so ein Schlagstock an der Gürtelschlaufe eines Security-Mitarbeiters, so wirkt dies meist schon einschüchternd auf den Gegenüber. Träger eines Schlagstockes sollten sich jedoch dieser Waffe bewusst sein und sehr verantwortungsbewusst mit ihr umgehen.

Wichtig: Informiert euch bei eurem Arbeitgeber, welche Verteidigungsmittel bei euch erlaubt sind. Grundsätzlich gilt: Wer eine ausgezeichnete Ausbildung absolviert hat und dazu in einem Team arbeitet, auf welches er sich verlassen kann, muss selten zu solchen Mittel greifen.

Taschenlampen für Sicherheitspersonal im Nachtdienst

Gerade während des Nachdienstes stellt die Taschenlampe ein wichtiges Utensil für einen Sicherheitsmitarbeiter dar. Meist müssen weite Gelände überwacht werden, die mit der richtigen Taschenlampe komplett ausgeleuchtet werden können – so kann jeder Winkel beobachtet werden. Für den Einsatz im Gelände ist eine Taschenlampe mit einer höheren Lumen-Zahl (ab 600 Lumen) wichtig, damit auch die Ferne erkennbar ist. Ist der Sicherheitsmitarbeiter allerdings nur für die Ausweis- und Personenkontrolle einer Abendveranstaltung verantwortlich, so reicht auch eine kleinere Taschenlampe mit weniger Lumen (ca. 100).

Security-Ausrüstung: Taschenlampe

Die Lumen einer Taschenlampe bestimmen ihr Einsatzgebiet – ob Ausweiskontrolle vor dem Club oder Objektschutz bei Nacht © Getty Image International/ AndreyPopov

Kommunikationsmittel für das Sicherheitspersonal

Damit die Absprache innerhalb des Teams reibungslos funktioniert, sind passende Kommunikationsmittel wichtig, gerade bei Veranstaltungen die auf großen Geländen stattfinden. Dabei gibt es verschiedene Variationen: vom Handfunkgerät bis hin zum Headset – abhängig von der Lautstärke der Veranstaltung und den Anforderungen von den Sicherheits-Angestellten. Wichtig ist vor allem eine leichte Handhabung, geringes Gewicht und parallel dazu eine ausreichende Lautstärke und Robustheit.

Tarnheadsets wirken diskret und unauffällig in ihrer Nutzung. Oftmals bestehen sie aus kleinen Knöpfen und durchsichtigen Schläuchen, sodass sie kaum sichtbar sind. Die Mikrofone können, je nach Lautstärke der Veranstaltung, direkt am Kragen oder aber am Arm befestigt werden. Für lautere Veranstaltungen sind Kehlkopfheadsets gebräuchlich, wobei das Mikrofon am Hals getragen wird und der Ton so direkt in Kehlkopfhöhe aufgenommen wird. Vorteil der Headsets gegenüber eines Handfunkgeräts: Die Hände sind für andere Aufgaben frei.

Neben dieser technischen Ausstattung sollten Security-Mitarbeiter immer Stift und Block mit sich führen, um sich von Konfliktsituationen im Nachhinein Notizen zu machen. Die Erinnerungen sind nach Aufeinander treffen dieser Art am aktuellsten und noch nicht verwischt. So lohnt es sich für die Berichterstattung, das Geschehene direkt schriftlich zu dokumentieren.

Security-Ausrüstung

Headsets erleichtern die Kommunikation im Team während einer Veranstaltung ©Getty Image International / AndreyPopov

Erste-Hilfe-Sets für die Notfallhilfe

Falls es während des Dienstes zu Verletzungen bei Gästen, Kollegen oder einem selbst kommt, empfiehlt es sich, ein kleines Erste-Hilfe-Set zur Hand zu haben. Damit kann im Notfall eine Grundversorgung durchgeführt werden, bis das Rettungspersonal vor Ort eintrifft.

Einsatztaschen für den Security-Dienst: Alles an seinem Platz

Ganz schön viel, was so ein Sicherheitsbeauftragter mit sich zur Dienststelle teilweise schleppen muss. Um alles an Ort und Stelle zu haben, wenn es zum Dienst geht, empfehlen wir euch geräumige Kamfptrageseerucksäcke. In diesen bekommt man selbst die sperrigsten Ausrüstungsgegenstände untergebracht.

Damit kleinere Gegenstände direkt am Körper getragen werden können, eignen sich praktische Gürteltaschen. Diese lassen sich mit Hilfe eines Bauchgurtes direkt um die Hüfte herum befestigen, sodass man schnell an die Ausrüstungsgegenstände kommt. Wer den Trageort seiner Arbeitsgegenstände individueller wählen möchte, für den bietet sich ein Security Multi Pack an: Dieser kann an den Beinen, den Hüften oder auch als Schultertasche getragen werden und bietet mit mehr als 10 Fächern viel Stauraum.

Kugelsichere Westen – Lebensretter bei der Bundeswehr

Schusssichere-Westen

Kugelsichere Westen, auch schusssichere Westen oder beschusshemmende Westen genannt, schützen Soldaten bei der Bundeswehr vor Angriffen mit Schusswaffen. Ihre Oberflächenbeschaffenheit und Materialien sind so gewählt, dass sie größtmöglichen Schutz vor allen möglichen Arten der Waffenmunition bieten. So rettet die Sicherheitsbekleidung im Ernstfall Leben.

Sicherheitsgrade von schusssicheren Westen

Die Schutzkraft einer kugelsicheren Weste wird mit einer Schutzklasse angegeben. Die jeweiligen Schutzklassen, die in Deutschland von SK1 bis SK4 reichen, erfüllen verschiedene Leistungsanforderungen. Die etablierten Standards für die kugelsicheren Westen haben sich aus Tests der Westen ergeben. Gemessen wird in den Schuss- und Kampfsimulationen, wie viele Schüsse die beschusshemmende Weste aufhalten kann, ohne Schaden zu nehmen. Dabei kommen unterschiedliche Kaliber mit verschiedenen Geschossgeschwindigkeiten zum Einsatz.
Erst wenn alle Testschritte durchgeführt wurden, wird den Westen der Grad der Schutzwirkung attestiert. In Deutschland wurde der Beschusstest vereinheitlicht und wird nach der „Technischen Richtlinie für Schutzwesten der Polizei“ durch staatliche Beschussämter durchgeführt. So herrschen gleiche Bedingungen für möglichst hohe Qualitätsstandards.

Schusswaffe

Schusswaffe © dimid_86 / Getty Images International

Die Schutzklassen von Sicherheitswesten

  • Die Schutzklasse SK 1 bietet den Trägern im Gefecht zuverlässigen Schutz vor Kurzwaffenmunition mit Weichkern und Rundkopf oder Teilmantel.
  • Schutz vor Kurzwaffenmunition mit Hartkern gewährleisten kugelsichere Westen der Schutzklasse SK2. Sie fangen auch Patronen mit sehr hoher Durchschlagskraft und panzerbrechender Wirkung ab.
  • Die Schutzklasse SK3 wird vergeben, wenn in Tests deutlich wird, dass die Weste Schutz vor Langwaffenmunition mit Vollmantel und Weichkern oder Teilmantel, bzw. Hohlspitze bietet.
  • Schutzklasse SK4 sorgt für Schutz vorm Eindringen von Langwaffenmunition mit Vollmantel und Hartkern.

 

Kugelsichere Westen – nur bei der Bundeswehr und Polizei im Einsatz?

Die Bundeswehr und die deutsche Polizei haben schusssichere Westen standardmäßig in ihrem Dienstequipment. Aber wie sieht die Rechtslage eigentlich für Privatpersonen aus? Dürfen sie sich einfach eine beschusshemmende Weste bestellen? Die Antwort: Ja, das Tragen einer schusssicheren Weste ist in Deutschland grundsätzlich für jeden erlaubt, allerdings nicht auf öffentlichen Veranstaltungen, da dies gegen das Versammlungsgesetz verstößt.

Beschusshemmende-Weste

Beschusshemmende Weste © goce / Getty Images International

 

Scharfschützengewehr G82:
Präzision auf bis zu 1.800 Metern

Sniper Aiming withScharfschütze im Gras Barrett M82A1 Precision Rifle in Arid Location

Das G82 ist bekannt als „Gewehr mit großer Reichweite“ – und das zu recht: Das Scharfschützengewehr hat im Kaliber 12,7 x 99 mm eine enorme Reichweite und kann dank halbautomatischem Rückstoßladers Ziele in bis zu 1.800 Metern Entfernung präzise anvisieren. „Rückstoßlader“ bedeutet, dass die Rückstoßenergie, die durch einen Schuss freigesetzt wird, zum Laden der Patronen sowie zum Ausziehen und Auswerfen der Patronenhülsen verwendet wird.

Wo werden G82 Scharfschützengewehre eingesetzt?

Eingesetzt wird das G82 in der Regel gegen technische und geschützte Ziele wie beispielsweise leicht gepanzerte Fahrzeuge. Durch die Abgabe von Punktfeuer kann das jeweilige Ziel unbrauchbar gemacht oder komplett zerstört werden. Die Waffe wird speziell da benutzt, wo konventionelle Handfeuerwaffen nicht ausreichen. Auch Munitionsbeseitigung und Minenräumung aus sicherer Entfernung sind gängige Einsatzmöglichkeiten.

Scharfschützengewehr © MariusLtu/Getty Images International

M82, M82A1 und die amerikanische M107

Zur Ausstattung des M82 zählen

  • das Zweibein,
  • eine Mündungsbremse,
  • ein Tragegriff und
  • das Magazin, welches bis zu 10 Patronen fasst.

Das Gewehr, das Zielfernrohr und ein Ersatzmagazin bilden das Waffensystem M82. Ohne Munition beträgt das Gewicht des Scharfschützengewehrs 13 kg.

Neben der Basisvariation gibt es das G82 auch in der Ausführung G82A1. Dabei wurden einige Bauteile gezielt aus Aluminium und Titan gefertigt, um das Gesamtgewicht der Waffe um 2,5 Kilogramm zu reduzieren. Am Gehäuse wurden außerdem drei Picatinny-Schienen angebracht. Diese genormten und gezahnten Schienen dienen der schnellen und genauen Montage von Zubehörteilen. Außerdem gibt es beidseitig Trageriemenösen und die Schaftbacke ist höhenverstellbar.

Je nach Modell und Ausführung kostet ein G82 zwischen 5.000 und 17.000 Euro. Da das Scharfschützengewehr unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt, kann die Waffe (zumindest in Deutschland) nicht erworben werden. Bis auf das Zielfernrohr und dem Umfang des Zubehörs ist die halbautomatische Waffe baugleich zur amerikanischen M107.

Scharfschütze im Gras © andreafidone/Getty Images International

Wenn du mehr über Scharfschützen erfahren möchtest, dann schau in unserem Beitrag zu Scharfschützen bei der Bundeswehr vorbei. Dort erfährst du unter anderem, wie die Sniper-Ausbildung aufgebaut ist und wo Scharfschützen eingesetzt werden.

Ausrüstung der Soldaten bei der Bundeswehr

ausruestung-von-soldaten

Wie sieht die Grundausstattung eines Soldaten aus? Dass Soldaten häufig viel mit sich herumtragen müssen, ist kein Geheimnis. Damit die Soldaten lernen mit gut 20 Kilogramm Ausrüstung lange Distanzen zu überwinden, gibt es Trainingsmärsche über mehrere Kilometer mit der schweren Ausstattung . Wir zeigen euch, mit welcher Grundausstattung die Soldaten ausgerüstet werden und welche zusätzliche Spezial-Ausrüstung es gibt.

Grundausrüstung der Soldaten

Zu Beginn der Grundausbildung, die jeder Soldat durchlaufen muss, bekommen die Soldatinnen und Soldaten eine Grundausstattung. Diese Grundausstattung eines Soldaten im Heer beinhaltet insgesamt über 60 Ausrüstungsgegenstände und Kleidungsstücke. Bei Marine und Luftwaffe sieht die Ausrüstung für Soldaten etwas anders aus.
Die Grundausstattung des Heers ist in fünf Kategorien gegliedert:

  • Kampfausstattung
  • Koppeltragesystem
  • Feldgeschirr
  • Dienstanzug
  • Sportsachen

Je nach Anlass und Aufgabe werden dementsprechend unterschiedliche Gegenstände aus der Grundausstattung gebraucht.

Kampfausstattung eines Soldaten

Die Kampfausstattung macht den größten Teil der Grundausrüstung aus. Hierzu gehört alles, was die Soldatinnen und Soldaten für einen Einsatz brauchen. Dazu gehören neben Feldjacke- und -hose je eine Extra-Hose und -Jacke, die gegen Nässe schützen.  Neben der Kleidung gehören auch Schlafsack, Wäschebeutel und Rucksack zu Kampfausstattung. Viele dürften überrascht sein über die „Pflegeausstattung“, die in der Kampfausstattung vorhanden ist: Hierzu zählen Waschzeugbeutel, Nähzeug und Putzbeutel.
Hinzu kommen weitere Ausrüstungsgegenstände wie die ABC-Schutzmaske, die Soldaten gegen chemische und biologische Waffe schützt.

Koppeltragesystem in der Ausrüstung

Das Koppeltragesystem meint die Träger über der Uniform, in deren Taschen Mehrzweckflasche, Feldflasche und Klappspaten zu finden sind. Es ist besonders praktisch für lange Märsche, da die so bequem an ihre Feldflaschen herankommen.
Außerdem befinden sich in den Taschen Magazine und das Geschirr beziehungsweise Kochbesteck.

Dienstanzug der Bundeswehr

Den Dienstanzug der Bundeswehr bezeichnet man auch als „Ausgeh-Uniform“, da er in erster Linie bei feierlichen Veranstaltungen getragen wird. Im Bundesministerium der Verteidigung ist der Dienstanzug die Tagesuniform.
Der Dienstanzug des Heers besteht aus einem Diensthemd in blaugrau (mit langen und kurzen Ärmeln), schwarzer Hose, grauer Jacke und Barett, je nach Anlass in unterschiedlichen Farben (meist rot). Bei schlechtem Wetter kommen noch ein grauer Wollschal, graue Handschuhe und ein grauer Mantel dazu. Soldatinnen bekommen Zuschläge für Schuhe und Handtasche zum Dienstanzug.

Sportsachen der Soldaten

Natürlich gehört zur Grundausrüstung der Soldaten auch ein Repertoire an Sportsachen, bestehend aus Sporttrikot, kurzer Sporthose, langer Trainingshose und Trainingsjacke, je ein Paar Sportschuhe für die Halle und fürs Gelände und eine Badehose. Für Soldatinnen gibt die Bundeswehr auch hier Zuschläge für Badeanzug oder Bikini und Sport-BHs.

 

Quellen

https://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/start/streitkraefte/soldaten/waffen_grossgeraet/ausruestung/!ut/p/z1/hU67DoIwFP0WB9beKwRFtxpdCIMBjNDFFKgFUykpFfx8MUwmGs92njnAIAPW8qGR3Da65WriOVtddkGURu7GddMwRqR7PznQOPXw5MP5X4BNNv4ARUgqAfm0sf65sXQhAQbsxgf-JJ02VglLePl-CHnN20qJoy7pLITApNLFfJ22hRdIYEZchRGGPMwk19Z2_dZBB8dxJFJrqQSphIPfGrXuLWQfQeju2Yier4aILl6CfqYh/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922TJR00AD5SEART3012

Tarnmuster der Zukunft:
CONCAMO

Kennt ihr eigentlich schon CONCAMO? Das Confusion Camouflage, kurz CONCAMO genannt, ist ein innovatives Tarnmuster, welches das Unterbewusstsein effektiv verwirrt und somit ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Wir haben mit Matthias Bürgin, Entwickler von CONCAMO, gesprochen und spannende Informationen rund um die Entstehung des neuartigen Tarnmusters für euch zusammengestellt:

CONCAMO Tarnmuster © CONCAMO

BW & Freizeitshop Camp: Sie haben schon mit 10 Jahren damit begonnen, Tarnmuster zu entwerfen. Woher hat ein Kind eine derartige Affinität und so ein außergewöhnliches Hobby?

Matthias Bürgin: Das hätten meine Eltern auch gerne gewusst. Ich kann mich nur erinnern, dass ich schon mit drei bis vier Jahren alles toll fand, was grün war. Wenn ich als kleines Kind im Auto saß und ein Porsche vorbeifuhr, hat es mich nicht interessiert. Aber wenn ein alter BW-Unimog zu sehen war, klebte ich an der Scheibe. So „landete“ ich auch im wahrsten Sinne des Wortes bei der Bundeswehr als Fallschirmjäger. Auch nach meiner Dienstzeit blieb ich dem Thema treu und entwickelte Vieles im Bereich Scharfschützen, Gear und auch Tarnmuster. Nun wurde aus dem Hobby mehr und meine Tarnmuster gehen in Serienproduktion.

 

BW & Freizeitshop Camp: Während Ihrer Dienstzeit bei einer militärischen Spezialeinheit haben Sie Ihr Interesse an Tarnmustern und deren Wirkung ausgebaut. Haben Sie beruflich auch Erfahrungen im gestalterischen Bereich?

Matthias Bürgin: Beruflich habe ich mich im grafischen Bereich weitergebildet. In meiner Hauptfirma mache ich alles Grafische – vom Prospekt bis hin zum Briefpapier. Dies war eine große Hilfe bei dem CONCAMO-Projekt, denn ohne fundierte grafische Kenntnisse wäre es nicht möglich gewesen, dieses komplexe Muster zu entwerfen.

 

BW & Freizeitshop Camp: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dass ein neues, verbessertes Tarnmuster notwendig ist?

Matthias Bürgin: Da die Muster auf dem Markt deutliche Schwächen haben, wollte ich versuchen, für mich etwas Besseres zu machen. Fast alle Muster haben nicht die Natur zum Vorbild, sondern verwenden Flächen, die so in der Natur nicht vorkommen. Dies hat einen einfachen Hintergrund: Pixel und Kleckse kann man am PC einfacher entwerfen als komplexe Formen. Als kleines Beispiel das Vier-Farben-Tarnmuster „Woodland“: es hat vier Ebenen, bei der jede Farbe eine Ebene ist, und jeweils vier Farben auf den Ebenen. CONCAMO hat so acht Grundfarben mit 26 Ebenen und über 60 Farben auf den Ebenen. Auf jeder Ebene befinden sich oft zwei bis vier Farben.

CONCAMO Vergleich Busch grün © CONCAMO

BW & Freizeitshop Camp: Sie haben die Musteranordnung von CONCAMO auf der Basis von Wahrnehmungspsychologie entwickelt. Was macht CONCAMO so einzigartig?

Matthias Bürgin: Die Flächengeometrie unterbindet oder verzögert die Weitergabe der Informationen zum Bewusstsein. Denn es gilt folgende Regel: Das Auge sieht alles, das Unterbewusstsein nimmt alle Informationen auf und leitet nur einen Teil der Information an das Bewusstsein weiter. Das Warum und Wieso ist ein Firmengeheimnis.

CONCAMO Ghillie © CONCAMO

BW & Freizeitshop Camp: Welche Einsatzmöglichkeiten sind für CONCAMO möglich und wo kann es zukünftig gefunden werden?

Matthias Bürgin: CONCAMO green kann sehr gut in Europa eingesetzt werden. Tropische Wälder passen auch sehr gut. Das Muster kann teilweise auch im semi-ariden, also halbtrockenen, Bereich verwendet werden, aber es gibt da Grenzen. Insgesamt gibt es sieben unterschiedliche CONCAMO Tarnmuster: Wüste, semi-arid brown, green, zwei Schneemuster, Hochgebirgsmuster und CONCAMO urban. CONCAMO green kommt etwa im Mai/Juni auf den Markt. Das nächste Muster ist CONCAMO urban, das in den nächsten Monaten auf den Markt kommt und eine neue Generation von Tarnmustern darstellt.

Lust auf CONCAMO bekommen? Bald gibt’s das innovative Tarnmuster auch bei uns im Bundeswehr und Freizeitshop zu kaufen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Die Fahrzeuge der Bundeswehr –
Nutzfahrzeuge im Heer

fahrzeuge-bundeswehr

Das Heer der Bundeswehr, neben Luftwaffe und Marine eine weitere Teilstreitkraft der Deutschen Bundeswehr, ist ausgestattet mit einer Vielzahl an Fahrzeugen. Diese sollen die Arbeit der Soldatinnen und Soldaten erleichtern und sicherer machen. Besonders bei gefährlichen Auslandseinsätzen, aber auch hier im Inland, ist die Ausstattung mit gut gesicherten und praktischen Fahrzeugen sehr wichtig. Wir haben daher für euch eine Übersicht zusammengestellt, welche Fahrzeuge es bei der Bundeswehr gibt und warum diese für das Heer von großer Bedeutung sind:

Arten der Bundeswehr-Fahrzeuge

Je nach Einsatzgebiet und Verwendung kommen verschiedene Nutzfahrzeuge zum Einsatz. Die Landfahrzeuge der Bundeswehr sind entweder Rad- oder Kettenfahrzeuge:

Welche Radfahrzeuge hat die Bundeswehr?

Bei der Bundeswehr sind viele Radfahrzeuge für verschiedene Dienste unterwegs. Die Bekanntesten sind:

LKW
Der kleinste LKW der Bundeswehr, der heute noch in Gebrauch ist, ist der LKW 2 t tmil gl (Modell Mercedes Benz Unimog U1300 L). Er wird größtenteils als Pritschenwagen, Sanitätskraftwagen oder auch als Feuerlöschwagen genutzt.
Ebenfalls sehr wichtig für die Einsätze der Bundeswehr ist der LKW 10 t mil gl (Modell MAN Kat |) mit einer Länge von 10,12m. Es ist ein Gelände-LKW, der hauptsächlich zum Materialtransport genutzt wird, um die Kampftruppen mit allem Notwendigen zu versorgen.

Führungs- und Funktionsfahrzeuge

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Dingo Typ 2 © VanderWold-Images / Getty Images International

Das Allschutz-Transportfahrzeug Typ „Dingo“ wird für Patrouillen genutzt. Die Ausstattung mit Rückblickkamera, GPS sowie Funk- und Außensprechanlage und Panzer-geschützter Waffenstation ist für diese Sicherungsaufgabe optimiert. Das Transportfahrzeug hat Platz für insgesamt sechs Soldaten.

Spähfahrzeuge
Der „Fennek“ ist ein Spähwagen, der seit 2003 von der Bundeswehr genutzt wird. In dem etwa 5,5m langen und 2,5m breiten Fahrzeug (je nach Modell) finden drei Personen Platz: Der Kommandant, der Fahrer und der Systembediener. Der Fennek wird für Aufklärungsarbeiten eingesetzt: Das Team im Fennek muss ungenaue Ziele orten und erleichtert auf diese Weise die Arbeit für Artillerie, Infanterie, Marine und Luftwaffe.

Die Kettenfahrzeuge der Bundeswehr

fahrzeuge-bundeswehr-kettenfahrzeuge-panzerKettenfahrzeug bundeswehr © Teka77 / Getty Images InternationalAuch die Ausstattung mit Kettenfahrzeugen ist für die Bundeswehr von enormer Wichtigkeit:

Bergepanzer
Den Bergepanzer „3 Büffel“ setzt die Bundeswehr zum Bergen und Abschleppen von anderen Kettenfahrzeugen ein. Mit einer Länge von 9,07m und einer Breite von 3,54m wird der Büffel 3 außerdem zum Sichern anderer Fahrzeuge bei Gewässerdurchfahrten, beim Räumen von Hindernissen und auch zum Betanken anderer Fahrzeuge eingesetzt.

Minenräumpanzer
Der in der Bundeswehr eingesetzte Minenräumpanzer „Keiler“ spielt eine wichtige Rolle bei Auslandseinsätzen: Dank der schwenkbaren Räumeinrichtung wird der Boden gefräst und alle im Boden befindlichen Minen werden detoniert oder zerstört. So schafft der Keiler eine gefahrenlos befahrbare Gasse für andere Fahrzeuge.

Schützenpanzer
Schützenpanzer dienen zum Transport von Infanteristen in einem Gefecht und geben diesen währenddessen Feuerunterstützung. Der Schützenpanzer „Marder“ ist bereits seit den sechziger Jahren bei der Bundeswehr im Einsatz, wobei er natürlich immer wieder durch technische Neuerungen angepasst wurde. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 65 km/h und ist mit einer Bordmaschinenkanone (20 mm), einem Turmmaschinengewehr (7,62 mm) sowie der Panzerabwehrwaffe ausgestattet. In dem gerade einmal 6,88m langen und 3,38m breiten Panzer finden drei Besatzungssoldaten (Kommandant, Fahrer, Richtschütze) und sechs weitere Soldaten Platz.

Kampfpanzer
Im Gegensatz zu Schützenpanzer sind Kampfpanzer mit einem Gefechtsgewicht von bis zu 65t ziemlich schwer. Der von der Bundeswehr seit 2015 eingesetzte Kampfpanzer „Leopard 2“ ist ausgestattet mit einer 120mm Kanone, die sowohl mit KE-Munition als auch mit HE-Munition ausgestattet ist. KE-Munition besitzt eine hohe kinetische Energie und eine angespitzte Pfeilform zur Durchdringung von Panzern. High-Explosive-Munition (HE) hat eine geringere Penetration, dafür explodieren sie immer auf der aufkommenden Oberfläche.

Raketenwerfer
Der Raketenwerfer MARS II (Abkürzung für Mittleres Artillerieraketensystem) ist eine Flächenfeuerwache. Er kann in Kombination mit einer Lenkrakete aber auch zum Angriff präziserer Ziele verwendet werden. Je nach Munition können Ziele in Entfernungen von 14 bis 84 km getroffen werden. Innerhalb von 55 Sekunden kann der MARS II zwölf Raketen abfeuern.

 Ihr seht – die Bundeswehr setzt viele verschiedene Nutzfahrzeuge ein, um die Arbeit der Kampftruppen zu erleichtern und sicherer zu gestalten.

Welches Taschenmesser passt
zu mir? – Berater zum Kauf

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Eins sei vorab gesagt: Welches Taschenmesser das Beste ist, kommt auf Eure individuellen Anforderungen und Wünsche an. Je nachdem, was Ihr von dem Taschenmesser erwartet, wie hoch Euer Budget ist und was für Erfahrungen Ihr schon gemacht habt, passen unterschiedliche Modelle zu Euch.

Taschenmesser Handwerker – Welche Werkzeuge machen Sinn?

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Taschenmesser Handwerker © stock_colors / Getty Images International

Wenn Ihr ein Taschenmesser hauptsächlich als kleinen Helfer für handwerkliche Zwecke benötigt, braucht Ihr natürlich andere Funktionen als bei einem Taschenmesser, das für den Alltag gebraucht wird.
Wichtig sind beim handwerklichen Gebrauch Werkezuge wie ein Schraubendreher, eine (Kombi)zange, eine (Holz)säge, ein Maßstab sowie ein Bithalter- und Schlüssel (schaut euch zum Beispiel mal das Multi Tool Black Cobra an). Mit diesen Werkezeugen lassen sich natürlich keine Wunder bewirken, sie sind aber besonders bei kleineren Arbeiten sehr sinnvoll, wenn man gerade kein anderes Werkzeug zur Hand hat.

Taschenmesser Alltag – Welche Funktionen braucht ein Taschenmesser für den Alltag?

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Taschenmesser im Alltag © energyy / Getty Images International

Wer sein Taschenmesser für den Alltag braucht, für den sind andere Funktionen sinnvoller. Zu den wichtigsten Werkzeugen eines Taschenmessers für den Alltag zählen beispielsweise eine Schere, eine Pinzette, Nagelpfeile und -knipser, und eine LED-Taschenleuchte. Je nach Gebrauch könnt Ihr auch ein Taschenmesser wählen, in dem zusätzlich ein Druckkugelschreiber, ein Flaschenöffner, ein USB-Stick oder eine Lupe integriert ist. Welche Funktionen sinnvoll sind, kann man meistens selbst am besten einschätzen.

Taschenmesser für Wandern & Camping: Funktionen für Taschenmesser im Outdoor-Bereich 

Ob Camping-Wochenende oder Wander-Tour: An ein Taschenmesser für den Outdoor-Bereich gibt es besondere Anforderungen, denn es muss stabil sein, darf aber auch nicht zu wuchtig sein, sodass es sich noch leicht verstauen und mitführen lässt.
Aber welches Taschenmesser brauche ich für meinen Campinggeeignet für den Outdoor-Ausflug sind Taschenmesser mit Funktionen wie einem Dosenöffner, einer (Holz)säge, Flaschenöffner, Pinzette und einem Fischentschupper. Für diejenigen unter Euch, die während Ihres Outdoorabenteuers gerne auf Ihr Handy verzichten möchten, empfehlen wir eine integrierte Digitaluhr, die Ihr unter anderem auch als Wecker oder Countdown, beispielsweise beim Kochen, nutzen könnt. Auch eine Taschenlampe macht viel Sinn bei Outdoor-Bereich.

Taschenmesser als Waffe 

Im Allgemein ist der Erwerb und Besitz eines Messers erst mit 18 Jahren erlaubt, was aber nicht gleichzeitig das Mitführen gestattet. Beim Kauf eines Taschenmessers solltet Ihr nämlich eines beachten: Taschenmesser können als Waffe zählen. Das ist dann der Fall, wenn es sich bei dem Taschenmesser um ein Einhandmesser handelt. Dafür müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein: Erstens muss sich der Klappmechanismus des Messers sich mit einer Hand betätigen lassen. Zweistens muss das Messer eine mechanische Sperrvorrichtung enthalten, die vor dem Einklappen gelöst werden muss. Sind beide Voraussetzungen erfüllt, gilt das Messer laut Waffenschutzgesetz als Waffe. Taschenmesser solcher Art dürfen dementsprechend besessen werden, aber nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. In eurer Wohnung müsst Ihr das Messer für andere unzugänglich sicher lagern. Außerhalb der eigenen Wohnung müssen die Messer in einem geschlossenen Behältnis transportiert werden. Ein Verstoß kann laut Bußgeldkatalog mit bis zu 10.000€ bestraft und der entsprechende Gegenstand abgenommen werden.
Auf öffentlichen Veranstaltungen sind meistens alle Arten von Taschenmesser oder andere Gegenstände, die als Waffe verwendet werden könnten, verboten. Die Veranstalter geben hierbei meistens Richtlinien vor, in denen Ihr entsprechende Informationen findet. Ist das nicht der Fall, empfehlen wir, vorher beim Veranstalter anzurufen und Euch zu erkundigen.

Richtiges Taschenmesser finden

Eine Auswahl an passenden Taschenmesser für jeden Anspruch findet Ihr auch im BW Shop. Egal, ob Ihr eher preisgünstige Modelle für den Alltag sucht, ein Multitool für unterwegs, ein geeignetes Lederetui zum Verstauen oder auch ein Einhandmesser (Warnhinweise beachten!) – in unser Auswahl an Taschenmessern werdet Ihr bestimmt fündig.

10 nützliche Dinge
für die Outdoor-Saison

Wasserfilter Flasche
Praktisch und unverzichtbar für einen Wildnisausflug: Der LifeStraw Wasserfilter Go filtert das eingefüllte, verschmutzte Wasser und entfernt dabei 99,9% aller Bakterien. So könnt Ihr eure Wasserflaschen einfach an einem Fluss oder See auffüllen und bekommt anschließend sauberes Trinkwasser! Ganz ohne Chemie reinigt der LifeStraw Wasserfilter Go mindestens 1000 Liter Wasser.
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Wasserdichte Zündholzdose oliv
Das Lagerfeuer ist aufgeschichtet und eigentlich kann es endlich losgehen, doch dann das: Die Zündhölzer sind während des Ausfluges nass geworden und brennen nicht mehr. Damit es gar nicht erst dazu kommt, schafft diese Dose Abhilfe! Durch die wasserdichte Aufbewahrung könnt Ihr Eure Zündhölzer überall mithin nehmen und jederzeit verwenden.
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Survival Kit-in-a-Can
Das ist DIE Geschenkidee für echte Outdoor-Fans: Von einer Mehrzweckschnur über Zündhölzer bis hin zu Nägeln und Feuerstartern findet Ihr in diesem Survival Kit alles, was man immer dabei haben sollte. So seid Ihr auf jeden Fall eurer Abenteuer-Reise bestens vorbereitet und könnt die Natur in vollen Zügen genießen!
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Camping Klappgrill
Du und deine Freunde, Ihr habt Lust im Grünen zu grillen, aber keine Möglichkeit einen großen Grill mitzunehmen? Mit diesem kleinen Helfer ist das überhaupt kein Problem: Der Relags Camping Grill ist durch seine handliche Größe optimal für einen Ausflug in die Natur geeignet, denn er nimmt wenig Platz weg und ist trotzdem stabil und groß genug, um darauf zwei große Steaks oder mehrere Bratwürstchen zu grillen.
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Regenponcho
Dank der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten solltet Ihr diesen Helfer für Eure nächsten Outdoor-Reisen einpacken: Den Mil-Tec Regenponcho aus reißfestem Rip-Stop-Material könnt Ihr als Schutz- oder Abdeckplane, als Poncho oder mit einem weiteren Mil-Tec Regenponcho verknüpft sogar als Notfallzelt verwenden. Mit den handlichen Maßen von 21cm x 17cm x7cm könnt Ihr den ausgebreitet 150cm x 210cm großen Poncho leicht mit Euch führen.
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Handbuch Wildnis Küche
Mehrere Tage Camping- oder Wanderurlaub sind geplant. Damit es dieses Mal nicht wieder nur Dosenravioli, Tütensuppen & Co. gibt, findet Ihr in diesem Buch wertvolle Tipps und Tricks zur leckeren Outdoor-Küche. Darunter auch Ratschläge zur Kochausrüstung, passende Lebensmitteln und zusätzlich über 70 geeignete Outdoor-Rezepte zum Nachkochen!
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Dosensafe
Dass Ihr bei einem Outdoor-Ausflug nicht alle Wertsachen mitnehmen möchtet, ist verständlich. Aber sie einfach offen in der Unterkunft liegen lassen? Wir haben eine bessere Lösung für Euch: Der Relags Dosensafe Hengstenberg Sauerkraut. Dank der Optik einer gewöhnlichen Sauerkrautdose sind eure Wertsachen auch ohne abschließbaren Safe vor Dieben geschützt!
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First Aid Kit
Sicherheit steht an erster Stelle – das gilt auch bei Euren Camping- oder Wanderausflügen. Daher ist dieser Erste-Hilfe-Kasten ein absolutes Must-Have für jeden Outdoor-Abenteurer: Mit sterilen Mullbinden, Beatmungstuch, Pflastern sowie einer Schere und vielen weiteren nützlichen Artikeln seid Ihr für Eure Reise bestens gerüstet!
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Wasserdichter PVC Beutel
Kleines Produkt, große Wirkung – der wasserdichte PVC Beutel von Highlander bietet optimalen Schutz für empfindliche Gegenstände, wie beispielsweise Handy, GPS-Gerät oder auch wichtige handgeschriebene Notizen. So könnt Ihr Eure Wertsachen mit Euch führen ohne Angst zu haben, dass sie durch Nässe beschädigt werden! Den Beutel gibt es in verschiedenen Größen, sodass Ihr die für Euch geeignete Variante verwenden könnt.
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Überlebensration
Man hofft es natürlich nicht, doch solltet Ihr einmal in eine bedrohliche Situation kommen, kann Euch dieses Produkt das Leben retten: Mit der Überlebensration, in der zwei Riegel à 100g enthalten sind, ist die Mindestzufuhr einer Person an Kohlenhydraten und Energie für zwei Tage abgedeckt. Ein Helfer, den man nie brauchen möchte, aber immer bei sich haben sollte.
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